Werbehinweis: Dieser Beitrag enthält Partnerlinks. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis derselbe.
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Schuhe für Mama und Kind: was sich lohnt
Bei Schuhen entscheidet die Passform mehr als der Trend. Erwachsene brauchen wenige, gut sitzende Paare, die sich kombinieren lassen. Bei Kindern zählt der Fuß: Schuhe müssen die richtige Länge haben, biegsam sein und dürfen nichts einengen. Diese Seite fasst zusammen, was bei Kinderschuhen, Babyschuhen und Damenschuhen wirklich zählt.
Passend dazu: weiche Lauflernschuhe aus Leder.
Welche Schuhe braucht ein Baby?
Solange ein Kind nicht läuft, keine. Babyfüße wachsen am besten barfuß oder in rutschfesten Socken, weil sich Muskulatur und Fußgewölbe frei entwickeln. Weiche Lederschuhe wie Mokassins sind vor allem ein Schutz gegen Kälte und gegen raue Böden, nicht mehr, und genau deshalb sollten sie so weich sein, dass man den Fuß darin fühlen kann. Der erste feste Schuh kommt erst, wenn ein Kind sicher draußen läuft, und das ist bei den meisten Kindern einige Wochen bis Monate nach den ersten Schritten.
Passend dazu: Fußmessgeräte für zu Hause.
Wie findet man die richtige Kinderschuhgröße?
Über die Innenlänge, nicht über die Nummer. Die Größenangaben unterscheiden sich zwischen Herstellern erheblich, deshalb hilft nur messen. Als Faustregel braucht ein Kinderfuß etwa zwölf bis siebzehn Millimeter Zugabe vor dem längsten Zeh. Zu wenig drückt, zu viel führt dazu, dass der Fuß beim Gehen nach vorn rutscht. Praktisch geht das mit einer Schablone aus Pappe oder einem Messgerät aus dem Fachhandel. Kinderfüße wachsen im Kleinkindalter etwa alle drei bis vier Monate um eine Größe, deshalb lohnt sich regelmäßiges Nachmessen mehr als der Kauf auf Vorrat. Und Kinder spüren zu kleine Schuhe oft nicht, weil ihre Zehen einfach nachgeben.
Welche Sommerschuhe funktionieren für Kinder?
Sandalen mit fester Sohle, geschlossener Kappe vorn und einem Riemen an der Ferse. Die geschlossene Kappe ist kein Detail, sondern der Grund, warum ein Sommer ohne blaue Zehen vergeht. Der Fersenriemen verhindert, dass der Fuß beim Rennen nach vorn rutscht. Badeschuhe und Zehentrenner sind für den Strand gedacht und nicht für den Spielplatz. Sneaker funktionieren das ganze Jahr, sollten aber atmungsaktiv sein, sonst schwitzen Kinderfüße stark.
Welche Schuhe braucht man als Erwachsene wirklich?
Fünf Paare decken fast jeden Alltag ab: ein weißer oder neutraler Sneaker, ein bequemer flacher Schuh mit geschlossener Ferse, ein Stiefel für den Winter, eine Sandale und ein festlicher Schuh mit breitem Absatz. Alles Weitere ist Geschmackssache. Trendschuhe wie Mules haben ihren Reiz, sind aber im Alltag mit Kindern selten praktisch, weil sie hinten offen sind und beim schnellen Gehen abrutschen. Wer nur ein Paar dazukaufen möchte, wählt den Schuh, der zu den meisten vorhandenen Hosen passt, nicht den auffälligsten.
Passend dazu: Schuhpflege-Sets für Leder.
Wie pflegt man Schuhe, damit sie länger halten?
Mit Abwechslung und Trocknung. Ein Schuh, der jeden Tag getragen wird, hält deutlich kürzer als zwei, die sich abwechseln, weil Leder und Innenfutter zwischendurch trocknen müssen. Nasse Schuhe werden mit Papier ausgestopft und an der Luft getrocknet, nie auf der Heizung, denn Hitze macht Leder spröde und löst Klebungen. Glattleder braucht gelegentlich Pflegecreme, Wildleder eine Bürste und Imprägnierspray. Bei Kinderschuhen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Sohle: Wenn das Profil an einer Stelle deutlich stärker abgelaufen ist, ist der Schuh entweder zu klein oder es lohnt ein Gespräch in der kinderärztlichen Praxis.
Warum steht das jetzt alles auf einer Seite?
Weil die einzelnen Beiträge jeweils eine Saison beschrieben haben und damit schnell veralteten. Was nicht veraltet, sind Passform, Größenermittlung und Pflege. Die alten Einzelseiten leiten seit dieser Zusammenführung hierher.
Woran erkennt man einen guten Kinderschuh?
An vier Dingen, die sich im Laden prüfen lassen. Die Sohle muss sich im Ballenbereich biegen lassen, aber nicht in der Mitte durchknicken. Der Schuh sollte an der Ferse fest sitzen und dort nicht nachgeben, wenn man ihn seitlich zusammendrückt. Die Innensohle darf keine harten Nähte haben, das prüft man mit der Hand. Und das Material sollte atmungsaktiv sein, also Leder oder ein Textil mit Membran, denn Kinderfüße schwitzen deutlich stärker als die von Erwachsenen. Von festen Fußbetten und ausgeprägter Stützung raten viele Fachleute bei gesunden Kinderfüßen ab, weil sich die Muskulatur nur entwickelt, wenn sie arbeiten muss.
Titelfoto: Max Kleinen auf Unsplash