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Kuchen aus der Pfanne stehen der Backofen-Variante in nichts nach, denn auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: egal ob leckere Brownies oder festliche Erdbeertorte. Auch unser Zebrakuchen wurde frisch aus der Pfanne gebacken und eignet sich super als toller Hingucker, zum Beispiel für einen Safari-Kindergeburtstag.

Damit die Kuchenrezepte aus der Pfanne gelingen, nimmst du am besten Pfannen aus Gusseisen oder Keramik. Bei diesen Pfannenmodellen kann sich die Wärme gleichmäßig verteilen. Dazu immer den passenden Deckel parat haben. Um zu verhindern, dass dir dein Pfannen-Kuchen an der Pfanne anbackt, das ist vor allem beim Wenden des Kuchens wichtig, solltest du die Pfanne vor dem Einfüllen des Teigs leicht einfetten. Dazu die Pfanne mit 1 EL neutralem Speiseöl oder anderem Fett bestreichen.

Der große Unterschied zu den Kuchen aus dem Backofen ist, dass die Pfannen-Kuchen gewendet werden müssen, damit der Teig gleichmäßig gebacken wird. Mit einem einfachen Trick geht das aber ganz leicht:
Löse den Kuchen vorsichtig mit einem Pfannenwender von der Pfanne ab und stürze ihn auf ein Kuchengitter. Das legst du am besten noch mit Backpapier aus. Anschließend einen Teller auf den Kuchen legen und wieder wenden. Nun kommt der Kuchen mit der unfertigen Seite zurück in die Pfanne und backt weiter.

Wie backt man einen Kuchen in der Pfanne?

In einer ofenfesten Pfanne aus Gusseisen oder Keramik, die man wie eine Backform benutzt. Der Teig kommt direkt hinein, die Pfanne in den Ofen. Der Vorteil ist die gleichmäßige Wärme des schweren Materials und dass der Kuchen darin serviert werden kann. Für den Zebrakuchen wird heller und dunkler Teig abwechselnd in die Mitte gegossen.

Zebrakuchen-Rezept

Zutaten für 12 Stück

  • 3 Eier (Größe M)
  • 200 g Zucker
  • 100 ml neutrales Speiseöl + 1 EL für die Pfanne
  • 100 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 EL Kakaopulver
  • 3 EL Milch (alternativ Cognac)

So geht das Zebrakuchen-Rezept aus der Pfanne:

Vorbereitungszeit: ca. 35 Minuten
Backzeit: 25 Minuten

  • Eier mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig aufschlagen, dann 100 ml Öl und die Milch dazugeben.
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren.
  • Zwei Drittel des Teigs abfüllen und das restliche Drittel mit Kakaopulver und 3 EL Milch verrühren.
  • Eine Pfanne (ø 28 cm) mit Öl fetten, aber noch nicht erhitzen.
  • Einen Klecks hellen Teig in die Mitte der Pfanne geben und den Teig auseinander fließen lassen.
  • Danach einen Klecks dunklen Teig mittig auf den hellen Teig setzen und wieder auseinander fließen lassen.
  • Auf diese Weise weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die Pfanne erhitzen und den Zebrakuchen bei mittlerer Temperatur 10 Minuten mit geschlossenem Deckel backen.
  • Weitere 10 Minuten bei niedriger Temperatur garen, dann wenden und von der anderen Seite nochmals 5 Minuten backen.
  • Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

So ein Kuchen aus der Pfanne hat schon seine Vorteile: Nie wieder lästiges Vorheizen im Backofen oder Suchen nach der passenden Backform. Rezepte mit Pfannen-Kuchen sind schnell und einfach gemacht: Teig zusammenrühren, ab in die Pfanne und auf dem Herd backen, fertig!

*Alle Bilder aus „Pfannen-Kuchen“ Jasmin Schlaich, frechverlag © Michael Ruder Lichtpunkt Stuttgart

Welche Pfanne eignet sich?

Eine aus Gusseisen oder aus ofenfester Keramik, ohne Kunststoffgriff und ohne Antihaftbeschichtung. Gusseisen speichert Wärme und gibt sie gleichmäßig ab, deshalb wird der Rand nicht dunkler als die Mitte. Beschichtete Pfannen vertragen die Backofentemperatur oft nicht und geben bei Überhitzung Stoffe ab, sie gehören nicht in den Ofen. Prüfe vor dem ersten Mal, bis zu welcher Temperatur deine Pfanne zugelassen ist, das steht auf der Verpackung oder auf dem Boden.

Wie entsteht das Zebramuster?

Durch Geduld und immer dieselbe Stelle. Gieße abwechselnd zwei Esslöffel hellen und zwei Esslöffel dunklen Teig genau in die Mitte, ohne zu rühren und ohne die Pfanne zu bewegen. Der neue Teig drückt den vorherigen nach außen, dabei entstehen die Ringe. Wichtig ist, dass beide Teige dieselbe Konsistenz haben: Ist der dunkle dicker, sinkt der helle darunter und das Muster verschwimmt. Ein Löffel Milch mehr im dunklen Teig gleicht das aus.

Geht das Rezept auch in einer normalen Backform?

Ja, ohne Änderung am Teig. In einer Springform mit sechsundzwanzig Zentimetern wird der Kuchen etwas flacher und braucht meist fünf Minuten weniger. Das Muster gelingt genauso, weil es nur von der Gießtechnik abhängt. Was du dann verlierst, ist der Auftritt: Eine gusseiserne Pfanne auf dem Tisch ist das eigentliche Argument für diese Fassung, gerade auf einem Kindergeburtstag.

Wie lange hält der Kuchen?

Zugedeckt bei Zimmertemperatur zwei bis drei Tage, im Kühlschrank wird er trocken und fest. Wer ihn länger braucht, friert ihn in Stücken ein und lässt sie bei Zimmertemperatur auftauen. Direkt in der Pfanne aufbewahren solltest du ihn nicht: Gusseisen ohne Emaille kann mit säurehaltigem Teig reagieren, und die Pfanne sollte nach dem Spülen ohnehin trocken und leicht eingeölt stehen.