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Ich habe schon lange keine Rezepte mehr gepostet, in letzter Zeit musste einfach alles in der Küche schnell gehen. Aber morgen kommen meine Eltern zu Besuch und ich habe die Gelegenheit genutzt, um ein neues Rezept auszuprobieren: Lockerleichte und herrlich saftige Muffins mit jeder Menge Kaki-Frucht.

Das leckere Obst, das man besonders im Winter kaufen kann, wird auch Sharon-Frucht genannt, ein viel schönerer Name finde ich. Aber bei den meisten ist Kaki eher ein Begriff.

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Zurück zu den fruchtigen Muffins: Sie sind superschnell gebacken und die meisten Zutaten hast du für die Weihnachtsbäckerei bestimmt eh schon im Haus.

Ich persönlich verwende beim Backen ja meistens einen gesunden Zuckerersatz, zur Zeit ist mein absoluter Favorit Kokosblütenzucker, den gibt es zum Beispiel im Drogeriemarkt, im Reformhaus oder in diversen Online-Shops.
Statt Weizenmehl habe ich mich diesmal für eine Mischung aus gemahlenen Mandeln und Dinkelvollkornmehl entscheiden.

Ganz wichtig ist mir beim Backen aber immer, dass die Kuchen oder Muffins nicht gesund, sondern richtig lecker schmecken!

Probiere das Rezept doch mal aus, es geht superschnell. 😉

Kaki-Muffins: das Rezept in Kürze

Für etwa zehn Kaki-Muffins brauchst du 3 Kaki-Früchte, 2 Eier, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Dinkelvollkornmehl, 50 g Kokosblütenzucker, 2 EL Apfelmark, eine Vanilleschote, 1 EL Backpulver, 1 TL Zimt und eine Prise Salz. Backzeit 20 bis 30 Minuten bei 180 °C.

Das einfache Rezept: Saftige Kaki-Frucht-Muffins

Einkaufsliste für die Kaki-Frucht-Muffins, reicht für etwa 10 Stück

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3 Kaki-Früchte
2 EL Apfel-Mangomark oder Apfelmark
2 Eier
100 g gemahlene Mandeln
100 g Dinkelvollkornmehl
50 g Kokosblütenzucker
1 Vanilleschote
1 EL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz

Als Highlight kannst du die Muffins noch mit ca. 3 Esslöffeln Granatapfelkernen verzieren. 😉

Zubereitung der saftigen Kaki-Frucht-Muffins

1. Schäle und püriere 2 der Kaki-Früchte. Verrühre das Kaki-Frucht-Püree gründlich mit dem Apfel-Mangomark, dem Kokosblütenzucker und den Eiern.

2. Kratze die Vanilleschote sorgfältig aus und gib den Inhalt zur Fruchtmasse. Nun vermengst diese mit dem Dinkelvollkornmehl, den gemahlenen Mandeln und gibst auch den Zimt, das Salz und das Backpulver hinzu.

3. Fülle den Teig in Muffinformen und schäle eine weitere Kaki-Frucht. Schneide sie in ca. 0,5 Zentimeter dicke Scheiben und drücke mit einem Stern-Ausstecher Sternformen aus, mit denen du die Muffins verzierst.

4. Schiebe die Muffins nun für ca. 20 bis 30 Minuten bei 180 °C in den Ofen und hole sie heraus, sobald sie die richtige Konsistenz haben.

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Tipp: Püriere die übriggebliebene Kaki-Frucht und serviere sie zusammen mit den Granatapfelkernen als leckerer Dip zu Kaffee und Muffins.

Alles über die Kaki im Backwerk

Die Kaki ist die dankbarste Frucht für Muffins, weil sie beim Backen kaum Wasser abgibt und den Teig süßt, ohne dass mehr Zucker nötig wäre. Zwei Dinge entscheiden über das Ergebnis.

Die Reife. Eine harte Kaki ist herb und pelzig im Mund, das bleibt auch nach dem Backen. Reif ist sie, wenn sie auf leichten Druck nachgibt wie eine reife Tomate. Zu harte Früchte reifen zu Hause nach, am schnellsten neben einem Apfel in einer Papiertüte.

Die Sorte. Die flache, feste Sharonfrucht lässt sich wie ein Apfel schneiden und behält im Teig ihre Form. Die spitze, weiche Kaki wird zu Mus und macht den Teig saftiger, aber schwerer. Für Muffins funktionieren beide, nur anders.

Häufige Fragen zu Kaki-Muffins

Muss man die Kaki schälen?

Bei der festen Sharonfrucht nicht, die Schale ist dünn und stört im Teig nicht. Bei der weichen Kaki löffelt man das Fruchtfleisch ohnehin heraus, die Schale ist dort zäh.

Kann man die Muffins ohne Zucker backen?

Deutlich zuckerärmer ja, ganz ohne wird es trocken, weil Zucker nicht nur süßt, sondern Feuchtigkeit hält. Eine reife Kaki bringt so viel Eigensüße mit, dass sich die Zuckermenge gut um ein Drittel senken lässt.

Wie lange halten sich die Muffins?

In einer geschlossenen Dose zwei bis drei Tage, danach werden sie trocken. Sie lassen sich gut einfrieren und schmecken aufgetaut fast wie frisch, wenn man sie kurz im Ofen aufwärmt.

Wann hat die Kaki Saison?

Von Oktober bis in den Februar, mit dem besten Angebot im November und Dezember. Genau deshalb ist es ein Winterrezept: Außerhalb dieser Monate sind die Früchte teuer und selten richtig reif.

Kann man die Kaki durch eine andere Frucht ersetzen?

Ja, am nächsten kommt eine reife Birne, danach Apfel oder Mango. Der Teig bleibt gleich, nur die Backzeit kann sich um ein paar Minuten verschieben, weil die Früchte unterschiedlich viel Wasser mitbringen.

Woran erkennt man, dass die Muffins fertig sind?

An der Stäbchenprobe in der Mitte des mittleren Muffins, nicht am Rand. Fruchtige Teige wirken oben früh fertig und sind innen noch feucht. Lieber drei Minuten länger und dann sofort aus der Form nehmen.

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Passend dazu: Muffinform aus Silikon, aus der sich fruchtige Teige ohne Papierförmchen lösen lassen.