Sobald ich unseren kleinen Arthur ins Bettchen lege, mache ich ihm ein kleines Schlummerlicht an. Er liebt es zurzeit, jegliche Lichtquellen anzuschauen. Nachts ist das natürlich nicht das Ziel, denn er soll ja schlafen. Aber dezente und sanfte Nachtlichter können helfen, das sonst so dunkle Schlaf- oder Kinderzimmer ein wenig zu erhellen.
Nachtlicht fürs Kinderzimmer: worauf es ankommt
Ein Nachtlicht hilft Kindern beim Einschlafen und beim nächtlichen Aufwachen. Entscheidend ist die Lichtfarbe: Warmes, gedimmtes Licht unter 2.700 Kelvin stört den Schlaf am wenigsten, kaltes weißes oder blaues Licht hält wach. Ein Nachtlicht sollte so schwach sein, dass man darin nicht mehr lesen kann.
Süße Nachtlichter und Schlummerleuchten für Babys und Kleinkinder
Arthur liebt es, sein kleines Wölkchen anzustrahlen und mir hilft es in der Nacht, mich im Schlafzimmer zurechtzufinden, ohne meinen Mann dabei aufzuwecken.
Unsere kleine Wolke von A Little Lovely Company ist mit Batterien betrieben und kann daher schnell an einen anderen Ort mit hingenommen werden.
Weitere süße Nachtlichter als Dekoration fürs Kinderzimmer
Von A Little Lovely Company gibt es auch andere süße Nachtlichter, in verschiedenen Farben. Hier eine Auswahl der schönsten Modelle:
Ein Apfel als Nachtlicht in Grün

Nachlicht Pear mini in Rosa
Kleine Stern-Lampe in Gelb

Nachtlicht kleine Milchflasche in Weiß

Ab wann braucht ein Kind ein Nachtlicht?
Meistens erst dann, wenn es selbst danach fragt, häufig zwischen zwei und vier Jahren, wenn die ersten Ängste im Dunkeln auftreten. Säuglinge brauchen keines und schlafen im Dunkeln besser, weil Licht die Bildung von Melatonin bremst. Für das nächtliche Wickeln und Stillen reicht eine dimmbare Leuchte, die nur kurz an ist. Wenn ein Kind ein Nachtlicht möchte, ist das kein Rückschritt, sondern eine Selbstauskunft, und es lohnt sich nicht, dagegen zu argumentieren.
Welches Nachtlicht ist für Kinder sicher?
Eines mit Akku oder Batterie und ohne Kabel im Bettbereich. Kabel sind in Kinderbetten eine Strangulationsgefahr, deshalb gehören Steckdosenlichter außer Reichweite. Achte außerdem auf ein CE-Zeichen, ein fest verschlossenes Batteriefach mit Schraube, denn Knopfzellen sind beim Verschlucken lebensgefährlich, und auf eine Oberfläche, die nicht warm wird. Silikonlichter zum Mitnehmen ins Bett sollten ausdrücklich dafür freigegeben sein.
Nachtlichter fürs Kinderzimmer gibt es mit Dimmer, Timer und in vielen Formen.
Hilft ein Nachtlicht beim Durchschlafen?
Beim Wiedereinschlafen ja, beim Durchschlafen selbst eher nicht. Ein Kind, das nachts aufwacht und den Raum erkennt, findet leichter allein zurück in den Schlaf. Zu helles Licht bewirkt allerdings das Gegenteil und macht wach. Bewährt haben sich Modelle mit Timer, die nach einer halben Stunde ausgehen, oder solche mit Bewegungssensor. Und ein Licht, das die Farbe wechselt oder Sterne an die Decke wirft, ist ein Spielzeug und kein Nachtlicht, es gehört vor dem Einschlafen ausgeschaltet.
Was hilft gegen Angst im Dunkeln?
Ein Nachtlicht ist dabei nur ein Baustein. Wirksamer sind ein immer gleicher Ablauf vor dem Schlafen, eine offene Tür und die Gewissheit, dass jemand kommt, wenn gerufen wird. Ängste zwischen drei und sechs Jahren sind entwicklungsbedingt und gehen vorbei. Was nicht hilft, ist Wegdiskutieren, denn ein Kind erlebt die Angst tatsächlich. Was hilft, ist Ernstnehmen plus etwas Handfestes: ein Licht, ein Kuscheltier, ein Glas Wasser am Bett.
Welches Licht braucht man zum Stillen und Wickeln in der Nacht?
Ein sehr schwaches, warmes und möglichst indirektes. Die Deckenlampe weckt Mutter und Kind gleichermaßen und macht das Wiedereinschlafen für beide schwerer. Bewährt hat sich eine dimmbare Leuchte auf dem Boden oder hinter einem Möbelstück, sodass kein Licht direkt in die Augen fällt. Wichtig ist außerdem, nachts möglichst wenig zu sprechen und keine helle Bildschirmnutzung einzubauen, denn beides signalisiert dem Körper Tag. Nach einigen Wochen unterscheiden Babys Tag und Nacht dadurch deutlich besser.