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Mein persönliches Sommer-Highlight direkt aus Brasilien: die Açaí-Beere (ausgesprochen wie „A-ssa-i“)!

Heutzutage dreht sich alles um Fitness und die neusten Gesundheitstrends. In dem Zusammenhang hast du vielleicht schon einmal von Açaí, als einem Schlankmacher gehört. Wissenschaftlich ist das jedoch nicht bewiesen. Trotzdem erlebt die kleine dunkelviolette Frucht der Açaí-Palme aus dem Amazonas-Regenwald gerade einen regelrechten Boom.

Açaí: was die Beere ist und wie man sie isst

Açaí ist die Frucht einer Palme aus dem Amazonasgebiet. Frisch ist sie kaum haltbar, deshalb kommt sie in Europa fast nur als tiefgekühltes Püree oder als Pulver in den Handel. In Brasilien wird sie als kalte, sorbetartige Schale gegessen, meist mit Banane, Granola und einem Löffel Honig darüber.

Açai-Beeren: Superfood mit wertvollen Inhaltsstoffen

Nachhaltig gewonnen und zugleich reich an Antioxidantien, ist Açaí eine besonders gesunde Frucht. Açaí besitzt eine optimale Fettsäurestruktur sowie Kalzium, Eisen, Kalium und Ballaststoffe. Viele Surfer hier in Brasilien schwören auf eine Portion Açaí vor dem Sport.

Und auch ich kann bestätigen, dass die Açaí-Beere nicht nur superlecker ist, sondern auch noch richtig satt macht.
Als perfektes Topping, kann man Açaí mit Granola (in Honig gebackene Haferflocken), frischen Bananen, Erdbeeren oder anderem Obst genießen.
Hm, lecker!

Auch in Deutschland musst du nicht auf Açaí verzichten:

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Hier findest du verschiedene Açai-Beeren-Produkte.

Schau dich am besten in deiner Stadt nach Brasilianischen Restaurants, Saftbars oder Food Trucks um. Viele von ihnen verkaufen auch Açai als Sorbet oder Eis. Neulich hat mein Onkel sogar in Dresden einen Brazilian Food Truck mit Tapioca und Açai entdeckt. Dieses Superfood solltet ihr unbedingt mal ausprobieren!

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Wie schmeckt Açaí?

Deutlich weniger süß, als die Farbe vermuten lässt. Der Geschmack erinnert an dunkle Waldbeeren mit einer leicht erdigen, schokoladigen Note, und die Frucht enthält kaum eigenen Zucker. Genau deshalb wird sie in Brasilien meist gesüßt serviert, klassisch mit Guaraná-Sirup oder Banane. Wer sie zum ersten Mal probiert, sollte sie also nicht pur löffeln, sondern mit reifer Banane mixen. Die Konsistenz ist dabei entscheidend: Açaí wird tiefgekühlt und nur kurz angetaut verarbeitet, sonst wird aus der Schale ein Smoothie.

Ist Açaí wirklich ein Superfood?

Die Beere enthält viele Anthocyane, das sind die dunklen Farbstoffe, die auch in Heidelbeeren und Holunder stecken, dazu ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe. Das macht sie zu einem guten Lebensmittel, aber nicht zu einem Heilmittel. Für die verbreitete Behauptung, Açaí helfe beim Abnehmen, gibt es keine belastbaren Belege. Wer sie mag, isst sie, weil sie schmeckt. Açaí-Pulver in Bio-Qualität eignet sich für Smoothies, für die klassische Schale ist gefrorenes Püree die bessere Wahl.

Wo bekommt man Açaí in Deutschland?

Tiefgekühltes Püree gibt es in brasilianischen und lateinamerikanischen Lebensmittelläden, in gut sortierten Bioläden und online. Pulver findet man inzwischen in vielen Drogerien. In größeren Städten gibt es außerdem Açaí-Bars, die die Schale frisch zubereiten. Achte beim Püree auf die Zutatenliste, denn viele Sorten sind bereits stark gesüßt.

Wie macht man eine Açaí-Bowl selbst?

Nimm gefrorenes Açaí-Püree, lass es zwei Minuten antauen und mixe es mit einer halben gefrorenen Banane und einem Schuss Pflanzendrink. Wenig Flüssigkeit ist entscheidend, sonst wird es zu dünn. Der Mixer sollte kräftig sein, ein Stabmixer schafft es meistens nicht. Obendrauf kommen Granola, frische Beeren, Bananenscheiben und nach Geschmack etwas Nussmus. In Brasilien gehört Guaraná-Sirup dazu, der schmeckt leicht nach Karamell und macht aus der Schale erst das Original.