Freut sich auch schon jemand so sehr auf die Weihnachtszeit wie ich?
Ich liebe einfach alles an Weihnachten: den Grund dafür, den Duft, die Lichter, die besondere Zeit mit den Liebsten und natürlich das leckere Essen, besonders in Form von Weihnachtsplätzchen.
Und ich bin so happy, dass meine Freundin Doris und ich es schon geschafft haben, dieses Jahr Weihnachtsplätzchen zu backen. Und zwar nicht irgendwelche Weihnachtsplätzchen, sondern leckere Low Carb Weihnachtsplätzchen, bei denen man sich nach dem Schlemmen trotzdem überfüllt fühlt und deshalb auch mal beherzt zugreifen kann.
Wir haben uns für ganz einfache, aber megaleckere und gesunde Alternativen zu den klassischen Weihnachtsplätzchen entschieden.

Bei mir auf dem Blog gibts heute die leichten und fluffigen Schneeflocken und bei Doris die coolen Lebkuchenmänner, das Rezept dazu verlinke ich euch unten im Artikel.
Weihnachtsplätzchen: Low Carb Schneeflocken-Rezept
Zutaten für Schneeflocken-Weihnachtsplätzchen:
150 ml/g Kokosöl oder Butter
250 g Mandelmehl (alternativ: gemahlene Mandeln)
50 g Xylith / Birkenzucker
2 Limetten (abgeriebene Schale)
1 Vanille-Schote
Zur Dekoration:
1 Packung Kokosraspeln

Zubereitung der Low Carb Schneeflocken-Weihnachtsplätzchen
- Heize den Ofen auf 175 °C vor.
- Vermenge das Mandelmehl mit dem Xylith.
- Schabe die Vanille aus der Schote und füge sie zusammen mit den abgeriebenen Limettenschalen hinzu. Vermische alles gut.
- Schmelze das Kokosöl oder die Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle und knete den Teig bis du eine gleichmäßigen Teig erhältst.
- Forme kleine runde Kugeln, die du auf dem Blech flach drückst und mit einem Gabelabdruck verzierst.
- Schiebe die Schneeflocken für etwa 15 Minuten in den Ofen und lasse sie danach etwa 5 bis 10 Minuten auskühlen.
- Dekoriere die Schneeflocken danach nach Belieben mit Kokosraspeln.
Und dann lasst sie euch schmecken!

Das Rezept zu den Low Carb Lebkuchenmännern findet ihr unter diesem Link bei Doris auf dem Blog.

Wie lange halten Low-Carb-Plätzchen?
Kürzer als klassische Plätzchen, etwa eine Woche in einer gut schließenden Dose. Zucker konserviert, Xylit und Erythrit tun das kaum, und Mandelmehl bringt Fett mit, das mit der Zeit ranzig wird. Kühl und dunkel gelagert halten die Schneeflocken zehn bis vierzehn Tage. Wer länger vorbacken möchte, friert sie fertig gebacken ein und lässt sie vor dem Servieren eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur auftauen.
Womit ersetzt man Zucker beim Plätzchenbacken?
Am unauffälligsten mit Xylit, weil es genauso süßt wie Zucker und sich eins zu eins austauschen lässt. Erythrit süßt schwächer und hinterlässt beim Abkühlen ein leichtes Kribbeln auf der Zunge. Beide bräunen nicht, deshalb bleiben Low-Carb-Plätzchen hell, auch wenn sie fertig sind. Ein wichtiger Hinweis für Familien mit Hund: Xylit ist für Hunde giftig, schon kleine Mengen sind gefährlich. Der Teller mit den Plätzchen gehört also außer Reichweite.
Warum zerbröseln Plätzchen aus Mandelmehl?
Weil das Klebereiweiß fehlt, das im Weizenmehl den Teig zusammenhält. Zwei Dinge helfen: den Teig vor dem Formen dreißig Minuten kalt stellen, dann bindet das Fett besser, und die Plätzchen erst vom Blech nehmen, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Warm sind sie immer instabil. Wer möchte, gibt einen Esslöffel Flohsamenschalen oder ein Ei in den Teig, dann werden sie fester, schmecken aber etwas kompakter.
Kann man den Teig vorbereiten?
Ja, und das lohnt sich mit Kindern besonders. Der Teig hält zwei Tage im Kühlschrank und drei Monate im Gefrierfach, am besten als flache Rolle in Folie. Aus dem Kühlschrank braucht er zehn Minuten bei Zimmertemperatur, sonst bricht er beim Formen. So lässt sich das Backen auf zwei Nachmittage verteilen, und der Teil mit dem Formen und Verzieren, der Kindern Spaß macht, kommt nicht zwischen Tür und Angel.
