Egal ob Handtasche, Strandkorb oder neuerdings Wickeltasche: Ich liebe und brauche große Taschen, aber hatte schon immer Probleme, das, was ich suche, in den unendlichen Weiten meines Lieblings-Accessoires zu finden.

Bis meine Mutter mir vor Kurzem ein tolles Geschenk gemacht hat: ein geniales Taschenlicht! Heute stelle ich es euch vor und erkläre euch, warum ich davon so begeistert bin.

Taschenlicht: Licht in der Handtasche

Ein Taschenlicht ist eine kleine LED-Leuchte, die in der Handtasche für Licht sorgt. Die meisten Modelle schalten sich über einen Bewegungs- oder Berührungssensor ein, sobald man hineingreift, und nach einigen Sekunden von allein wieder aus. Praktisch ist das vor allem abends und mit einer Wickeltasche.

Taschen-Accessoire mit cleaner Optik

Was kann das Taschenlicht? Erst mal gefällt mir das Aussehen total. Ich mag es einfach, wenn Gegenstände ein tolles Design haben, und dieses Handtaschenlicht ist auch noch ein echter Handschmeichler und ‚Made in Germany‘.

Touch-Effekt beim Handtaschenlicht

Der eigentliche Clou an dem Taschenlicht SOI. ist, dass es auf leichte Berührungen reagiert, also genau dann, wenn ich panisch etwas in meiner Handtasche suche und nicht auf Anhieb finde. Genau dieser Touch-Effekt lässt das Licht für ein paar Sekunden angehen und geht dann nach einigen Sekunden von alleine wieder aus.

Ich habe das Taschenlicht jetzt schon etwa ein Jahr ständig im Einsatz und kann es total empfehlen. Langsam werden die Batterien zwar schwächer, aber wie gut, dass man sie ganz einfach austauschen kann!

Das Taschenlicht gibt es in zwei Größen:

Das klassische SOI.

Das SOI.mini

Worauf achtet man beim Kauf?

Auf die Art des Sensors, auf die Stromversorgung und auf die Befestigung. Bewegungssensoren reagieren zuverlässiger als Berührungssensoren, schalten sich in der Tasche aber auch beim Gehen ein und verbrauchen dadurch mehr Strom. Bei der Stromversorgung sind Modelle mit USB-Anschluss praktischer als solche mit Knopfzellen, die immer dann leer sind, wenn kein Ersatz da ist. Und eine Klemme oder ein Clip sorgt dafür, dass das Licht nicht auf den Boden der Tasche rutscht, wo es nichts nützt.

Wie hilft ein Taschenlicht mit Baby?

Vor allem nachts und unterwegs. Eine Wickeltasche ist tief und dunkel, und mit einem Kind auf dem Arm bleibt nur eine Hand zum Suchen. Ein Licht, das automatisch angeht, spart genau diesen Moment. Im Auto und im Zug ersetzt es außerdem das Handylicht, das andere Fahrgäste stört und das man dafür erst herausholen müsste. Und im Kinderzimmer taugt es als schwaches Notlicht, wenn man nachts nach dem Schnuller sucht.

Welche Alternativen gibt es?

Ordnung ist die günstigste. Ein Innenbeutel mit hellem Futter macht in einer dunklen Tasche mehr Unterschied, als man denkt, weil er das vorhandene Licht reflektiert. Kleine Etuis in unterschiedlichen Farben helfen ebenfalls, weil man dann nach einer Farbe greift statt nach einem Gegenstand. Und wer ohnehin ein Schlüsselband mit kleiner LED nutzt, braucht meistens kein zusätzliches Taschenlicht.

Was gehört sonst noch in eine gut sortierte Tasche?

Mit Kindern verschiebt sich der Inhalt komplett. Bewährt haben sich ein Beutel mit Feuchttüchern und einer Windel, ein kleiner Snack, ein Wechselshirt, ein Pflaster und ein Stift mit Zettel. Alles davon gehört in eigene Etuis statt lose in die Tasche, denn nur so findet man es im Dunkeln oder mit einer Hand. Und einmal im Monat ausleeren lohnt sich, sonst sammeln sich Kastanien, halbe Kekse und Zettel aus der Kita zu einer eigenen Schicht am Boden.

Wie lange hält die Batterie?

Bei Knopfzellen je nach Nutzung einige Monate, bei wiederaufladbaren Modellen etwa zwei bis vier Wochen pro Ladung. Der größte Stromfresser ist ein Bewegungssensor, der beim Gehen ständig auslöst. Modelle mit Ein- und Ausschalter am Gehäuse sind deshalb sparsamer, auch wenn sie einen Handgriff mehr kosten. Lege bei Knopfzellen einen Ersatzsatz in die Tasche, denn genau dann, wenn man Licht braucht, ist sie leer.