Jetzt bin ich endlich zurück! Du hast es sicher schon bemerkt, die letzten Tage gab es von mir keine News auf dem Blog und auch nicht auf Youtube. Den zuckersüßen Grund dafür erfährst du jetzt! Unsere kleine Prinzessin hat sich endlich auf den Weg gemacht und das fast zum errechneten Geburtstermin.
Während ich bei meinem ersten Sohn Arthur mit der Geburt ein wenig überrascht wurde, lies die kleine Prinzessin nun ganz schön auf sich warten. Ich hatte mich emotional schon darauf eingestellt, wieder in Woche 36 zu entbinden; zumindest war ich mit Kliniktasche und Co. diesmal frühzeitig fertig, falls ich wieder einen Blasensprung bekommen sollte.
Aber meine Frauenärztin sagte mir, dass jede Schwangerschaft anders sein kann und so war es dann auch mit Amelie. Die Tage verstrichen nur so und so langsam hatte ich auch die Nase voll von diesem übergroßen Bauch, der mich nicht wirklich bequem schlafen lies und den geschwollenen Füßen. Mir passten nur noch ein Paar Schuhe und das auch nur, weil ich noch ein paar Löcher zu meinen Birkenstocks hinzugefügt habe.
Am Sonntag Abend, den 25.03.2016, hatte ich dann wiedermal leichte Wehen. Aber wirklich nur ein recht leichtes Ziehen im Unterbauch. Das hatte ich übrigens auch schon ein paar Tage und Wochen zuvor. Mein Muttermund war zu diesem Zeitpunkt auch bereits 5 cm geöffnet. Ja, du hast richtig gelesen. Ich habe vorher auch nicht vermutet, dass man mit 5 Zentimetern noch munter durch die Gegend spaziert.
Jedenfalls ist meine Mama am Mittwoch gerade in Rio gelandet und wir haben die Gelegenheit genutzt, am Sonntag Abend noch gemeinsam einen Açai essen zu gehen. Wieder daheim angekommen waren die Wehen noch immer da. Nicht wirklich stärker aber in regelmäßigen Abständen von 8 Minuten.
Ein Grund, um mal kurz meine Frauenärztin anzurufen (die auch gleichzeitig die Geburt als Hebamme betreut) und abzuchecken, ob es Zeit ist ins Krankenhaus zu fahren. Ja, es war nun endlich soweit und wir haben uns auf den Weg ins Krankenhaus gemacht.
Dort angekommen ging alles superschnell und wir durften unser zweites kleines Wunder schon ganz bald in den Armen halten. Mehr zur Geburt erfährst du demnächst in meinem nächsten Vlog, dem Geburtsbericht.
Hier sind nun endlich ein paar Bilder der kleinen Amelie, die schon ganz aufgeweckt und munter in der Gegend herumschaut.
Amelie, 3115 g, 47,5 cm






Heute ist Amelie auf den Tag genau 10 Tage alt. Ich habe mir diese Fotodecke besorgt und am 8. Tag das erste Foto mit ihr geschossen. In den nächsten Wochen und Monaten bekommst du natürlich noch weitere Fotos zu Gesicht. Auf meinem Instagram-Account gibt es übrigens immer neue Schnappschüsse für dich!

Ein paar Newborn-Fotos gibt es natürlich auch noch. Die zeige ich dir dann in einem neuen Blogpost zu DIY-Fotografie von Neugeborenen.
Unsere Tochter ist da
Unsere kleine Tochter ist fast genau zum errechneten Termin auf die Welt gekommen. In diesem Beitrag erzähle ich, wie die Geburt abgelaufen ist, wie es den großen Geschwistern mit dem neuen Familienmitglied geht und warum es hier auf dem Blog eine Weile still geworden war.
Wie bereitet man Geschwister auf die Geburt vor?
Mit konkreten Bildern statt mit Terminen. Kleine Kinder verstehen kein Datum, aber sie verstehen, dass Mama irgendwann für ein paar Tage in die Klinik geht und Oma dann da ist. Sinnvoll ist, genau das vorher einmal zu üben, also eine Nacht bei den Großeltern zu verbringen, damit die Trennung nicht zusammen mit dem Baby passiert. Bewährt hat sich außerdem ein kleines Geschenk vom Baby an die Geschwister und der Hinweis an Besucher, zuerst die großen Kinder zu begrüßen.
Was gehört in die Kliniktasche?
Deutlich weniger, als die meisten Listen vorschlagen. Nötig sind Mutterpass, Versichertenkarte und Personalausweis, bequeme Kleidung, Stillbekleidung, Hausschuhe, Zahnbürste und ein Ladekabel mit langem Kabel. Für das Baby reichen ein Body, ein Strampler und eine Mütze, alles Weitere stellt die Klinik. Der wichtigste Gegenstand ist der Autokindersitz, denn ohne ihn geht niemand nach Hause. Packe die Tasche ab der 35. Woche und stelle sie an einen Platz, den auch dein Partner findet.
Wie lange dauert die Erholung nach der Geburt?
Das Wochenbett umfasst die ersten sechs bis acht Wochen, die körperliche Erholung dauert oft deutlich länger. Die Rückbildung des Beckenbodens braucht Monate, ein Rückbildungskurs beginnt in der Regel sechs bis acht Wochen nach der Geburt und wird von den Krankenkassen bezahlt. Nach einem Kaiserschnitt gelten längere Schonfristen. Und das dritte Kind ist keine Abkürzung, auch wenn vieles vertraut wirkt.