
Ich liebe Maxikleider und ich liebe Lederjacken! Egal ob schwanger oder nicht, beide sind sind in so viele Richtungen stylebar: Da ist alles zwischen lässig und glamourös drin. Also auch als Einzelstücke immer eine gute Shopping-Entscheidung.
Und zusammen sind sie die perfekte Übergangslösung zum Herbstanfang. Hier kommt mein Maternity Style in SSW 26!

Maxikleid und Lederjacke: der Umstands-Klassiker
Ein Maxikleid mit Lederjacke ist eine der einfachsten Kombinationen für die Schwangerschaft. Das Kleid gibt nach und wächst mit, die Jacke setzt einen Kontrast und lenkt den Blick nach oben. Beides funktioniert vor, während und nach der Schwangerschaft, was bei Umstandsmode eher die Ausnahme ist.
Welche Kleidungsstücke funktionieren ohne Umstandsmode?
Erstaunlich viele, wenn sie dehnbar sind und nicht in der Taille sitzen. Maxikleider und Empirekleider machen den Bauch mit, Wickelkleider lassen sich neu binden, weite Blusen und lange Strickjacken passen bis zum Schluss. Auch Hosen mit breitem Gummibund funktionieren länger, als man denkt. Nicht funktionieren Teile mit fester Taille auf Nabelhöhe, Reißverschlüssen im Rücken und alles Gefütterte, weil Schwangere schneller schwitzen. Als Faustregel gilt: Was sich in zwei Richtungen dehnt, bleibt tragbar.
Lohnt sich echte Umstandsmode?
Bei drei Kategorien ja, sonst selten. Erstens Hosen, denn ein Umstandsbund über dem Bauch sitzt deutlich besser als jeder Gummizug darunter. Zweitens BHs, weil sich die Größe mehrfach ändert und ein schlecht sitzender BH echte Beschwerden macht. Und drittens ein bis zwei gute Basisteile für Anlässe, bei denen man sich wohlfühlen möchte. Alles Übrige lässt sich aus dem eigenen Schrank, aus dem des Partners oder geliehen zusammenstellen. Second Hand lohnt sich bei Umstandsmode besonders, weil die Teile nur wenige Monate benutzt wurden.
Was zieht man nach der Geburt an?
Vieles von dem, was in der Schwangerschaft funktioniert hat. Der Bauch bildet sich über Wochen zurück, deshalb passen die Sachen von vorher meistens noch eine ganze Weile nicht. Praktisch sind Kleidungsstücke, die sich vorn öffnen lassen, wenn gestillt wird, sowie Hosen mit weichem Bund, gerade nach einem Kaiserschnitt. Und ein Rat, den viele Mütter im Rückblick geben: zwei oder drei Teile kaufen, in denen man sich in dieser Zwischenzeit wohlfühlt, statt auf die alte Garderobe zu warten.
Wie kombiniert man ein Maxikleid im Alltag?
Über die Jacke und die Schuhe. Dieselbe Kombination wirkt mit Lederjacke und Sneakern lässig, mit Jeansjacke und Sandalen sommerlich und mit einem langen Strickcardigan und Stiefeletten herbstlich. Ein schmaler Gürtel unterhalb der Brust setzt eine Taille, wo sonst keine ist, und macht aus einem weiten Kleid eine Silhouette. Bei kühlem Wetter funktioniert eine blickdichte Strumpfhose unter dem Maxikleid gut, ebenso ein langärmeliges Shirt darunter. Und wer ein Kleid nicht mehr sehen kann, zieht es einmal als Rock an, indem er ein Oberteil darüber trägt und den Bund verdeckt.
Wie pflegt man eine Lederjacke?
So wenig wie möglich und niemals in der Waschmaschine. Staub und Schmutz werden mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt, danach trocknet die Jacke an der Luft und nie auf der Heizung. Ein bis zweimal im Jahr lohnt sich ein Lederpflegemittel, das die Oberfläche geschmeidig hält. Bei starken Flecken geht die Jacke in eine Lederreinigung. Aufbewahrt wird sie hängend auf einem breiten Bügel, denn ein dünner Drahtbügel drückt sich mit der Zeit in die Schultern. Und Leder mag keine dauerhafte Sonne, im Sommer gehört die Jacke deshalb in den Schrank und nicht über die Stuhllehne am Fenster. Wer sie gut behandelt, hat Jahrzehnte etwas davon, denn eine Lederjacke wird mit den Jahren schöner statt schlechter.