Wir haben hier unsere absolut leckerste neue Waffel-Komposition für euch und sie ist perfekt für die Weihnachtszeit:
Lebkuchen-Honig-Waffeln!

Zum Reinlegen lecker. Und das obwohl wir es geschafft haben, das Waffel-Rezept ziemlich gesund zu halten. Gleich verraten wir es euch, aber erst gibt es noch einen kleinen Exkurs zum Thema Lebkuchen-Gewürz.

Warum ist Lebkuchen-Gewürz eigentlich so lecker?

Der Geschmack von Lebkuchengewürz ist eine harmonische Mischung aus verschiedenen Aromen, die zusammen eine komplexe und wohlschmeckende Geschmackserfahrung erzeugen. Hier sind einige Gründe, warum Lebkuchengewürz so lecker ist:

1. Vielfalt der Gewürze: Lebkuchengewürz enthält eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Nelken, Muskatnuss, Ingwer und Kardamom. Jedes dieser Gewürze trägt mit seinem einzigartigen Aroma und Geschmack zur Gesamtkomposition bei.

2. Wärme und Würze: Die enthaltenen Gewürze, insbesondere Zimt und Ingwer, verleihen dem Lebkuchengewürz eine angenehme Wärme und Würze. Dies kann besonders in den kälteren Monaten oder zu festlichen Anlässen als besonders angenehm empfunden werden.

3. Süße und Herzhaftigkeit: Lebkuchengewürz kombiniert süße und herzhafte Elemente. Diese ausgewogene Mischung macht es vielseitig einsetzbar und ermöglicht eine breite Palette von Anwendungen, von Gebäck bis zu herzhaften Gerichten.

4. Erinnerungen und Traditionen: Der Geschmack von Lebkuchengewürz ist oft mit festlichen Anlässen und Traditionen verbunden, insbesondere in der Weihnachtszeit. Diese emotionalen Verbindungen können den Geschmack als besonders angenehm und lecker erscheinen lassen.

5. Komplexität der Aromen: Die Kombination der verschiedenen Gewürze schafft eine komplexe Aromenstruktur. Die süßen, würzigen, warmen und leicht scharfen Noten ergänzen sich, um einen reichhaltigen und tiefen Geschmack zu erzeugen.

Insgesamt ist der Geschmack von Lebkuchengewürz das Ergebnis einer ausgewogenen Mischung verschiedener Aromen, die gemeinsam eine leckere und ansprechende Geschmackserfahrung schaffen.

Aber jetzt zu unserem Rezept:

Wie macht man Lebkuchen-Honig-Waffeln?

Wie normale Waffeln, nur mit Honig statt Zucker und mit Lebkuchengewürz im Teig. Der Honig macht sie außen etwas dunkler und innen saftiger, das Gewürz bringt Zimt, Nelke, Anis, Kardamom und Ingwer mit. Aus dem Grundteig werden etwa sechs Waffeln. Sie schmecken warm am besten, mit Puderzucker oder Apfelmus.

Zutaten für etwa 6 Lebkuchen-Honig-Waffeln:

  • 75g Butter
  • 25g Honig
  • 2 TL Lebkuchen-Gewürz
  • 50g gemahlene Walnüsse
  • 125g Dinkelmehl
  • 80g brauner Rohrzucker/Kokosblütenzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Zubereitung der Lebkuchen-Honig-Waffeln:

  1. In einem kleinen Topf die Butter und den Honig bei niedriger Hitze schmelzen, bis eine homogene Mischung entsteht. Lass es dann etwas abkühlen.
  2. In einer großen Schüssel das Dinkelmehl, Lebkuchen-Gewürz, gemahlene Walnüsse, braunen Rohrzucker (oder Kokosblütenzucker) und Backpulver vermengen.
  3. Die abgekühlte Honig-Butter-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und gut vermengen.
  4. Die Eier einzeln hinzufügen und gründlich unterrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Füge eine Prise Salz hinzu und rühre erneut um.
  5. Das Waffeleisen vorheizen und leicht einfetten.
  6. Den Teig portionsweise in das Waffeleisen geben und die Waffeln nach den Anweisungen des Waffeleisenherstellers goldbraun backen.
  7. Die fertigen Lebkuchen-Honig-Waffeln warm servieren und nach Belieben mit Puderzucker, Honig, weihnachtlichem Obst wie Kakhi oder einer Kugel Vanilleeis garnieren.

Genieße diese köstlichen Lebkuchen-Honig-Waffeln in der gemütlichen Weihnachtszeit!

Was ist in Lebkuchengewürz?

Meist fünf bis acht Gewürze, und die Mischung unterscheidet sich je nach Hersteller. Die Grundlage bilden Zimt, Anis, Nelke, Koriander und Ingwer, dazu kommen häufig Kardamom, Piment, Muskat und Fenchel. Genau diese Kombination aus Süßem, Scharfem und Harzigem macht den typischen Geschmack aus. Wer sie selbst mischt, nimmt als Ausgangspunkt drei Teile Zimt auf je einen Teil der übrigen und probiert sich vor. Frisch gemahlen ist der Unterschied deutlich.

Warum Honig statt Zucker?

Weil er die Waffel saftiger macht und ihr eine eigene Note gibt. Honig bindet mehr Feuchtigkeit als Zucker, deshalb trocknen die Waffeln langsamer aus. Er bräunt allerdings schneller, also lieber eine Stufe niedriger backen und dafür etwas länger. Wichtig für Familien mit Säuglingen: Honig ist für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet, auch nicht gebacken; für sie nimmst du stattdessen Ahornsirup oder Zucker.

Was tun, wenn die Waffeln kleben?

Das Eisen richtig vorheizen und beim ersten Durchgang fetten. Ein kalt gestartetes Waffeleisen ist die häufigste Ursache. Zweiter Grund ist zu wenig Fett im Teig: Bei einem sehr fettarmen Rezept muss das Eisen jedes Mal eingepinselt werden. Und Geduld: Wer den Deckel zu früh öffnet, reißt die Waffel auseinander, weil die Kruste noch nicht fest ist. Warte, bis kaum noch Dampf austritt.

Wie bewahrt man Waffeln auf?

Ausgekühlt und nicht luftdicht, sonst werden sie weich. Am selben Tag reicht ein Teller mit einem Tuch darüber. Für später frierst du sie einzeln ein und röstest sie später im Toaster auf, dann werden sie wieder knusprig. Aufwärmen in der Mikrowelle macht sie dagegen zäh. Der Teig selbst lässt sich einen Tag vorher zubereiten und zugedeckt kühl stellen, das spart am Morgen Zeit.