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In diesem Jahr zeigen wir dir rechtzeitig ein paar innovative und neue Geschenkideen fürs Osterfest. Egal ob für kleine oder große Kinder, bei unserer Auswahl wirst du garantiert fündig!
Was schenkt man Kindern zu Ostern?
Etwas Kleines, das zum Draußensein oder zum gemeinsamen Spielen führt. Klassiker sind Kugelbahnen, erste Brettspiele, Malzeug und alles, was sich im Garten benutzen lässt. Ostern ist kein zweites Weihnachten: Ein Geschenk pro Kind reicht, und was im Nest liegt, darf ruhig kleiner ausfallen als das, was unter dem Baum lag.
Ostergeschenke nach Alter
Ostern ist nicht Weihnachten. Was ins Nest passt, ist klein, und das ist die eigentliche Erleichterung: Die Größe des Körbchens entscheidet mit.
Ab einem Jahr
In diesem Alter zählt, was sich greifen, stapeln und schieben lässt. Holzspielzeug für Kleinkinder wie eine Kugelbahn, ein Steckwürfel oder eine Rassel hält lange und übersteht auch den Weg in den Mund. Dazu ein Pappbilderbuch und vielleicht ein Tuch zum Verstecken spielen.
Ein Spielzelt oder ein Tunnel ist das größere Geschenk für dieses Alter, passt aber nicht ins Nest, sondern daneben.
Ab drei Jahren
Jetzt beginnt das gemeinsame Spielen mit Regeln. Ein erstes Brettspiel für Kinder ab 3 Jahren mit kurzen Runden funktioniert besser als eines, das eine halbe Stunde dauert. Ebenfalls beliebt: eine Maltafel, Knete, ein Kartenspiel mit dicken Karten oder eine Lernuhr.
In diesem Alter kommen auch die ersten Werkzeuge gut an, vom Kinderbesteck bis zur kleinen Werkbank. Was echt aussieht, wird lieber benutzt als was nach Spielzeug aussieht.
Ab sechs Jahren
Schulkinder wollen etwas herausfinden oder etwas können. Ein Experimentierkasten, ein Mikroskop, ein Konstruktionsspielzeug oder ein Kartenspiel für unterwegs treffen das gut. Auch Rätselspiele, bei denen die ganze Familie mitmacht, sind in diesem Alter beliebt.
Bei Sportgeschenken wie Skateboard oder Inlineskates gehört die Schutzausrüstung dazu, und zwar im selben Nest, nicht als Nachtrag.
Ostergeschenke für draußen
Ostern liegt am Anfang der Gartenzeit, und das ist eine Chance. Sandspielzeug, Seifenblasen, ein Springseil, Straßenkreide, eine Gießkanne oder ein kleines Gartenset mit Samen werden in den Wochen nach Ostern täglich benutzt.
Samen sind dabei das Geschenk mit dem längsten Nachlauf: Radieschen und Sonnenblumen keimen schnell genug, dass ein Kind die Geduld nicht verliert.
Wie viel schenkt man zu Ostern?
Weniger, als die meisten denken. Ein Geschenk pro Kind, dazu etwas Süßes und die Suche selbst. Das Suchen ist für Kinder der eigentliche Höhepunkt, nicht der Inhalt des Nestes.
Was sich außerdem bewährt hat, kostet gar nichts: ein Gutschein für einen Ausflug, ein gemeinsames Backen oder ein Kinobesuch. Auf einen Zettel geschrieben, mit Datum, damit er auch eingelöst wird.
Und ohne Süßigkeiten?
Geht gut, wenn das Suchen bleibt. Statt Schokoladeneiern lassen sich kleine Holzeier, Papierfiguren oder bemalte Steine verstecken, die danach eingetauscht werden. Auch Trockenfrüchte, Nüsse oder kleine Käseecken funktionieren als essbarer Fund.
Wie viel schenkt man zu Ostern?
Deutlich weniger als zu Weihnachten, sonst verliert das größere Fest seine Wirkung. In vielen Familien hat sich eine einfache Regel bewährt: eine Kleinigkeit zum Spielen, etwas Süßes und etwas Praktisches, das ohnehin gebraucht wird, etwa eine neue Gießkanne oder Straßenkreide für die Saison. Bei mehreren Kindern zählt weniger der Wert als die Sichtbarkeit: Drei gleich große Päckchen verhindern mehr Streit als drei gleich teure.
Ab welchem Alter versteht ein Kind die Ostersuche?
Ab etwa zwei Jahren macht die Suche Spaß, richtig verstanden wird sie ab drei. Für die Kleinsten gilt: Verstecke so, dass die Sachen halb sichtbar bleiben, sonst wird aus dem Spiel Frust. Ab vier darf es schwieriger werden, ab sechs funktionieren erste Hinweise oder eine kleine Schatzkarte. Bei mehreren Kindern hilft eine feste Farbe pro Kind, dann sammelt niemand dem anderen das Nest leer.
Was eignet sich als Ostergeschenk für draußen?
Alles, was den Frühling nutzbar macht. Straßenkreide, Seifenblasen, eine Sandform, ein Ball, ein Springseil, eine kleine Gartenschaufel, Samen zum Aussäen in einem eigenen Topf. Für ältere Kinder Rollschuhe, ein Skateboard oder ein Set mit Knie- und Ellenbogenschützern. Der Vorteil dieser Sachen: Sie liegen nicht im Kinderzimmer herum, und sie führen an genau den Tagen nach draußen, an denen das Wetter zum ersten Mal wieder mitspielt.
Geht es auch ohne Süßigkeiten?
Ja, und die meisten Kinder merken es kaum, solange die Suche stimmt. Statt Schokolade funktionieren kleine Holzfiguren, Murmeln, Aufkleber, Haargummis, Sammelkarten oder einfach bunte Plastikeier, in denen Zettel mit Aufgaben stecken. Wer nicht ganz verzichten möchte, mischt: die Hälfte essbar, die Hälfte nicht. Der Reiz beim Suchen liegt am Finden, nicht am Inhalt.
Titelfoto: Alexas Fotos auf Pexels