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Wisst ihr schon, was ihr euren Kindern dieses Jahr zu Weihnachten schenkt? Weil ich immer wieder gefragt werde, was ich für meine Kids kaufe, zeige ich es euch heute, was wir unseren Kids letztes Jahr zu Weichnachten geschenkt haben: Wir hatten eine Weile überlegt und uns schließlich dazu entschieden, beiden zusammen eine schöne Kinderküche zu schenken. Ein voller Erfolg!

Jetzt ist schon fast ein Jahr vergangen und immer noch wird täglich mit unserer schönen Kinderküche gespielt. Auch die Freunde von den Kids sind immer ganz begeistert von ihr, wenn sie zu uns nach Hause zum Spielen kommen.

Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich mich darüber freue, dass ich Zuhause zwei kleine Köche und Bäcker habe, die mir schon aus einer imaginären Küche immer wieder Tee, Kaffe, Pizza, Obst oder Lebkuchen servieren. 🙂

Besonders wenn ich für Gäste koche und das Essen noch nicht fertig ist, springen meine beiden Schätze immer ein und bieten leckere Getränke aus ihrer Küche an, um die Zeit bis zum Essen zu überbrücken.

Ich muss gestehen, dass ich diese Kinderküchen aus Holz einfach superniedlich finde und mir auch vorstellen kann, dass sie richtig lange halten, was zumindest bei drei kleinen Kindern schon von Vorteil wäre. Kinderküchen aus Kunststoff erfüllen auf jeden Fall auch ihren Zweck, aber gerade wenn man Kinder mit viel Energie hat, halten die Küchen aus Holz einfach etwas mehr aus.

Deshalb zeige ich euch heute mal meine Favoriten unter den Holz-Kinderküchen (*), vielleicht ist ja eine für deinen kleinen Schatz dabei!

Kinderküche aus Holz: ab welchem Alter und worauf achten

Eine Kinderküche aus Holz lohnt sich ab etwa zwei Jahren und wird oft bis ins Grundschulalter bespielt. Achte auf eine Arbeitshöhe zwischen 40 und 50 Zentimetern, auf abgerundete Kanten und auf Knöpfe, die sich wirklich drehen lassen. Zubehör ist am Ende fast wichtiger als die Küche selbst, denn gespielt wird vor allem mit Töpfen und Lebensmitteln.

Welche Kinderküche aus Holz zu euch passt

Unsere eigene Kinderküche

Bei uns steht die weiße Vintage-Kinderküche von KidKraft mit Retro-Kühlschrank und Spieltelefon. Die Farbe war eine bewusste Entscheidung: Die Küche steht nämlich gar nicht im Kinderzimmer, sondern neben unserer offenen Küche, weil dort gekocht wird, wo auch wir kochen.

Die Anschaffung hat sich gelohnt. Kinder beschäftigen sich stundenlang damit, und zwar über Jahre hinweg, nicht nur ein paar Monate.

Worauf es beim Kauf wirklich ankommt

Die Arbeitshöhe. Das ist das wichtigste Maß und das, das in den Produktbeschreibungen am ehesten fehlt. Als Faustregel passt die Arbeitsfläche, wenn sie ungefähr auf Bauchnabelhöhe des Kindes liegt; bei einem zweijährigen Kind sind das meist um die 50 Zentimeter. Fällt sie zu hoch aus, steht das Kind mit erhobenen Armen davor und verliert die Lust. Viele Modelle sind auf drei- bis vierjährige Kinder ausgelegt, was bei einem früheren Geschenk zu Enttäuschung führt.

Die Ausstattung. Ein Backofen mit Tür, eine Spüle zum Herausnehmen und ein Wasserhahn, der sich drehen lässt, werden am meisten bespielt. Alles, was nur aufgemalt ist, verliert schnell an Reiz. Geräusche und Licht klingen im Laden gut, sind aber der Teil, den Eltern nach zwei Wochen abschalten möchten.

Das Material. Massivholz hält länger als MDF, ist aber deutlich teurer und schwerer. Für die meisten Familien ist eine stabile MDF-Konstruktion mit Holzrahmen der vernünftige Mittelweg. Wichtig sind abgerundete Kanten und eine Lackierung nach EN 71-3. Das ist der Teil der europäischen Spielzeugnorm, der die Grenzwerte für Schwermetalle wie Blei und Cadmium in Beschichtungen festlegt, also für genau die Farbe, die ein Kind beim Daranlecken abbekommt.

Der Aufbau. Rechne mit ein bis zwei Stunden. Es lohnt sich, die Küche nicht am Morgen des Geburtstags aufzubauen.

Die Marken, die es gibt

KidKraft hat die größte Auswahl und die klassischen Modelle im Landhausstil, dazu viele Farben. Hape arbeitet mit Bambus und hat auch Modelle für draußen im Sortiment. Leomark und Bandits & Angels liegen preislich darunter und liefern oft schon Zubehör mit.

Ein Rat aus eigener Erfahrung: Kauf die Küche eine Nummer schlichter als das Modell, das im Laden am meisten hermacht. Bespielt wird am Ende die, die gut erreichbar steht, nicht die mit den meisten Funktionen.

Welches Zubehör braucht eine Kinderküche?

Weniger, als die Sets nahelegen, aber das Richtige. Unverzichtbar sind ein paar stabile Töpfe und Pfannen aus Metall, zwei Kellen, Teller und Becher sowie Lebensmittel zum Schneiden mit Klettverschluss. Alles Weitere ergibt sich aus dem Spiel: eine Kaffeekanne, eine Waage, ein Korb zum Einkaufen. Sehr beliebt sind ausgediente echte Dinge aus der Erwachsenenküche, also ein alter Schneebesen, leere Gewürzdosen oder eine Eierpappe. Kinder unterscheiden dabei nicht zwischen Spielzeug und echt, sie bevorzugen sogar meistens das Echte.

Kinderküche für Mädchen oder für Jungen?

Diese Frage stellt sich beim Spielen überhaupt nicht. Kochen, Backen und Tisch decken sind für alle Kinder interessant, und die Aufteilung in Farben ist eine reine Frage des Kinderzimmers, nicht des Kindes. Wenn eine Küche für Geschwister gedacht ist oder später weitergegeben werden soll, ist eine neutrale Farbe die praktischere Wahl. Grau, Naturholz und Weiß passen in jedes Zimmer und lassen sich mit Zubehör in jeder gewünschten Farbe ergänzen.

Wie viel Platz braucht eine Kinderküche?

Für die kleinen Modelle reicht ein halber Quadratmeter, große Küchen mit Eckelement brauchen mehr als einen. Wichtiger als die Fläche ist der Platz davor: Ein Kind braucht ungefähr einen Meter Bewegungsraum, sonst wird nur kurz gespielt. Küchen mit offener Rückwand lassen sich auch mitten im Raum aufstellen, dann können zwei Kinder von beiden Seiten spielen, was Streit spürbar reduziert.

Titelfoto: Коледа Дмитрий auf Pexels