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Diese Schokolade ist außerdem vegan und glutenfrei, damit kann sie nun wirklich fast jeder essen. Und wenn du gerne kreativ bist, kannst du dich hier auch richtig austoben. So machst du Schokolade ganz einfach selber, oder noch besser, heute Abend mit deinem Schatz zusammen:

Schokolade selber machen: das Grundprinzip
Schokolade selbst zu machen dauert etwa zehn Minuten plus Kühlzeit. Du brauchst Kakaobutter, Backkakao und ein Süßungsmittel. Alles wird im Wasserbad geschmolzen, verrührt, in eine Form gegossen und im Kühlschrank fest. Das Ergebnis ist vegan und glutenfrei und lässt sich nach Belieben mit Nüssen oder Beeren belegen.
Rezept: Zartbitter-Schokolade selber machen
Einkaufsliste für selbst gemachte Schokolade
Grundrezept für Schokolade:
- 125 ml Kokosöl (oder Kakaobutter)
- 50 g Kakaopulver
- 3 EL Ahornsirup
Wahlweise Deko für die Schokolade:
- Meersalz
- Vanilleschote
- Gojibeeren
- Gefriergetrocknete Erdbeeren
- Nüsse (Pistazien, Erdnüsse, Walnüsse, Mandeln, …)
- Fertiges Topping aus dem Drogeriemarkt (zum Beispiel Leinsamen mit getrockneten Beeren)
und, und, und, deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Zubereitungszeit:
ca. 30 Minuten
Ruhezeit:
ca. 30 Minuten im Kühlschrank
Zubehör:
am einfachsten Silikonformen, zum Beispiel Cupcake- oder Muffin-Formen
Passend dazu: Schokoladenformen aus Silikon.
Zubereitung der selbst gemachten Zartbitter-Schokolade
- Schmelze das Kokosöl oder die Kakaobutter im warmen Wasserbad.
- Verrühre es gleichmäßig mit dem Kakaopulver und rühre auch den Ahornsirup hinein.
- Fülle die Schokoladenmasse in deine Förmchen, immer gerade so viel, dass der Boden bedeckt ist.
- Jetzt kannst du die Schokolade nach Wunsch verzieren und spannende Aromen hinzufügen: Nüsse, Meersalz, Vanille, Beeren, und was dir so alles in den Sinn kommt.
- Nun lässt du die Schokolade einfach für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen, bis sie fest geworden ist.

Jetzt noch auf einem Teller anrichten oder in einem schönen Behälter einpacken und schon hast du ein tolles Geschenk!
Da ich selber Schokolade total liebe, aber mich konsequent gesünder ernähren möchte, werde ich die Schokolade jetzt öfter für mich und meine Familie herstellen. Denn Schokolade esse ich einfach viel zu gerne, um lange Zeit darauf zu verzichten.
Warum wird selbst gemachte Schokolade schnell weich?
Weil zu Hause nicht temperiert wird. In der Industrie wird Kakaobutter kontrolliert erhitzt und wieder abgekühlt, damit sich die richtigen Kristalle bilden, und genau die machen Schokolade bei Zimmertemperatur fest und glänzend. Ohne diesen Schritt bleibt selbst gemachte Schokolade weicher und wird grau, wenn sie warm steht. Für ein Geschenk ist das kein Problem, es sollte nur dabeistehen, dass die Schokolade in den Kühlschrank gehört.
Wie lange hält selbst gemachte Schokolade?
Im Kühlschrank etwa zwei bis drei Wochen, gut verschlossen. Kürzer wird es, sobald frische Zutaten dazukommen: Mit frischen Beeren hält sie nur wenige Tage, mit getrockneten Früchten und Nüssen dagegen genauso lange wie pur. Bewahre sie luftdicht auf, weil Kakaobutter Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt, und trenne die Stücke mit Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben.
Welches Süßungsmittel passt am besten?
Alles, was trocken oder sehr dickflüssig ist. Puderzucker, gemahlener Rohrzucker und Erythrit lösen sich gut in der Kakaobutter. Flüssige Mittel wie Ahornsirup oder Honig lassen die Masse dagegen leicht klumpen, weil Wasser und Fett sich nicht verbinden. Wenn du flüssig süßen möchtest, rühre den Sirup sehr langsam ein und nimm nur wenig davon. Für eine dunkle Schokolade reichen ungefähr zwei Esslöffel auf hundert Gramm Kakaobutter.