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Langsam wird es kälter und es wird Zeit die Sommer-Outfits gegen coole Herbst-Looks einzutauschen. Mein aktuell liebstes Trend-Piece ist ein stylisher Spitzen-Kimono mit Fransen.

Warum er eines meiner Favorites im Kleiderschrank ist, hat ein paar richtig gute Gründe:
1. Ein Spitzen-Kimono wertet Basics wie unifarbene Blusen, Pullis und Kleider sowie Jeans mit einem Fingerschnipsen auf. Denn länger benötigst du nicht, um ihn dir schnell überzuwerfen. Besonders praktisch: Auch alte, ausgeleierte Kleidungsstücke werden durch lässig aufgewertet und wirken wieder wie neu. Und wer von uns hat sie nicht, die Lieblingsstücke, die so oft gewaschen wurden, dass man sie eigentlich nicht mehr tragen kann?
2. Spitzen-Kimonos, besonders die mit Fransen, verjüngen dich optisch. Und zwar ohne dabei peinlich zu wirken. Welche Mami schreit sonst noch hier?
3. Die meisten Spitzen-Kimonos sind erstaunlich robust und verkraften mehr als einen Fleck (oder verdecken ihn zumindest durch organisiertes Spitzen-Allover), an dieser Stelle kommt das direkte Upgrade in die Top 10 der Mami-Wunschliste. Viele Modelle lassen sich mit einem feuchten Mikrofasertuch einfach reinigen.


Spitzen-Kimono: das Teil für den Übergang
Ein Kimono ist ein weit geschnittenes, vorn offenes Überteil ohne Verschluss. In Spitze oder leichtem Stoff funktioniert er als dritte Schicht über einem schlichten Outfit und macht daraus in Sekunden etwas Angezogenes. Sein Vorteil: Er passt über jede Größe und muss nie geschlossen werden.
Hier gibt es coole Spitzen-Kimonos
Mein Spitzen-Kimono von H&M ist längst ausverkauft. Beim Nachkaufen lohnt der Blick auf zwei Dinge: die Länge und das Spitzenmuster. Ein hüftlanger Spitzen-Kimono fällt leichter und passt über fast jedes Oberteil, ein knielanges Modell verlangt darunter eine schmale Silhouette. Grobe Häkelspitze wirkt sommerlich und kräftiger, feine Spitze fällt weicher und funktioniert auch abends. Wer das Teil im Büro über der Bluse anziehen möchte, greift besser zu einer Kimono-Jacke aus festerem Stoff.
Wie kombiniert man einen Kimono?
Nach der Regel schmal unten, weit oben. Zu einer engen Jeans, einer schwarzen Hose oder einem schlichten Kleid funktioniert er sofort, weil das Volumen oben liegt und darunter alles ruhig bleibt. Zu weiten Hosen wird es schwierig, dann verschwindet die Silhouette. Ein schmaler Gürtel über dem Kimono setzt eine Taille, wenn man eine möchte. Farblich ist ein einfarbiger Kimono die flexibelste Wahl, ein gemusterter bestimmt dagegen das ganze Outfit und verlangt einfarbige Teile darunter.
Für welche Jahreszeit eignet er sich?
Für alle außer den tiefen Winter. Im Sommer ersetzt ein leichter Kimono aus Viskose oder Spitze die Jacke am Abend und schützt die Schultern vor der Sonne. Im Frühjahr und Herbst funktioniert er über einem langärmeligen Shirt als dritte Schicht unter dem Mantel oder allein an milden Tagen. Im Winter wird er zur Hausvariante über dem Pullover. Fransen und Spitze wirken sommerlich, gestrickte oder gewebte Kimonos aus dickerem Stoff tragen sich bis in den November. Kimonos für Damen gibt es in vielen Längen von hüftlang bis knöchellang.
Wie wäscht man Spitze richtig?
Von Hand oder im Wollwaschgang bei 30 Grad, immer in einem Wäschenetz. Spitze bleibt an allem hängen, was in derselben Trommel liegt, deshalb ist das Netz kein Luxus. Kein Weichspüler, weil er die feinen Fäden verklebt, und auf keinen Fall in den Trockner. Zum Trocknen flach auf ein Handtuch legen statt aufhängen, denn nasse Spitze zieht sich durch das eigene Gewicht in die Länge. Bügeln nur auf der niedrigsten Stufe und mit einem Tuch dazwischen.
Woran erkennt man gute Spitze?
An der Dichte des Musters und an der Kante. Hochwertige Spitze hat ein gleichmäßiges Muster ohne verzogene Stellen und eine sauber gearbeitete Abschlusskante, die nicht ausfranst. Halte den Stoff gegen das Licht: Wo Fäden unregelmäßig verlaufen oder Knoten sichtbar sind, wird das Teil schnell unansehnlich. Baumwollspitze fühlt sich weicher an und knittert stärker, Spitze aus Kunstfaser hält die Form besser, kann aber kratzen.