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Weil es so ein leckeres Rezept ist, habe ich diesen süßen Artikel wieder in eure Aufmerksamkeit zurückgeschoben, bei uns gehört das Backen des Osterlamms einfach zu Ostern dazu:
Ich habe vor Kurzem eine Osterlamm-Backform geschenkt bekommen, so eine ganz klassische mit der schon Oma das Osterlamm gebacken hat. (Ich verlinke sie euch unten)
Und was ich mir bis jetzt eher schwierig vorgestellt habe, war eigentlich ganz einfach, wir haben sogar gleich zwei gebacken. Denn meine Kids haben ihre Backleidenschaft entdeckt und wollen ab jetzt immer mit backen. Und das schreibe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Probiert das Rezept unbedingt aus, es ist nicht das klassische Osterlamm-Rezept, aber mir gefällt daran, dass es durch das Öl schön saftig wird, die tollen Geschmacks-Aromen Zitrone, Zimt und Vanille nicht zu vergessen. Für alle die sich laktosefrei ernähren, ist das Rezept ebenfalls ein Volltreffer.
Und so einfach geht es:
Rezept für ein saftiges Osterlamm
Zutaten:
100 g Weizenmehl
60 g Speisestärke
80 g Zucker
1 TL Backpulver
2 Eier
110 ml Rapsöl
1 Vanilleschote
1/2 Teelöffel Zimt
1 Bio-Zitrone
1 Prise Salz
Glasur:
etwas Zitronensaft und Puderzucker
Zubereitung:
Weizenmehl, Speisestärke und Zucker abwiegen und gemeinsam mit Backpulver, Salz, Zimt und Vanille (aus der Schote ausstreichen) vermengen.
Eier, Rapsöl hinzugeben. Die Zitrone waschen und die Schale abraspeln und anschließend die Zitrone auspressen und beides ebenfalls hinzugeben.
Nun alles miteinander kräftig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Die Osterlamm-Form ebenfalls mit Öl einfetten und den Teig hineingeben. Anschließend je noch imOfen 30 bis 40 Minuten bei 180 Grad backen.
Vor dem Öffnen der Form etwas abkühlen lassen. Anschließen könnt ihr das Lamm mit einer Puderzucker-Zitronen-Glasur bestreichen und von den Kindern super verzieren lassen.
Viel Spaß beim Backen und Schlemmen! 😉
Ach ja, fast vergessen, HIER ist die Backform, wenn ihr noch keine von eurer Schwiegermutter geschenkt bekommen habt. 😉
Welche Osterlamm-Form ist die richtige?
Klassisch ist die zweiteilige Form aus Keramik oder Gusseisen, in der schon die Großmütter gebacken haben. Sie speichert die Hitze gut und gibt dem Lamm die scharfen Konturen. Formen aus Blech sind leichter und heizen schneller auf, dafür bräunt der Teig an den dünnen Stellen früher. Silikonformen lassen sich am einfachsten öffnen, halten die Form aber schlechter, weil sie beim Herausnehmen nachgibt. Wer nur einmal im Jahr backt, ist mit einer klassischen Backform gut bedient, sie hält Jahrzehnte.
Warum bricht das Osterlamm beim Stürzen?
Weil die dünnen Stellen zu warm gestürzt werden. Ohren, Schwanz und Beine sind die Schwachpunkte, dort ist der Teig am dünnsten. Lass die Form deshalb zehn bis fünfzehn Minuten stehen, bevor du sie öffnest, aber nicht länger, sonst zieht der Kuchen Feuchtigkeit und klebt fest. Öffne die Form flach liegend und hebe die obere Hälfte ab, statt das Lamm herauszukippen. Und wenn doch ein Ohr abbricht: mit etwas Glasur ankleben, das sieht nach dem Verzieren niemand mehr.
Wie fettet man die Form richtig ein?
Mit weicher Butter oder Öl und einem Pinsel, und zwar wirklich in jede Rille. Besonders die Ohren und die Schnauze werden gern vergessen, genau dort bleibt der Teig dann hängen. Danach die Form mit Mehl ausstäuben und das überschüssige Mehl herausklopfen. Bei einer neuen Keramikform lohnt es sich, das doppelt zu machen, denn eingebackene Formen lösen sich mit den Jahren immer besser.
Kann man das Osterlamm vorbereiten?
Ja, es schmeckt am zweiten Tag sogar besser, weil das Öl den Teig durchzieht. Backe es am Vortag, lass es vollständig auskühlen und wickle es in Frischhaltefolie. Die Glasur kommt erst kurz vor dem Servieren darauf, sonst weicht sie ein. Einfrieren funktioniert ebenfalls, dann ohne Glasur und gut verpackt, und es taut in zwei Stunden bei Zimmertemperatur wieder auf.