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Du hast schon klassische Schwangerschaftsfotos und bist auf der Suche nach besonders genialen Foto-Ideen? Dann mach doch Vorher-Nachher-Fotos von deinem Babybauch und ein paar Wochen später von deinem süßen Baby.

Wer, wie ich, Pinterest liebt, ist bestimmt nicht daran vorbeigekommen: wunderbare Vorher-Nachher-Schwangerschaftsfotos, die einem das Herz richtig aufgehen lassen. Die besten Ideen habe ich für euch hier zusammengestellt und auch selber schon ein paar umgesetzt.

Vorher-Nachher-Schwangerschaftsfotos: so gelingt der Effekt

Vorher-Nachher-Fotos zeigen denselben Bildaufbau zweimal: einmal mit Babybauch und einmal mit dem Baby auf dem Arm. Damit der Effekt funktioniert, müssen Ort, Kleidung, Bildausschnitt und Licht möglichst gleich bleiben. Fünf Ideen haben sich bewährt, darunter gefüllte Babykleidung und das Setting als eigentliches Motiv.

1. Niedlicher Aha-Effekt: Baby-Kleidung wird „gefüllt“

Du suchst dir dein liebstes Baby-Outfit oder die stylishsten Baby-Schuhe und machst erst ein Foto ohne Baby und danach eines mit deinem süßen Schatz. Wahlweise kommst du mit aufs Foto, für diese Variante habe ich mich entschieden.

2. Der Klassiker: Babybauch trifft auf Baby vor dem Bauch

Diese Foto-Idee lässt sich richtig leicht umsetzen. Dein auserkorener Fotograf macht ein Close-up von deinem Babybauch und ein paar Wochen später im selben Winkel und in der gleichen Kleidung ein Foto mit dem Baby vor dem Bauch.

3. Süßer Eyecatcher: das Baby-Geschenk

Binde eine Schleife oder eine Kette aus Blumen um den Babybauch, ist das Baby da, wickelst du es vorsichtig in die Schleife oder Kette und schon hast du ein perfektes Fotomotiv mit Wiedererkennungswert.

4. Ortsverbundenheit: das Setting als Hauptrolle

Vielleicht ist es die Bank am See, der Baumstamm im Wald oder das Blumenmeer im Garten: Ein besonderer Ort verdient ein besonderes Foto. Zuerst lässt du von dir ein Foto mit Babybauch machen, später setzt oder legst du dein Baby fürs Foto an deinen Lieblingsplatz.

5. Durchdacht: Namenspiele

Du weißt in der Schwangerschaft schon Geschlecht und Namen von deinem Baby? Dann lege dir doch seinen Namen in Buchstabenklötzen aus Holz auf den Babybauch, später sitzt dein Goldstück neben den Namenklötzen oder spielt ganz kreativ damit.

Wann macht man die beiden Fotos?

Das erste Bild zwischen der 32. und der 36. Schwangerschaftswoche, dann ist der Bauch deutlich rund und die Beweglichkeit noch da. Das zweite Bild in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Geburt, solange das Baby noch klein wirkt und viel schläft. Wer länger wartet, verliert den Größenkontrast, der den ganzen Reiz ausmacht. Notiere dir nach dem ersten Foto Kameraposition, Abstand und Uhrzeit, denn genau diese drei Dinge machen später den Unterschied.

Wie fotografiert man am besten selbst?

Mit Tageslicht, einem Stativ mit Fernauslöser und viel Geduld. Stelle dich seitlich zu einem Fenster, nicht davor und nicht mit dem Rücken dazu, dann bekommt das Gesicht weiches Licht. Der Hintergrund sollte ruhig sein, eine einfarbige Wand reicht völlig. Fotografiere aus Brusthöhe, nicht von oben, und mache viele Aufnahmen, denn von zwanzig Bildern ist meistens eines richtig gut. Und markiere die eigene Standposition mit Klebeband auf dem Boden, dann steht ihr beim zweiten Termin genau gleich.

Welche Ideen funktionieren besonders gut?

Alles, was den Größenunterschied sichtbar macht. Ein Strampler, der auf dem ersten Bild flach neben dem Bauch liegt und auf dem zweiten am Kind zu sehen ist. Meilensteinkarten mit der Wochenzahl darauf machen den Abstand zwischen beiden Aufnahmen sichtbar. Dieselbe Hand auf derselben Stelle. Ein Geschwisterkind, das beide Male dabei ist. Und das Setting selbst als Hauptmotiv, also derselbe Baum, dieselbe Bank, dasselbe Fenster. Auf Namensschilder und aufwendige Requisiten kann man verzichten, sie lenken vom Effekt eher ab. Auch der Bildausschnitt sollte in beiden Aufnahmen identisch sein, denn schon ein Schritt nach vorn verändert die Größenverhältnisse spürbar.

Titelfoto: Taylor Gray auf Unsplash