Endlich ist wieder Apfel-Erntezeit! Ich liebe es, wenn man plötzlich massenhaft aromatische Äpfel aus der Region bekommt und meine Kinder lieben Äpfel.

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Also habe ich mir das gedeckte Apfelkuchen-Rezept meiner Oma geschnappt und daraus eine moderne Variante in Form von einer Apfeltarte mit Rosmarin kreiert. Und zwar ohne Butter und Industriezucker, ist wisst ja inzwischen, dass ich ohne Veganer zu sein, vegan Backen absolut spitze finde. Endlich unbeschwert naschen und das trotzdem gesund. 🙂

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Meine Kids lieben diese Apfeltarte-Kreation mit Rosmarin, probiere sie doch nächstes Wochenende auch mal aus! 😉

Vegane Apfeltarte mit Rosmarin

Diese Apfeltarte ist vegan und kommt mit wenigen Zutaten aus. Der Teig besteht aus Mehl, Öl und etwas Wasser, die Füllung aus Äpfeln, Zitronensaft und fein gehacktem Rosmarin. Der Rosmarin klingt ungewöhnlich, gibt der Süße aber eine harzige Tiefe, die an im Ofen gebackene Äpfel erinnert.

Rezept: vegane Apfeltarte mit Rosmarin

Einkaufsliste für die Rosmarin-Apfeltarte:

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Für die Apfeltarte-Füllung:

500 g Äpfel
250 g Apfelmus
100 g gehackte Mandeln
3 EL Apfelsaft
1 Bio-Zitrone
1 Bourbon-Vanilleschote
2 TL Rosmarin

Für den Apfeltarte-Teig:

200 g gemahlene Mandeln
100 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Kokosblütensirup (oder Ahornsirup oder Honig)
5 EL Kokosöl

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Zubereitung der veganen Rosmarin-Apfeltarte:

1. Wasche die Äpfel, trockne sie ab und schäle sie dann vorsichtig reihum im Kreis, so dass du pro Apfel eine möglichst lange Apfelschlange erhältst. Lege die Apfelschlangen erstmal auf einem Teller zur Seite, du benötigst sie erst wieder zur Dekoration.

2. Schneide die Äpfel in kleine Stücke und gib sie in eine Schüssel. Füge den Apfelmus, die gehackten Mandeln, den Apfelsaft, den Rosmarin und den Inhalt der Vanilleschote hinzu.

3. Wasche die Zitrone, rasple die Schale in die Schüssel und drücke dann den Saft aus. Alles einmal umrühren, fertig ist die Rosmarin-Apfeltarte-Füllung.

4. Für den Teig verrührst du die gemahlenen Mandeln und das Dinkelvollkornmehl miteinander, anschließend gibst du den Kokosblütensirup und das Kokosöl hinzu.

5. Verknete den Teig gründlich miteinander und gib etwa 2/3 davon in die gefettete Kuchenform. Dort verteilst du den Teig ganz dünn auf dem Boden und etwa 2 Zentimeter hoch am Rand, aber so, dass es keine Risse gibt.

6. Fülle die Apfeltafte-Füllung in die Form und formst mit dem restlichen Teig mehrere kleine runde Flächen, die du auf der Füllung verteilst. Dann nimmst du die Schlangen der Apfelschale und rollst sie ein, so dass sie wie Rosenblätter aussehen. Drücke sie leicht in die runden Teilflächen und schon steht deine Deko.

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7. Ab in den Ofen mit der Rosmarin-Apfeltarte, bei 200 °C oder bei 175°, wenn du einen Umluftherd hast. Die Tarte ist nach 35 bis 50 Minuten fertig.

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Lass es dir schmecken!

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Welche Äpfel eignen sich zum Backen?

Solche, die beim Backen die Form behalten und etwas Säure mitbringen. Gut geeignet sind Boskoop, Elstar, Jonagold, Braeburn und Cox Orange. Sehr mehlige oder sehr süße Sorten wie Golden Delicious zerfallen und machen den Boden weich. Wenn du eine sehr süße Sorte verwendest, gleiche mit mehr Zitronensaft aus. Und schneide die Scheiben gleichmäßig dünn, etwa drei Millimeter, dann garen sie in derselben Zeit und lassen sich als Fächer legen.

Warum Rosmarin zum Apfel?

Weil harzige Kräuter zu Obst besser passen, als es zunächst klingt. Rosmarin, Thymian und Lavendel enthalten ätherische Öle, die die Süße nicht überdecken, sondern ihr einen Gegenpol geben. Wichtig ist die Menge: Ein Teelöffel sehr fein gehackte Nadeln reicht für eine ganze Tarte, mehr schmeckt schnell nach Kräuterbutter. Hacke den Rosmarin so fein wie möglich, denn ganze Nadeln piksen im Mund. Alternativ kannst du ihn kurz in warmem Öl ziehen lassen und nur das Öl verwenden.

Wie wird der vegane Teig mürbe?

Über das Fett und über die Kälte. Ein Ölteig wird nie so blättrig wie ein Butterteig, dafür gelingt er sicherer, weil nichts gerinnen kann. Wenn du eine mürbere Textur möchtest, nimm feste pflanzliche Margarine statt Öl und arbeite sie kalt in Würfeln unter das Mehl. Danach gehört der Teig mindestens dreißig Minuten in den Kühlschrank. Und knete so wenig wie möglich, denn jedes zusätzliche Kneten macht den Teig zäh statt mürbe.