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Pünktlich zum Winterstart und zur Skisaison, zeigen wir dir heute die besten Schlitten, Rodel und Bobs für Kinder. Denn selbst die kleinsten Wintersportler sollten sich im Schnee so richtig austoben und dennoch sicher unterwegs sein.

Kinderschlitten: die drei Bauarten im Überblick

Bei Kinderschlitten gibt es drei Bauarten: den klassischen Holzschlitten mit oder ohne Hörner, den Bob oder Lenkschlitten aus Kunststoff und den Porutscher, auf dem Kinder knien oder sitzen. Für die ersten Jahre ist ein Holzschlitten mit Rückenlehne und Gurt die sicherste Wahl, ab etwa vier Jahren wird der Bob interessant.

Auf die Piste, fertig, los! Die richtige Wahl des Kinderschlittens.

Doch welches Modell der mittlerweile unzähligen Schlitten soll es denn werden? Neben Omas gutem und bewährtem Holzschlitten gibt es mittlerweile unzählige Schlitten aus Kunststoff, die lenkbar und vor allem auch leicht sind. Dabei solltest du aber vorher gut überlegen, wer diesen Schlitten benutzt.

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Bei Erwachsenen steht sicher der rasante Fahrspaß im Vordergrund, wohingegen Kinder lieber mit einem sicheren und gut lenkbaren Schlitten unterwegs sind. Ganz anders ist es bei Babys und Kleinkindern, die eine Rückenlehne benötigen und meist nur mit Mama und Papa für einen Winterspaziergang unterwegs sind.

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1. Der Klassiker: Holzschlitten mit oder ohne Hörner

Die guten alten Holzschlitten sind noch heute bei vielen Familien sehr beliebt! Der Vorteil eines Schlittens mit Hörnern: Dieses Modell ist bei kleinen Kindern der Favorit, da sie sich an den geschwungenen Hörnern gut festhalten können. Und die abnehmbare Rückenlehne bietet Kleinkindern den richtigen Halt. Der Holzschlitten, ein Modell, das mitwächst!

Ein vermutlich lebenslanger und bequemer Begleiter ist der Hörnerrodel mit Gurtsitz von R.P.L. Trading. Dieser Schlitten besticht durch eine stabile Ausführung und bietet garantiert Sicherheit und Spaß beim Rodeln! Diesen Hörnerschlitten gibt es zudem in zwei Größen. Ein Schlitten für die ganze Familie!

 

 

Wer es noch klassischer mag, greift zum Hörnerrodel aus Hartholz mit Lattensitz von R.P.L. Trading. Mit 110cm Länge ist hier sogar fast genug Platz für die ganze Familie.

Wenn du Holzschlitten ohne Hörner bevorzugst, dann ist der klappbare Impag Holzschlitten etwas für dich und deine Kinder. Einen kleinen Nachteil hat der Hörnerschlitten nämlich: Prallt der Schlitten bei kleinen Rodelabenteuern gegen ein Hindernis, kann sich der vorderste Fahrer leicht an den Hörnern stoßen. Bei dem Davoser-Modell kann dies nicht passieren, denn Hörner gibt es hier nicht.

Eine leichtere Alternative und damit besser zu tragen, ist der Rolly Snow Cruiser von Rolly Toys mit Zugschnur aus Kunststoff. Dieser Kinderschlitten kann durch seine Leichtigkeit sehr schnell werden. Dennoch ist er hochstabil und erscheint in der klassischen Schlittensilhouette.

2. Bob- oder Lenkschlitten für mehr Wendigkeit beim Rodeln

Alle Schlitten mit Lenkung oder sogenannte Bobs sind für kleine Kinder am einfachsten zu fahren, solange sie nicht am steilen Hang unterwegs sind. Diese sportlichen Schlitten besitzen eine Lenkvorrichtung und bestehen aus leichtem Kunststoff, wodurch sie sehr wendig und auch leicht zu ziehen sind. Noch dazu liegen sie durch ihren niedrigen Schwerpunkt oft besser in den Kurven als ihre Konkurrenten aus Holz. Manche Modelle besitzen auch einen Bremshebel.

Am sichersten wird der Winterspaß für die Kleinsten mit dem Plastikbob „Snow Cruiser“ von Stiga Sports. Maximale Sicherheit steht bei diesem Modell an erster Stelle! Die hohen Seitenlehnen, ein Gurt sowie Antirutschpolster bieten optimalen Halt. Ein Kippen des Bobs ist aufgrund seiner Bauweise auch nahezu ausgeschlossen.

KHW-Snow-Fox

Ein absoluter Spaß-Rodel für alle kleinen Fahranfänger ist der flinke Fuchs von KHW. Dieser Schlitten besitzt ein Lenkrad sowie eine Handbremse. Der wannenförmige Sitz ist rutschsicher und auch bei diesem Schlitten ist eine gute Pistenlage garantiert!

Mit dem Kinderschlitten Bobby-Bob von BIG geht es schon etwas rasanter zu! Auch dieser Schlitten besitzt ein hervorragendes Lenk- und Sicherheitssystem und sorgt für sichere Rodelpartien.

Hamax-DoppelsitzerDie meisten der Kunststoffschlitten bieten wenig Platz für die ganze Familie oder einen zweiten Fahrer. Mit dem Hamax Rodelschlitten „Snow Fire“ können jedoch bequem zwei Erwachsene oder Kinder Platz nehmen. Dieser robuste Doppelsitzer wird natürlich auch mit Lenkung und Handbremse geliefert.

3. Der Porutscher oder Snow-Glider, ein Schlitten für echte Abenteuer im Schnee

Die drei süßen Jungs meiner Freundin Christiane lieben die Porutscher. Damit sind deine Kids dem Schnee auf jeden Fall ein Stück näher. Wer also keine Angst vor nassen Klamotten oder einer Schneeballschlacht hat, sollte sich einen dieser günstigen Flitzer zulegen.

Big-GliderDer Porutscher „Big Glider“ von KHW ist wohl das bekannteste Modell dieser Kategorie. Diesen einfachen Porutscher gibt es in vielen verschiedenen Farben und er ist mit Abstand der günstigste aller Schlitten. Zudem bietet dieses Gefährt garantiert jede Menge Rodelspaß für Groß und Klein.

ZipfyMeine drei kleinen Lieblingsjungs (übrigens auch die Darsteller auf den Bildern) lieben auch den Zipfy Minischlitten. Hier kommen Fahrspaß und Schneevergnügen nicht zu kurz. Gesteuert wird dieser Schlitten lediglich durch Gewichtsverlagerung. Und wer das erst einmal herausgefunden hat, möchte nicht mehr absteigen!

Mit dem Snow-Speedy von BIG ist rasanter Fahrspaß für Groß und Klein vorprogrammiert. Das innovative und ergonomische Design machen diesen Kinderschlitten zum Blickfang auf allen Pisten. Durch Gewichtsverlagerung lässt sich dieser Minibob superleicht lenken und das spezielle Rillenprofil sorgt für ein schnelles Gleiten. Die zwei großen Haltegriffe und der anatomisch geformte Sitz sorgen für sicheren Halt.

Dennoch sollten die Eltern bei all den Wintersportaktivitäten ein Auge auf ihre Kleinsten haben. Alle Schlittenmodelle werden ab 3 bis 6 Jahren empfohlen.

Wir wünschen allein kleinen und großen Schlittenfahrern viel Spaß!

Ab welchem Alter darf ein Kind rodeln?

Mitfahren auf dem Schoß eines Erwachsenen geht ab etwa einem Jahr, wenn das Kind sicher sitzt. Ein eigener Schlitten mit Rückenlehne und Gurt ist ab ungefähr zwei Jahren sinnvoll, gezogen von einem Erwachsenen und auf ebenem Gelände. Selbst rodeln auf einem flachen Hang funktioniert ab etwa vier Jahren, steilere Hänge und Lenkbobs ab sechs bis acht. Entscheidend ist weniger das Alter als die Frage, ob ein Kind selbst bremsen und lenken kann. Holzschlitten für Kinder gibt es mit und ohne Rückenlehne, für die Kleinsten lohnt sich die Variante mit Lehne.

Braucht man zum Rodeln einen Helm?

Eine gesetzliche Pflicht gibt es in Deutschland nicht, sinnvoll ist ein Helm trotzdem. Rodelunfälle betreffen sehr häufig den Kopf, und auf präparierten Rodelbahnen werden Geschwindigkeiten erreicht, die man von unten unterschätzt. Ein Skihelm ist die richtige Wahl, ein Fahrradhelm schützt Schläfen und Hinterkopf weniger gut. Dazu gehören feste Schuhe mit Profil zum Bremsen und Handschuhe, weil Kinder beim Anhalten in den Schnee greifen. Bobs und Lenkschlitten sind wendiger, verleiten aber auch zu mehr Tempo.

Worauf achtet man beim Ziehen?

Auf die Zugleine und auf die Strecke. Eine feste Zugstange ist auf abschüssigem Gelände sicherer als ein Seil, weil der Schlitten nicht in die Beine fährt. Eine lose Leine gehört niemals um das Handgelenk eines Kindes und auch nicht um den Hals eines Erwachsenen. Und Rodelhänge, die auf eine Straße, einen Zaun oder ein Gewässer zulaufen, sind trotz Aufsicht keine gute Wahl, denn ein Schlitten lässt sich am Ende einer Abfahrt kaum noch stoppen.