Vegane Brownies aus 3 Zutaten: das Rezept in Kürze

Für vegane Brownies aus 3 Zutaten brauchst du 3 überreife Bananen, 3 EL Backkakao und 200 ml Erdnussmus. Die Bananen zerdrücken, Kakao und Erdnussmus unterrühren, alles in eine Backform geben und bei 180 °C etwa 10 Minuten backen. Ohne Mehl, ohne Zucker, ohne Milchprodukte.

Warum drei Zutaten wirklich reichen

Leckere, gesunde und vegane Brownies ohne Mehl mit nur 3 Zutaten? Klingt zu einfach, um lecker zu sein?
Stimmt, ist es aber nicht! Meine Kids lieben die Brownies und ich mache sie richtig gerne für sie, weil sie nur aus Banane, Erdnussmus und Backkakao bestehen. Ja, richtig gelesen!

Fotos © Tavis Beck

Also kein Mehl, kein Zucker und keine Milch.  Inzwischen haben sie einige meiner Freunde ausprobiert und alle sind begeistert über das einfache Rezept. Zum Beispiel die talentierte Lisa, von deren Mann Tavis, die tollen Fotos stammen.

Das negativste Feedback  war bis jetzt:
„Also nach den Brownies, die ich kenne, schmeckt es nicht, aber es ist auf jeden Fall das leckerste Bananenbrot, das ich je gegessen habe.“

Damit kann man leben, oder? 😉

Das Beste: Bei uns bleiben ständig Bananen liegen und dieses Rezept klappt am Besten mit überreifen Bananen!

Aber genug geschrieben, hier kommt das Rezept:

Einfaches Brownie-Rezept ohne Mehl, Milchprodukte und Zucker

© Tavis Beck

Ganz easy, so einfach gehts:

  • 3 (überreife) Bananen
  • 3 EL Backkakao
  • 200 ml Erdnussmus
    (auf dem Foto mit Erdnusstücken, geht aber auch ohne)

Zubereitung der veganen Bananen-Brownies ohne Mehl:

  1. Bananen schälen und mit der Gabel in einer Schüssel zerdrücken.
  2. Das Erdnussmus und den Backkakao dazugeben.
  3. Alles miteinander vermengen und dann in eine (Silikon-)Kuchenbackform geben.
  4. Bei  180 °C für ca. 10 Minuten im Backofen backen.
  5. Die Brownies sind fertig, wenn an einem Stäbchen beim Reinstecken nichts mehr kleben bleibt. Dann abkühlen lassen und anschließend in Stücke schneiden.
  6. Lagere sie am Besten in Aufbewahrungsboxen im Kühlschrank.

Bon Appetit!

© Tavis Beck

Was du beim Backen beachten solltest

Die Bananen entscheiden über alles. Sie müssen richtig reif sein, also mit braunen Flecken, sonst schmeckt der Teig fad und wird nicht süß genug. Grüne Bananen retten auch drei Löffel Zucker nicht.

Und der zweite Punkt: nicht zu lange backen. Brownies aus Bananen wirken beim Herausnehmen zu weich und werden beim Abkühlen fest. Wer wartet, bis sie im Ofen fest sind, bekommt Kuchen statt Brownies.

Was du variieren kannst

  • Nüsse. Eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Haselnüsse in den Teig, das gibt Biss.
  • Schokostückchen. Zartbitter, grob gehackt, obendrauf statt hinein, dann bleiben sie sichtbar.
  • Salz. Eine kleine Prise Fleur de Sel auf den warmen Teig, der Klassiker unter den Aufwertungen.
  • Erdnussbutter. Zwei Löffel in Streifen auf den Teig geben und mit der Gabel durchziehen.
  • Kokos statt Kakao. Ergibt einen ganz anderen Kuchen, funktioniert aber mit derselben Grundlage.

Häufige Fragen zu veganen Brownies

Wie lange halten die Brownies?

Im Kühlschrank drei bis vier Tage, in einer Dose bei Zimmertemperatur zwei. Sie werden mit jedem Tag fester und schmecken am zweiten Tag vielen sogar besser. Einfrieren geht auch, dann in Stücken und einzeln gewickelt.

Kann man die Bananen ersetzen?

Durch Apfelmus, aber das Ergebnis wird deutlich weniger süß und etwas feuchter. Wer keine Bananen mag, ist mit einem Rezept auf Dattelbasis besser bedient als mit einem Ersatz in diesem hier.

Sind die Brownies wirklich gesund?

Gesünder als klassische Brownies, weil ohne Industriezucker, Butter und Weißmehl. Aber es bleibt Kuchen. Der ehrliche Satz lautet: Sie sind ein Kuchen, den man auch Kindern zum Frühstück geben kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Warum sind meine Brownies matschig geworden?

Meist zu viel Banane oder eine zu kleine Form. Der Teig sollte etwa zwei Zentimeter hoch stehen, nicht mehr. Und die Brownies müssen vollständig auskühlen, bevor man sie schneidet, sonst zerfallen sie.