Warum baut man einen Blog um?
Weil sich nach ein bis zwei Jahren zeigt, worüber tatsächlich geschrieben wird und wer mitliest. Ein Umbau ordnet beides: ein klareres Logo, ein ruhigeres Layout, weniger und dafür eigene Themen, und Kanäle, die zueinander passen. Was dabei zählt, ist nicht das neue Aussehen, sondern die Entscheidung, was künftig wegfällt.
Das ist neu bei style. pray. love.
Wenn ihr die letzten zwei bis drei Wochen auf style. pray. love. geschaut habt, habt ihr bestimmt schon gemerkt, dass sich einige Sachen geändert haben.
Nach 1,5 Jahren style. pray. love. wurde es einfach Zeit neu zu überlegen, was genau wir uns von dem Blog eigentlich erwarten und was wir erreichen möchten.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei all unseren Leserinnen und Lesern bedanken: Vielen Dank an euch alle, an eurer Feedback, eure Ermutigungen, Inspirationen und vor allem eure Treue!
1. Das Logo
Eine Sache war ganz klar: Ein neues Logo musste her! Ein Logo, dass modern, stylisch und einfach frisch ist. Ein Logo, mit dem wir uns richtig identifizieren können:

Wie gefällt es euch?
Vielen Dank an Fábio Assis, der so genial auf unsere Vorstellungen eingegangen ist und unser neues style. pray. love. Logo entworfen hat!
2. Das Layout
Die letzten Monate haben wir uns farbtechnisch ganz schön ausgetobt, inzwischen sind uns besonders die Teaser ein bisschen zu bunt geworden. Deshalb haben jetzt alle den gleichen cleanen Look, damit unsere Themen im Vordergrund stehen:
3. Die Themen
Wir lieben unsere Familie bis zum Mond, zurück und noch viel weiter, und werden weiter über Kindererziehung, Mama-Soulfood, Baby-Ausstattung, das beste Spielzeug und Co. schreiben.
Aber wir sind auch Girls, die Fashion, Beauty und Lifestyle lieben, davon gibt es in Zukunft wieder mehr zu sehen, zusammen mit Interieur-Tipps und alles was uns an kreativen Inputs noch im Leben begleitet.
4. Instagram
Wer uns nicht persönlich kennt, war in der Vergangenheit häufig verwirrt, wenn er sich unsere Fotos auf Instagram angeschaut hat: Welche Blondine berichtet denn jetzt eigentlich aus München und welche aus Rio, oder handelt es sich um ein und dieselbe Person?
Damit ihr besser unterscheiden könnt, wer gerade für euch postet, werden unsere Fotos jetzt immer mit einem Wasserzeichen mit dem jeweiligen Namen (Sophia / Rio oder Jacqueline / München) und den style. pray. love. Herzen gekennzeichnet werden.
Wenn du uns bei Instagram oder Facebook noch nicht folgst, schau doch mal rein. 🙂
5. YouTube
Wir haben jetzt einen Kanaltrailer. Klingt nach einem filmreifen Auftritt, oder? Zumindest erfahrt ihr in diesem kurzen Video, was euch auf unserem Youtube-Kanal in Zukunft erwartet.
Und Arthur, unser kleiner Co-Moderator, ist auch mit von der Partie.
Habt ihr ganz genau hingehört? Die Musik aus dem Trailer dürfen wir nämlich ab sofort exklusiv für style. pray. love. nutzen. Vielen Dank an Filippe Trindade.
Was gehört zu einem Blog-Umbau?
Vier Bereiche, und sie hängen zusammen. Das Erscheinungsbild, also Logo, Farben und Schrift. Das Layout, das vor allem auf dem Telefon funktionieren muss, weil dort die meisten lesen. Die Themen, und zwar in der Form einer Liste, worüber nicht mehr geschrieben wird. Und die Kanäle: Ein Konto, das niemand pflegt, schadet mehr als keines. Die häufigste Reihenfolge ist falsch herum, denn viele fangen beim Logo an und klären die Themen nie.
Was sollte man beim Umbau nicht ändern?
Die Adressen. Wer im Zuge eines Relaunchs die Struktur der Links ändert, verliert Suchmaschinenrang und eingehende Verweise, oft ohne es zu merken. Wenn Adressen sich ändern müssen, gehört zu jeder alten eine Weiterleitung auf die neue, dauerhaft. Zweiter Punkt: die Beiträge selbst. Alte Texte zu löschen, weil sie nicht mehr zum neuen Bild passen, ist fast immer ein Fehler; überarbeiten ist der bessere Weg.
Wie kündigt man einen Umbau an?
Am besten gar nicht groß. Leserinnen interessiert selten, dass ein Blog eine neue Schrift hat; sie merken es oder auch nicht. Wirklich mitteilenswert ist die Änderung der Themen, weil sie beantwortet, was hier künftig zu finden ist. Ein kurzer Beitrag dazu genügt, und der wichtigste Satz darin ist der, in dem steht, für wen die Seite jetzt gemacht ist.
Wie oft lohnt sich ein Relaunch?
Selten, und meistens seltener als gedacht. Ein Umbau kostet viel Zeit, die für Inhalte fehlt, und der messbare Gewinn liegt fast nie im Aussehen. Sinnvoll wird er, wenn die Technik nicht mehr mitkommt, wenn die Seite auf dem Telefon nicht funktioniert oder wenn die Ausrichtung sich wirklich geändert hat. Alles andere lässt sich in kleinen Schritten machen, ohne dass ein Datum darüber steht.