Hier kommt der schnellste und gesündeste Ersatz für Eis, den meine Kids sogar noch lieber essen:
Frozen Fruit, also gefrorenes Obst in der Eiswaffel!

Ich habe diesen Sommer schon viele tolle Fotos von Früchten in der Schoko-Eiswaffel gesehen und jedes Mal sofort Appetit darauf bekommen. Aber seien wir doch mal ehrlich, es ist zurzeit einfach total heiß und wir alle wünschen uns bei der Hitze nur eines: eine richtig kühle Erfrischung!

Mit einem kleinen Kniff sind dann die Früchte in der Eiswaffel doch genau das Richtige: Sie müssen einfach nur 2 bis 3 Stunden vorher in einer tiefkühlfesten Aufbewahrungsbox ins Gefrierfach und dann schön kalt serviert werden.

Natürlich kannst du auch einfach Tiefkühl-Obst dafür nehmen, aber wenn das Obst dann in der Hitze leicht antaut ist, ist die Konsistenz bei frischem Obst einfach noch schön knackig, vor allem bei Trauben, Blaubeeren oder Johannisbeeren.

Leere Eiswaffeln gibt es in einigen Supermärkten, ich habe unsere bei Lidl gekauft.

Frozen Fruit: gefrorenes Obst in der Eiswaffel

Frozen Fruit ist gefrorenes Obst in der Eiswaffel und der schnellste Ersatz für Eiscreme. Du brauchst nur gefrorene Früchte, einen Schuss Flüssigkeit und einen kräftigen Mixer. In zwei Minuten entsteht eine sorbetartige Masse, die sich direkt in die Waffel füllen lässt, ganz ohne Zuckerzusatz und ohne Wartezeit im Gefrierfach.

Hier unten habe ich euch noch weitere Lieblingsrezepte für den Sommer verlinkt:

Welche Früchte eignen sich für Frozen Fruit?

Am besten solche mit wenig Wasser und viel Fruchtfleisch. Bananen sind die Grundlage schlechthin, weil sie beim Mixen cremig werden und alles zusammenhalten. Dazu passen Mango, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Pfirsich. Wassermelone und Orange enthalten zu viel Wasser und werden eher zu Eiskristallen als zu Sorbet. Die Faustregel lautet: mindestens die Hälfte Banane oder Mango, den Rest nach Geschmack. Schneide die Früchte vor dem Einfrieren in Stücke, sonst schafft es kein Mixer.

Welcher Mixer schafft gefrorenes Obst?

Ein Standmixer ab etwa 600 Watt oder eine gute Küchenmaschine. Stabmixer scheitern meistens und nehmen dabei Schaden. Wichtig ist außerdem, sehr wenig Flüssigkeit zuzugeben, zwei bis drei Esslöffel Pflanzendrink oder Wasser reichen für vier Portionen. Lass die gefrorenen Stücke zwei bis drei Minuten antauen, bevor du startest, das schont die Klingen. Wenn die Masse zu fest bleibt, hilft Anhalten und Umrühren mehr als weitere Flüssigkeit.

Wie bewahrt man Frozen Fruit auf?

Am besten gar nicht, denn frisch gemixt ist die Konsistenz perfekt und nach dem erneuten Einfrieren steinhart. Wenn doch etwas übrig bleibt, füllst du es flach in eine Dose und rührst es beim nächsten Mal mit einer Gabel auf. Praktischer ist, immer einen Vorrat an gefrorenen Fruchtstücken im Gefrierfach zu haben und jedes Mal frisch zu mixen. Zwei Minuten Aufwand sind weniger, als man denkt, und die Kinder dürfen dabei zuschauen, wie aus Obst Eis wird.

Geht das auch ohne Waffel?

Ohne Weiteres, und für kleine Kinder ist es sogar praktischer. Fülle die Masse in eine Schale und lass sie mit dem Löffel essen, oder streiche sie in Eisformen und friere sie für eine Stunde ein, dann entsteht ein Stieleis. Auch als Topping auf Joghurt funktioniert die Masse gut. Die Waffel ist vor allem etwas fürs Auge und für den Moment, in dem Kinder das Gefühl haben, ein richtiges Eis in der Hand zu halten.

Wie viel Obst braucht man pro Kind?

Etwa eine halbe Banane und eine Handvoll weiterer Früchte ergeben eine Portion. Für vier Personen sind das ungefähr 600 Gramm gefrorenes Obst. Wenn du regelmäßig Frozen Fruit machst, lohnt es sich, reife Bananen zu schälen, in Scheiben zu schneiden und portionsweise einzufrieren, statt sie ganz in das Gefrierfach zu legen. Ganze Bananen mit Schale lassen sich später nämlich weder schneiden noch schälen.