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Was ist da wohl drinnen? Die tägliche Dosis Vorfreude bekommst du mit einem richtig schönen Adventskalender! Okay, es ist erst Anfang November, aber man kann sie nie früh genug damit beschäftigen. Schließlich soll er ja etwas Besonderes sein, dein mit Liebe gestalteter Kalender. Wir haben viel recherchiert und präsentieren dir heute unsere Favoriten sowie die diesjährigen Highlights!
DIY-Adventskalender: die schönsten Ideen zum Selbermachen
Ein DIY-Adventskalender lässt sich aus fast allem bauen: aus Papiertüten an einer Leiter, aus Knallbonbons, aus kleinen Säckchen an einem Zweig oder aus Streichholzschachteln, die zu einem Tannenbaum gestapelt werden. Wichtig ist nur, früh genug anzufangen, denn das Befüllen dauert länger als das Basteln. Für die Türchen eignen sich Kleinigkeiten, die sich aufteilen lassen: bunte Holzbausteine, Knobelspiele aus Holz oder Wachsmalstifte für die Kleinsten.
Der DIY-Adventskalender zum selber befüllen!
Ich weiß, Mamas haben meist nicht viel Zeit und sind rund um die Uhr beschäftigt. Trotzdem möchtest du nicht einfach einen fertigen Kalender kaufen? Dann ist der Adventskalender zum selber befüllen und wiederverwenden die perfekte Wahl für dich! Manche Modelle musst du nur noch bestücken, bei anderen kannst du kreativ werden und sie nach deinem Geschmack verzieren.
Welche Bauart zu welcher Wohnung passt
Für einen selbst befüllten Kalender brauchst du zwei Dinge: etwas, woran die Türchen hängen, und 24 Behälter. Beides gibt es fertig zu kaufen, und beides lässt sich in einer Stunde selbst bauen. Vier Bauarten haben sich bewährt.
Die Leiter
Eine schmale Holzleiter an die Wand gelehnt, daran 24 Säckchen oder Tüten: Das ist die Variante mit der größten Wirkung bei geringstem Aufwand. Sie braucht kaum Stellfläche, weil sie an der Wand lehnt, und lässt sich nach Weihnachten als Handtuchhalter weiterverwenden. Adventskalender-Leitern gibt es fertig mit Säckchen, oft in Weiß oder Natur.
Der Baum
Ein stilisierter Tannenbaum aus Holz oder Metall, an dem die Tüten mit Klammern hängen. Die Form sagt sofort, worum es geht, und sie füllt eine leere Ecke. Der Nachteil gegenüber der Leiter: Sie steht im Raum und braucht Platz, auch wenn nichts daran hängt.
Säckchen, Tüten oder Schachteln
Das ist die Entscheidung, die den Alltag im Dezember bestimmt. Stoffsäckchen halten Jahre und schlucken auch unförmige Kleinigkeiten. Papiertüten sind günstiger und lassen sich von Kindern bemalen, überstehen aber selten zwei Jahre. Schachteln sind die stabilste Wahl, brauchen aber am meisten Platz.
Der fertige Kalender zum Befüllen
Wer die Bastelei überspringen möchte: Adventskalender aus Holz zum Befüllen haben nummerierte Schubladen oder Türchen und werden jedes Jahr wiederverwendet. Das ist auf Dauer die günstigste Variante, weil nur der Inhalt neu gekauft wird.
Ein Rat zum Zeitplan: Das Basteln dauert einen Abend, das Befüllen zieht sich. Wer am 30. November anfängt, kauft in Eile Süßigkeiten. Wer Anfang November beginnt, hat Zeit, 24 Kleinigkeiten zu sammeln, die zum Kind passen: kleine Knobelspiele, Haarspangen, Aufkleber, ein Ausflug auf einem Zettel.
Was in die 24 Türchen kommt
Der schwierigste Teil ist nicht das Basteln, sondern die Frage, womit man 24 Türchen füllt, ohne dass es beliebig wird. Drei Dinge helfen.
Erstens: nicht 24 Geschenke. Ein Kalender, in dem jeden Tag etwas Gekauftes steckt, setzt einen Maßstab, den das nächste Jahr halten muss. Bewährt hat sich eine Mischung: etwa acht kleine Dinge, acht Süßigkeiten und acht Zettel mit etwas, das ihr gemeinsam macht. Plätzchen backen, Schlittschuhlaufen, eine Folge länger aufbleiben.
Zweitens: Teile eines Ganzen. Ein größeres Geschenk lässt sich aufteilen. Ein Puzzle in Tüten portioniert, eine Holzeisenbahn Schiene für Schiene, ein Malbuch mit einzelnen Stiften. Das Kind bekommt jeden Tag etwas und am Ende etwas Vollständiges.
Drittens: was ohnehin gebraucht wird. Zahnbürste, Haargummis, Socken, Aufkleber für das Heft. Das klingt unromantisch, wird aber ausgepackt und benutzt, und es spart den Kauf im Januar.
Was sich als Füllung bewährt hat und in fast jede Tüte passt: kleine Knobelspiele aus Holz, Wachsmalstifte für die Kleinsten, Haarspangen, Radiergummis in Tierform, ein Teebeutel für die Großen.
Was schiefgehen kann
Die Tüten sind zu klein. Wer die Behälter kauft, bevor er weiß, was hineinkommt, steht am 30. November mit einem Geschenk da, das nicht passt. Umgekehrt herum ist es einfacher.
Der Kalender hängt zu hoch. Ein Kind, das nicht selbst an das Türchen kommt, verliert die Hälfte der Freude. Die unterste Reihe sollte in Griffhöhe hängen, notfalls hängt man den Kalender im Dezember um.
Es wird ungerecht. Bei mehreren Kindern lohnt es sich, gleich viele Türchen gleich zu füllen. Wer improvisiert, hört spätestens am zehnten Dezember den Satz, dass der andere mehr bekommen hat.
Wann fängt man mit dem Adventskalender an?
Mit dem Basteln Anfang November, mit dem Befüllen spätestens Mitte des Monats. Der Grund ist einfach: Das Basteln dauert einen Abend, das Zusammensuchen von 24 sinnvollen Kleinigkeiten dagegen mehrere Wochen, wenn es nicht in Hektik ausarten soll. Praktisch ist eine Liste im Handy, in die das ganze Jahr über Ideen wandern. Wer erst am 28. November anfängt, füllt die ersten zehn Türchen und ergänzt den Rest in der ersten Dezemberwoche, das merkt kein Kind.
Was kommt in einen selbst gebastelten Kalender?
Am besten eine Mischung aus drei Sorten. Ein Drittel Kleinigkeiten zum Behalten, also Sticker, Haargummis, Stifte, kleine Figuren oder ein Buch, das in 24 Teile geschnitten wird. Ein Drittel Essbares, aber nicht jeden Tag Schokolade. Und ein Drittel Zettel mit gemeinsamen Aktionen: heute Abend Plätzchen backen, heute darfst du das Abendessen bestimmen, heute gehen wir mit der Taschenlampe spazieren. Die Zettel kosten nichts und werden erfahrungsgemäß am liebsten gezogen.
Wie befestigt man die Türchen?
An einer Schnur mit Wäscheklammern, an einer Leiter, an einem Ast oder mit Klebehaken an der Wand. Wichtig ist die Tragfähigkeit, denn 24 gefüllte Säckchen wiegen zusammen mehr, als man denkt. Eine gespannte Schnur hängt in der Mitte durch, deshalb lieber zwei kürzere Reihen als eine lange. Und hänge die Türchen so auf, dass ein Kind sie selbst erreicht, sonst wird jeden Morgen jemand gebraucht.
Titelfoto: Lydia Griva auf Pexels