40 Wochen voller Vorfreude, Spannung und unendlich viel Liebe! Und dann ist es plötzlich da, dieses kleine Wunder, das nicht nur die Eltern verzaubert. Hast du dich auch so auf den Moment gefreut, dein Baby endlich in den Armen zu halten oder freust du dich vielleicht gerade jetzt darauf?

Ich mache mir auch jetzt in der zweiten Schwangerschaft Gedanken über süße Newborn pictures und Fotomotive, die ich unbedingt mit meinem kleinen Schatz schießen möchte. Und ein paar niedliche Inspirationen gibt es auf Pinterest, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

Was gehört auf eine Geburtsanzeige?

Der Name des Kindes, das Geburtsdatum, Gewicht, Größe und die Namen der Eltern. Alles Weitere ist frei: ein Foto, ein Satz an die Empfänger, die Uhrzeit oder die Geschwisternamen. Wer die Karte per Post verschickt, lässt die Adresse weg und legt sie lieber lose bei.

5 süße Fotoideen für Karten zur Geburt

So wird deine Geburtsanzeige zu einem besonderen Highlight, egal ob du sie drucken lässt oder einfach als Foto verschickst. Diese fünf Motive funktionieren zu Hause, mit dem, was ohnehin da ist.

1. „Baby ist da!“ mit Zahlen und Fakten

Mein persönlicher Favorit: eine Aufnahme von oben, um das Baby herum die Daten der Geburt als kleine Gegenstände gelegt. Eine Uhr für die Uhrzeit, ein Zollstock für die Größe, eine Waage oder ein Gewicht, Zahlen aus Holz für das Datum. Was sonst in einer Zeile Text steht, wird so zum Bild.

Wenn du nur ein schönes Foto hast und keine Requisiten, geht es auch umgekehrt: Die Details kommen als Symbole rundherum in die Karte, das übernimmt heute jeder Onlinedruck. Vorlagen dieser Art gibt es zum Beispiel bei Minted und, als Anhänger zum Aufklappen, bei Cotton Bird. Wie eine solche Collage aussehen kann, zeigen auch Girlystan und cool mom picks.

2. Eine kleine Botschaft vom Nachwuchs

Mit einer kleinen Botschaft vom Neugeborenen rechnet niemand. Ein Zettel, eine Kreidetafel oder ein Stück Papier neben dem Baby, darauf ein Satz aus seiner Sicht: „Ich bin da.“ Diese Idee ist in zehn Minuten umgesetzt und wirkt trotzdem persönlich. Ein schönes Beispiel dafür steht bei ohhhmhhh.de.

3. Geburtsanzeige mit süßen Eigenschaften

Wem sofort auffällt, dass die Nase von Mama und die Haare von Papa sind, kann daraus die Karte machen: ein Bild des Babys, drumherum kleine Pfeile mit Anmerkungen. „Papas Ohren“, „Omas Grübchen“, „Mamas Finger“. Das ist die Idee, über die am meisten gelacht wird, und sie funktioniert nur, weil sie von euch kommt und nicht aus einer Vorlage. Die Fotografin Beate Knappe arbeitet regelmäßig so, und bei Etsy gibt es fertige Vorlagen dafür.

4. Mit der Holzkiste zum niedlichen Fotomotiv

Die gute alte Holzkiste, ein prima Requisit für Fotos von Neugeborenen. Eine Weinkiste, ein Weidenkorb oder eine flache Obststeige, ausgelegt mit einer weichen Decke, das Baby hinein und von oben fotografiert. Auf den Rand passt mit Kreide der Name oder das Geburtsdatum. Wichtig ist dabei nur eines: Eine zweite Person sichert die Kiste mit der Hand von außen, auch wenn sie stabil aussieht.

5. Eine Karte zur Geburt voller Details

Nahaufnahmen von allem, was winzig ist: Mund, Nase, Ohren, Füße, die Hand, die einen Finger umschließt. Sechs bis neun davon nebeneinander ergeben eine Karte, die mehr erzählt als ein einzelnes Porträt. Vielen Betrachtern wird dabei erst wieder bewusst, was für ein Wunder das ist und wie schnell die ganz Kleinen groß werden. Fertige Raster für solche Collagen gibt es unter anderem bei Etsy.

Wie du das Foto für die Geburtsanzeige selbst machst

Die Ideen oben brauchen kein Studio. Was sie brauchen, ist Licht und ein ruhiger Hintergrund, und beides findet sich in jeder Wohnung.

  • Am Fenster fotografieren, nicht in der Sonne. Seitliches Tageslicht formt das Gesicht, direktes Licht blendet und wirft harte Schatten.
  • Von oben. Das Baby auf eine einfarbige Decke legen und senkrecht darüber fotografieren. So passen Karten, Schilder und Zahlen mit ins Bild, ohne dass etwas kippt.
  • Warm genug. Ein Neugeborenes kühlt schnell aus. Heizung hoch, Fotos zügig, und lieber zwei kurze Durchgänge als ein langer.
  • Hochformat für die Karte. Wer im Querformat fotografiert und später eine Hochkantkarte druckt, verliert die Hälfte des Bildes.
  • Viel Rand lassen. Text, Falz und Anschnitt brauchen Platz. Ein zu eng fotografiertes Motiv lässt sich später nicht mehr retten.

Häufige Fragen zur Geburtsanzeige

Wann verschickt man die Geburtsanzeige?

Üblich sind zwei bis sechs Wochen nach der Geburt. Wer die ersten Tage zu Hause verbringen will, schickt vorab eine kurze Nachricht an den engsten Kreis und die gedruckte Karte später. Ein fester Termin existiert nicht, und niemand nimmt es übel.

Welche Daten gehören auf die Karte?

Name, Geburtsdatum, Gewicht und Größe reichen völlig. Uhrzeit und Kopfumfang sind Geschmackssache. Die eigene Adresse gehört nur darauf, wenn sie sich geändert hat, sonst nimmt sie Platz weg, den das Foto besser nutzt.

Wie viele Karten braucht man?

Erfahrungsgemäß mehr als gedacht, weil nach der Geburt Menschen dazukommen, an die man vorher nicht gedacht hat: Hebamme, Kinderarztpraxis, Nachbarn, Kolleginnen. Zehn Karten mehr als die Liste hergibt sind eine gute Reserve.

Was schreibt man in eine Geburtsanzeige?

Am besten einen einzigen Satz, der zu euch passt, statt eines fremden Gedichts. Zwei Muster tragen fast immer: eine kurze Vorstellung aus der Sicht des Kindes oder ein schlichter Dank für die Vorfreude. Alles Längere liest niemand zweimal.

Darf man das Foto des Babys öffentlich zeigen?

Auf einer gedruckten Karte an Verwandte und Freunde ist das unproblematisch. Anders sieht es in sozialen Netzwerken aus: Dort verliert man die Kontrolle über das Bild, und das Kind kann später nicht widersprechen. Viele Familien entscheiden sich deshalb bewusst für Karte statt Post im Netz.

Selbst gestalten oder drucken lassen?

Wer ein gutes Foto und etwas Geduld hat, kommt mit einer schlichten Vorlage sehr weit. Ein Druckdienst lohnt sich, sobald es mehr als dreißig Karten werden oder Sonderformate wie Anhänger und Klappkarten ins Spiel kommen.

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Titelfoto: Olivia Anne Snyder auf Unsplash