Da ist es, unser erstes Beauty-Tutorial für dich!
Eine superleichte Flechtfrisur, die deinen Look vervollständigt. Egal ob elegant, sportiv oder casual, diese Frisur passt zu all deinen Outfits.
Superleichte Flechtfrisur in unter fünf Minuten
Diese Flechtfrisur besteht aus einem seitlichen Zopf, der locker über die Schulter fällt. Du brauchst nur einen Kamm, ein dünnes Haargummi, ein paar Haarklammern und etwas Haarspray. Die Frisur dauert keine fünf Minuten und passt zu jedem Anlass, vom Alltag bis zur Feier.
Was du für die Flechtfrisur brauchst:
- Kamm
- Haarklammer
- Haargummi oder Haarspangen
- Haarspray

Hast du alles griffbereit? Dann schau dir das kurze Video an und mach es mir einfach nach:
Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachmachen!
So geht die Frisur Schritt für Schritt
Kämme das Haar zunächst gut durch und lege einen Seitenscheitel an. Nimm auf der volleren Seite drei Strähnen dicht an der Schläfe auf und beginne zu flechten, wobei du bei jedem Übereinanderlegen von oben und unten eine dünne Strähne dazunimmst. Führe den Zopf schräg nach hinten in Richtung Ohr und dann über die Schulter nach vorn. Ab dem Nacken flichst du normal weiter bis zur Spitze und bindest sie mit einem dünnen Gummi ab. Zum Schluss ziehst du die äußeren Schlaufen des Zopfes vorsichtig etwas auseinander, das macht ihn voller und weicher. Ein Sprühstoß Haarspray aus dreißig Zentimetern Abstand fixiert, ohne dass die Frisur steif wird.
Warum rutscht mein Zopf immer heraus?
Meistens aus drei Gründen. Frisch gewaschenes Haar ist zu glatt, ein wenig Trockenshampoo oder Salzspray im Ansatz schafft sofort Griffigkeit. Zweitens wird oft zu locker geflochten, obwohl jede Flechtfrisur sich im Lauf des Tages von allein lockert, deshalb ruhig fester ansetzen als es sich richtig anfühlt. Und drittens sind dicke Frotteegummis zu glatt, ein dünnes, festes Gummi hält besser und verschwindet im Haar. Bei sehr feinem Haar hilft zusätzlich ein Toupieren am Ansatz, bevor du beginnst.
Funktioniert die Frisur bei jeder Haarlänge?
Ab Schulterlänge sicher, darunter mit Einschränkungen. Bei kinnlangem Haar lässt sich eine kürzere Variante flechten, die am Ohr endet und dort festgesteckt wird, was wie ein geflochtener Haarreif aussieht. Bei sehr langem Haar wird der Zopf schwer und zieht nach unten, dann hilft es, ihn höher anzusetzen. Und bei Kinderhaaren funktioniert die Frisur besonders gut, weil feines Haar griffiger ist als glattes Erwachsenenhaar.
Welche Varianten lassen sich daraus machen?
Aus derselben Technik entstehen mehrere Frisuren. Wenn du den Zopf nicht seitlich, sondern mittig ansetzt und beide Seiten aufnimmst, wird daraus ein französischer Zopf. Beginnst du an der Unterseite und flichst nach oben, entsteht ein holländischer Zopf, der plastischer wirkt, weil die Strähnen untereinander statt übereinander gelegt werden. Und wenn du am Nacken aufhörst und den Rest zu einem Knoten eindrehst, hast du einen geflochtenen Dutt. Für alle drei gilt dieselbe Grundbewegung, nur die Richtung ändert sich.
Welches Zubehör braucht man wirklich?
Sehr wenig. Dünne Haargummis in Haarfarbe, ein paar Haarklammern und ein Kamm mit feinen Zinken zum Abteilen reichen für alle Varianten. Hilfreich sind zwei Spiegel gegenüber, damit du den Hinterkopf siehst. Alles Weitere, also Flechthilfen, Zopfringe und Volumenkissen, sieht in Anleitungsvideos gut aus und liegt nach zwei Wochen ungenutzt in der Schublade.
Wie hält die Frisur über einen ganzen Tag?
Mit der richtigen Grundlage und wenig Produkt. Haar vom Vortag hält deutlich besser als frisch gewaschenes, weil es griffiger ist. Trage Haarspray erst ganz zum Schluss und aus Abstand auf, denn zu viel Produkt macht den Zopf steif und lässt ihn brechen, statt ihn zu halten. Kontrolliere am Nachmittag kurz die Klammern und drücke gelöste Strähnen wieder hinein, statt die ganze Frisur zu erneuern. Und wer den Zopf über Nacht behalten möchte, schläft mit einem Kissenbezug aus Satin, der das Haar weniger aufraut als Baumwolle.