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Es gibt ja viele Vanilleeis-Fans da draußen, aber meistens finde ich die klassischen Eissorten in Deutschland ziemlich langweilig. Nun gibt es in München wenigstens zwei, drei Eisläden, die kreative selbst gemachte Eissorten anbieten, aber trotzdem mache ich Eis am liebsten selber. Da weiß ich einfach, was drin ist, und kann ein richtig gutes Gewissen haben. Die Nice Cream als Familien-Favorit habe ich dir ja schon vorgestellt, heute zeige ich dir, wie du ganz einfach in 5 Minuten leckeres Eis aus Kokoswasser und Obst machen kannst! kokos-eis-obststuecke-5-spl

Kokos-Eis mit Obststücken: ohne Eismaschine

Dieses Eis besteht aus Kokosmilch, etwas Süßungsmittel und kleinen Obststücken. Alles wird verrührt, in Eisformen gefüllt und für mindestens vier Stunden ins Gefrierfach gestellt. Es kommt ohne Eismaschine aus, enthält keinen Industriezucker und ist in etwa zehn Minuten vorbereitet.

Rezept für Kokos-Eis mit Obststücken

Einkaufsliste für 5 Portionen Kokos-Obst-Eis

kokos-eis-obststuecke-6-spl ca. 300 ml reines Kokoswasser Obst deiner Wahl, bei mir: etwas Kiwi, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren & Heidelbeeren

Eis-Zubehör

in meinem Fall: Eisformen von Tupper (gibt es nur bei Tupper-Partys oder von Mama 😉 ) Worauf es beim Kauf einer Eisform ankommt, steht unter dem Rezept. kokos-eis-obststuecke-4-spl

Zubereitung des Kokos-Eis mit Obststücken in 3 easy Steps

1. Wasche das Obst deiner Wahl, schäle es bei Bedarf und schneide es klein. 2. Fülle das Obst in die Eisform und fülle diese dann mit Kokoswasser auf. 3. Gib die Eisformen über Nacht ins Gefrierfach. Voilà, fertig ist das gesunde Eis für die ganze Familie! Und herrlich dekorativ sieht es außerdem aus! kokos-eis-obststuecke-3-spl

Welche Eisform passt zu diesem Rezept?

Formen aus Silikon sind hier die bessere Wahl als harter Kunststoff, weil sich das Eis mit den Obststücken darin leichter löst. Drei Dinge lohnen den Blick vor dem Kauf: ein Deckel, der die Stiele gerade hält, eine Auffangschale gegen Tropfen, wenn kleine Kinder mitessen, und die Größe. Etwa 50 bis 70 Milliliter pro Form reichen für Kinderhände, größere Portionen tauen schneller, als sie gegessen werden. Eisformen aus Silikon gibt es einzeln und im Set, meist mit wiederverwendbaren Stielen. Wer das Eis lieber am Stück einfriert und portioniert, kommt auch mit einer flachen Gefrierdose zurecht. Dann braucht es allerdings zehn Minuten Antauzeit, bevor sich etwas abstechen lässt.

Warum wird selbst gemachtes Eis so hart?

Weil Wasser gefriert und Zucker sowie Fett das verhindern. Industrielles Eis enthält beides in größeren Mengen und wird zusätzlich beim Gefrieren gerührt, wodurch Luft eingeschlagen wird. Zu Hause fehlt beides. Kokosmilch mit hohem Fettanteil hilft deshalb deutlich, ebenso ein Löffel Ahornsirup oder Honig, denn Zucker senkt den Gefrierpunkt. Als Eis am Stiel spielt die Härte ohnehin keine große Rolle, für eine Eiscremevariante lässt du die Masse einfach zehn Minuten antauen.

Welches Obst eignet sich?

Kleine, weiche Stücke, die sich gut verteilen. Mango, Pfirsich, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Banane funktionieren alle. Schneide sie klein, sonst lässt sich das fertige Eis schlecht abbeißen und die Stücke fallen aus der Form. Sehr wasserreiche Früchte wie Wassermelone werden im Eis hart und kristallig. Und Kiwi und frische Ananas enthalten Enzyme, die Milchprodukte zersetzen, mit reiner Kokosmilch ist das allerdings kein Problem.

Wie bekommt man das Eis aus der Form?

Mit warmem Wasser. Halte die geschlossene Form für fünf bis zehn Sekunden unter den warmen Wasserhahn, dann löst sich das Eis von allein. Ziehen ohne diesen Schritt endet meistens damit, dass der Stiel in der Hand bleibt. Silikonformen lassen sich außerdem vorsichtig von außen eindrücken. Eisformen aus Silikon gibt es in vielen Formen, auch mit Auffangschale gegen Tropfen.

Wie lange hält selbst gemachtes Eis?

Im Gefrierfach etwa zwei bis drei Wochen, danach leidet die Konsistenz und es bilden sich Eiskristalle. Wichtig ist, die Formen gut verschlossen zu lagern, denn Kokosmilch nimmt Gerüche aus dem Gefrierfach an. Wer mehr macht, löst das Eis nach dem Durchfrieren aus den Formen und bewahrt es einzeln in einer verschließbaren Dose auf, dann sind die Formen wieder frei für die nächste Runde.

Wie süßt man das Eis ohne Industriezucker?

Über die Früchte selbst und über flüssige Süßungsmittel. Eine sehr reife Banane oder pürierte Mango bringt bereits genug Süße mit, dass oft nichts weiter nötig ist. Wenn doch, funktionieren Ahornsirup, Agavendicksaft oder Datteln, die vorher eingeweicht und mitpüriert werden. Honig ist für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet. Und bedenke beim Abschmecken, dass Gefrorenes deutlich weniger süß schmeckt als die Masse bei Zimmertemperatur, deshalb darf sie vor dem Einfrieren einen Hauch zu süß sein.