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Die kalte Jahreszeit beginnt und ich bin zuversichtlich, dass meine Familie auch dieses Jahr wieder ohne größere Erkältung durch den Winter kommt. Damit es euch genauso geht, möchte ich euch die Inhalationsgeräte von Pari ans Herz legen.
Als Kind musste ich ziemlich mit Asthma kämpfen. Genauer gesagt hatte ich außerdem jedes Jahr im Alter von 3 bis etwa 10 Jahren neben diversen Bronchitis-Erkrankungen mindestens eine Lungenentzündung, meistens im Winter. Wäre meine Mami keine Krankenschwester, hätte ich öfter ins Krankenhaus gemusst und ich bin sehr dankbar, dass mir das erspart geblieben ist. Gott sei Dank habe ich, seitdem ich ungefähr 11 Jahre alt bin kein Asthma mehr.
Inhalieren bei Kindern: wie ein Vernebler funktioniert
Ein Inhalationsgerät vernebelt eine Flüssigkeit zu feinen Tröpfchen, die eingeatmet werden. Bei Erkältungen wird meistens sterile Kochsalzlösung verwendet, die den Schleim löst und die Schleimhäute befeuchtet. Medikamente gehören nur nach ärztlicher Verordnung hinein. Für Kinder gibt es Masken in verschiedenen Größen.
Inhalationsgeräte von Pari: Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten
Als Kind habe ich das Inhalationsgerät von Pari von meiner Krankenkasse verschrieben bekommen.
Das Prinzip ist einfach: Man befüllt das Inhalationsgerät mit einer harmlosen Kochsalzlösung (gibt es günstig in jeder Apotheke) und schaltet es an. Aus dem Zerstäuber kommt dann ein feiner Dampf, den man inhalieren kann, am besten ein paar Minuten lang mit tiefen und ruhigen Atemzügen.
Vorbeugen mit dem Pari Inhalationsgerät
Jedes Mal, wenn ich, mein Mann oder eines meiner Kinder einen leichten Schnupfen, einen kleinen Husten oder ein unangenehmes Kratzen im Hals hat, inhalieren wir ganz einfach am gleichen Tag etwa 2 Mal je 10 Minuten, und meistens ist die Angelegenheit am nächsten Tag dann auch schon erledigt.
Behandeln mit dem Pari Inhalationsgerät
Wenn es doch einmal eine hartnäckige Erkältung oder eine Bronchitis wird, hilft das Inhalieren mit Kochsalzlösung, den Schleim zu lösen und das Atmen leichter zu machen. Bei uns ist es meistens dabei geblieben. Ob darüber hinaus Medikamente nötig sind, entscheidet aber die Kinderärztin und nicht das Gerät.
Mir ist dabei wichtig, dass Inhalieren keine alternative Heilmethode ist, sondern schlicht Wasserdampf mit Salz: Es befeuchtet die Schleimhäute und löst Schleim, mehr verspricht es nicht und mehr braucht es meistens auch nicht.
Der Preis erschreckt erst einmal. Für uns hat sich die Anschaffung trotzdem gelohnt, weil das Gerät die ganze Familie über viele Winter begleitet und außer der Kochsalzlösung nichts kostet.
Welches Gerät passt?
Wir haben den Pari Boy SX. Diese Baureihe ist inzwischen abgelöst, heute heißen die Geräte Pari Boy Classic und Pari Boy Pro, der Aufbau ist derselbe geblieben. Für Kinder unter vier Jahren lohnt sich die Junior-Ausführung: weiche Babymaske, kürzere Inhalationszeit und feinere Tröpfchen für die kleinen Atemwege.
Dazu brauchst du isotonische Kochsalzlösung in Ampullen und je nach Alter die passende Maske in Kinder- oder Babygröße. Ein Gerät kostet derzeit um die 140 Euro (Stand September 2026). Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten auf Verordnung, deshalb lohnt die Nachfrage vor dem Kauf.
Fazit: Ich bin sehr begeistert von dem Pari Boy Inhalationsgerät und möchte es nicht mehr missen.
PS: Hier handelt es sich um meine privaten Erfahrungswerte zu Inhalationsgeräten von Pari. Bei aufgekommenen Fragen oder ob ein Inhalationsgerät das Richtige für dich und deine Familie ist, solltest du deinen Arzt oder Apotheker fragen. Auch heute wird ein Inhalationsgerät manchmal von Krankenkasse übernommen. Informiere dich einfach mal darüber!
Was darf ins Inhalationsgerät hinein?
Kochsalzlösung und alles, was ärztlich verordnet wurde, sonst nichts. Ätherische Öle, Kamillenextrakt und selbst angesetztes Salzwasser gehören ausdrücklich nicht in einen Vernebler: Öle können die Geräte beschädigen und bei kleinen Kindern zu Atemproblemen führen, selbst gemischte Lösungen sind nicht steril. Für Säuglinge und Kleinkinder sind ätherische Öle mit Menthol und Kampfer generell ungeeignet, weil sie einen Atemstillstand auslösen können. Fertige Ampullen mit isotonischer Kochsalzlösung gibt es in jeder Apotheke. Inhalationsgeräte für Kinder gibt es mit Masken in Baby- und Kindergröße.
Ab welchem Alter kann ein Kind inhalieren?
Mit Maske ab dem Säuglingsalter, mit Mundstück meistens ab etwa vier bis fünf Jahren, weil dafür bewusst durch den Mund geatmet werden muss. Bei Babys funktioniert es am besten im Schlaf oder auf dem Schoß, mit der Maske locker vor dem Gesicht. Halte die Maske nicht mit Gewalt fest, das erzeugt Widerstand für alle künftigen Male. Eine Sitzung dauert je nach Gerät fünf bis zehn Minuten. Bei Atemnot, pfeifender Atmung oder anhaltendem Fieber ersetzt Inhalieren keinen Arztbesuch.
Wie reinigt man ein Inhalationsgerät?
Nach jeder Anwendung, und das ist der Punkt, an dem die meisten schlampen. Vernebler und Maske werden auseinandergenommen, mit warmem Wasser und etwas Spülmittel gereinigt, gründlich abgespült und an der Luft getrocknet. Einmal täglich sollte zusätzlich desinfiziert oder ausgekocht werden, sofern der Hersteller das erlaubt. Feuchte Restflüssigkeit ist ein idealer Nährboden für Keime, deshalb bleibt nichts über Nacht im Behälter stehen.
Titelfoto: Richard Stachmann auf Unsplash