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Ich bin an jedem Geburtstag der Kinder und an Weihnachten so erstaunt darüber, wie viele (zugegeben sehr schöne) Geschenke, vor allem Spielzeug, zusammenkommen.
Und trotzdem würden meine Kids, wie übrigens alle anderen auch, ziemlich schnell das Interesse an ihren Spielsachen verlieren, wenn ich da nicht einen kleinen Trick anwenden würde:
Spielzeug rotieren: der Trick gegen Langeweile
Der wirksamste Trick gegen langweiliges Spielzeug ist das Rotieren. Ein Teil der Sachen kommt in eine Kiste in den Keller und wird alle paar Wochen getauscht. Was wochenlang weg war, wirkt beim Wiederauftauchen wie neu. Nebenbei entsteht dadurch Ordnung, weil im Zimmer schlicht weniger steht.
Mit diesem Trick wird das alte Spielzeug wieder interessant
Ich räume regelmäßig Spielsachen weg und packe sie in den Schrank, also aus den Augen aus dem Sinn.
Meist lasse ich nur die Sachen draußen, auf die sich jedes Kind jeweils eingeschossen hat.
Also ein aktuelles Lieblingsspielzeug pro Kind und dann noch ein paar Spielzeuge, die einfach nie alt und langweilig werden. Die stelle ich euch weiter unten vor.
Spielsachen, die ich regelmäßig wegräume, sind Highlights, die die Kinder für ein paar Tage total fesseln, aber dann nicht mehr so gewürdigt werden, wie sie es verdienen. Die ICE-Eisenbahn von Märklin gehört dazu, viele Lego Technik Spielsachen oder Playmobil-Figuren. Auch Gesellschaftsspiele, Stofftiere und Musikinstrumente (Rasseln, Tambourin, …) gehören dazu.
Alles Spielsachen, die zwar sehr beliebt sind, aber nur beliebt bleiben, wenn ich sie jeweils nach ein paar Tagen aus dem Verkehr ziehen für die nächsten 2 bis 3 Wochen.
Und dann geht der Spaß einfach von vorne los. Ein toller Tipp, der bestimmt auch bei deinen Kindern funktioniert! Gleichzeitig sorgst du dafür, dass das Kinderzimmer und der Wohnbereich nicht in Spielzeug ertrinken.
Die Kinderbücher sind zwar immer zugänglich, aber da wir so viele davon haben, tauschen die sich irgendwie automatisch aus. Die Kinder suchen sich regelmäßig andere und entdecken irgendwann altbekannte wieder neu.
Aktuell ist bei uns wieder der ICE von Märklin superangesagt, wir haben ihn allerdings schon seit 2 bis 3 Jahren und es ist schön, wie er von den Kindern immer wieder neu begeistert aufgenommen wird.
Hier habe ich ein ähnliches Modell rausgesucht, falls ihr gerade eine Geschenkidee sucht:
Passend dazu: Märklin-Startpackungen.
All Time Favorites, unsere Spielzeug-Ideen:
In Anbetracht der Tatsache, dass ich drei Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren habe, ist die Liste natürlich etwas vielseitiger, da für jedes Alter etwas dabei ist.
Was immer funktioniert: Top Spielzeug für Jungen und Mädchen
1. Maltisch
Ganz eng gesehen kein echtes Spielzeug, aber aktuell könnten meine kleinen Künstler keinen Tag auf ihren Mal- und Basteltisch verzichten. Hier haben wir schon mal schöne Möbel für euch rausgesucht.
2. Lego Duplo und Lego
Lego Duplo und Lego stehen bei uns in zwei großen Säcken im Wohnzimmer und beschäftigen die Kinder einfach immer wunderbar. Von der pädagogischen Wertigkeit mal gar nicht anzufangen.
Hier haben wir euch Konstruktionsspielzeug schon mal vorgestellt.
3. Kinderküche und Eisdiele
Wer kocht nicht gerne mal ein Essen, schneidet sich ein Kuchenstück ab oder verkauft ein Eis?
In diesen Artikel haben wir euch schon die schönsten Kinderküche ausgesucht.
4. Tipi-Liebe
Natürlich steht auch bei uns ein Tipi, es ist einfach ein wundervoller Rückzugsort den jedes Kind mal in Anspruch nimmt. Oder der Hauptschauplatz eines großen Abenteuers.
Auch hier haben wir euch schonmal die schönsten Tipis gezeigt.
Dieses Tipi steht in unserem Kinderzimmer.
5. Puppenhaus und Autos
Vielleicht ist es bei anderen Familien anders, aber meine Tochter liebt ihr Puppenhaus einfach über alles. Und die Jungs lieben es mit den kleinen Autos herauszufahren.
Natürlich dürfen auch die Jungs mit dem Puppenhaus spielen oder mein Mädchen mit den Autos, machen sie auch manchmal, aber eher selten.
Wie oft sollte man Spielzeug tauschen?
Alle vier bis sechs Wochen reicht völlig. Kürzere Abstände nehmen dem Wiedersehen den Reiz, längere sorgen dafür, dass Kinder Sachen vergessen und beim Auspacken nichts mehr damit anfangen. Praktisch funktioniert es so: Drei bis vier Kisten anlegen, jede mit einer Mischung aus Bauen, Rollenspiel und Fahrzeugen, und immer nur eine davon im Zimmer haben. Ausgenommen bleiben die zwei oder drei Lieblingsdinge, die dürfen immer da sein, sonst wird aus der Rotation ein Verlust.
Welches Spielzeug wird über Jahre bespielt?
Das mit den wenigsten Funktionen. Bausteine, Duplo und Lego, Holzeisenbahn, Tiere und Fahrzeuge, eine Kinderküche, Stifte und Papier, Tücher und Kissen für Höhlen. Diese Dinge lassen sich mit jedem Alter anders benutzen, deshalb bleiben sie interessant. Spielzeug, das auf Knopfdruck etwas tut, ist dagegen nach wenigen Wochen erschöpft, weil es dem Kind nichts mehr zu tun übrig lässt. Eine gute Faustregel: Je mehr das Spielzeug kann, desto weniger kann das Kind damit.
Was tun mit zu vielen Geschenken?
Nicht alles auf einmal auspacken. Ein Teil wandert direkt in die Rotationskiste, und niemand vermisst es. Bei sehr vielen Geschenken lohnt sich außerdem ein Gespräch mit Großeltern und Paten vor dem nächsten Fest: Ein gemeinsames größeres Geschenk, ein Ausflug oder etwas für die Sparbüchse ist oft willkommener als das fünfte Kuscheltier. Und was wirklich nicht bespielt wird, darf mit dem Kind zusammen weitergegeben werden.