Gehört ihr auch zu denjenigen, die sich im Januar noch nicht von aller Winter-Dekoration getrennt haben? Würden sich ein paar wunderschöne, filigrane Papier-Schneeflocken nicht toll in deinem Zuhause machen?
Ich zeige euch, wie ihr sie ganz einfach und schnell mit nur ein bisschen Papier basteln könnt!
So schön Frühlings-Dekoration auch ist, erfahrungsgemäß müssen wir in den nächsten 2 bis 3 Monaten noch auf Schnee oder zumindest kalte Temperaturen einstellen. Deshalb lasst uns den Winter noch so gemütlich und dekorativ wie möglich gestalten. <3
Filigrane Papier-Schneeflocken basteln
Filigrane Papier-Schneeflocken entstehen aus mehreren gefalteten und eingeschnittenen Papierstreifen, die in der Mitte zusammengeklebt werden. Du brauchst nur Papier, eine Schere und Klebstoff. Eine Schneeflocke dauert etwa zehn Minuten, und aus sechs gleichen Teilen wird ein dreidimensionaler Stern.
Bastel-Zubehör pro Papier-Schneeflocke:
- 6x quadratisches Papier in deiner Lieblingsfarbe
- Schere
- Klebestift
- Faden zum Aufhängen
Ausführliches Step-by-Step Bastel-Tutorial für die Papier-Schneeflocke:
Auf meinem Instagram-Account zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die Schneeflocke ganz einfach und schnell aus Papier basteln kannst.
Viel Spaß beim Basteln und vergiss nicht, die unten angehängten DIY-Artikel durchzustöbern, bestimmt findest du noch viele andere Bastel-Ideen, die du ausprobieren möchtest!

Welches Papier eignet sich für Schneeflocken?
Dünnes bis mittelstarkes Papier zwischen 80 und 120 Gramm pro Quadratmeter. Normales Druckerpapier funktioniert gut und ist die günstigste Variante, Transparentpapier wirkt am Fenster besonders schön, weil das Licht durchscheint. Tonkarton ist zu steif, damit lässt sich die dreidimensionale Form nicht sauber falten. Wenn die Schneeflocke glänzen soll, nimm Papier mit Metallic-Effekt, aber nur einseitig beschichtetes, sonst hält der Kleber nicht.
Wie hängt man die Schneeflocken auf?
An dünnem Nylonfaden, der durch eine der äußeren Spitzen gezogen wird, nicht durch die Mitte, sonst kippt die Flocke. Am Fenster halten Klebehaken zum Ablösen oder ein Stück Washi-Tape, das die Scheibe nicht beschädigt. Über einem Tisch wirken mehrere Flocken in unterschiedlichen Höhen besser als eine Reihe auf gleicher Ebene. Und hänge sie nicht direkt über die Heizung, denn die aufsteigende warme Luft dreht sie so schnell, dass es unruhig wirkt.
Ab welchem Alter können Kinder mitmachen?
Ab etwa fünf Jahren mit Hilfe, ab acht weitgehend allein. Das Falten ist der einfache Teil, das gleichmäßige Einschneiden der schwierige, weil dabei mehrere Lagen gleichzeitig durchtrennt werden. Für jüngere Kinder lohnt es sich, die Schnitte vorzuzeichnen. Und eine Schere mit kurzer, spitzer Klinge funktioniert deutlich besser als eine große Bastelschere, weil die Schnitte dicht nebeneinander liegen müssen.
Wie viele Teile braucht eine Schneeflocke?
Für die klassische dreidimensionale Variante sechs gleiche Teile, für eine flachere Version reichen vier. Jedes Teil entsteht aus einem quadratischen Papier, das diagonal gefaltet und mehrfach parallel eingeschnitten wird, wobei die Schnitte abwechselnd von beiden Seiten kommen und nicht durchgehen dürfen. Danach werden die Streifen abwechselnd nach innen zusammengeklebt. Die sechs fertigen Teile werden in der Mitte und an den Spitzen miteinander verbunden. Rechne für die erste Schneeflocke eher zwanzig Minuten ein, ab der zweiten geht es deutlich schneller.
Was macht man mit den Schneeflocken nach dem Winter?
Flach in einem großen Umschlag oder zwischen zwei Bögen Karton aufbewahren, dann halten sie mehrere Jahre. Papier vergilbt im Dunkeln kaum, und die Faltungen bleiben stabil, solange nichts darauf liegt. Wer sie im Januar noch hängen lassen möchte, kann das ohne Weiteres tun: Schneeflocken sind keine Weihnachtsdeko im engeren Sinn und passen bis in den Februar. Beschrifte den Umschlag mit dem Jahr, dann siehst du beim nächsten Mal, wie viele du ergänzen möchtest.