Ich kann mich noch gut an meine Schulstunden im Kunstunterricht erinnern. Ich habe es geliebt zu basteln, kleben, schneiden und zu malen. Meine Oma hat bis heute viele dieser kleinen Kunstwerke aufgehoben. Mittlerweile male ich eher selten, dafür gibt es aber etliche Hochzeitsfotos und Familienbilder, die meine Kunstsammlung vergrößert haben. Mit diesem Blogpost möchte ich dir zeigen, wie einfach du deinen Wohnraum mit Bildern dekorieren kannst.
Kinderbilder und Familienfotos an der Wand
Kinderbilder und Familienfotos wirken an der Wand am besten, wenn sie einen Rahmen bekommen und eine Ordnung. Gleiche Rahmen in unterschiedlichen Größen, eine gemeinsame Mittellinie und Abstände von etwa fünf Zentimetern reichen aus. Bilderleisten sind die flexibelste Lösung, weil sich der Inhalt jederzeit tauschen lässt.
Fotos, Poster oder Zeichnungen, du entscheidest!
Entscheide dich zuerst für deine TOP 5-10 Bilder. Das können Fotos, Kindermalereien, Poster, Karten oder Ähnliches sein. Achte darauf, dass es möglichst viele Formate gibt und nicht alle Bilder A4 oder A5-Format haben. Das mag vielleicht die schwierigste Aufgabe sein, sich für die Lieblingsbilder zu entscheiden. Aber du kannst die Bilder in regelmäßigen Abständen tauschen oder je nach Jahreszeit mit passenden Motiven auswechseln. Dadurch bekommt deine Wohnung immer wieder einen frischen Look. Übrigens gilt das nicht nur fürs Wohnzimmer. Auch deine Kids werden sich im Kinderzimmer über ihre neusten Kunstwerke freuen.
Gib jedem deiner Kunstwerke einen passenden Rahmen
Nun kannst du Rahmen für deine Bilder shoppen. Hierbei ist es ganz egal, ob sie von derselben Marke oder Art sind. Sei mutig und greif zu verschiedenen Materialien, wie Metall, Holz oder Kunststoff. Auch die Formen und Größen dürfen variieren von eckig bis oval. Bei der Farbe des Rahmens rate ich allerdings dazu, im selben Farbton zu bleiben oder ähnlich helle bzw. dunkle Farben miteinander zu kombinieren. Es muss schon längst nicht mehr alles symmetrisch sein. Gerade die Asymmetrie hat ihre Reize. Dies gilt beispielsweise auch für Sofakissen. Kombiniere hier gern mehrere Farben und Muster miteinander.

Ab aufs Regal mit deinen Schätzen!
Abschließend brauchst du noch ein passendes Wandregal. Ich habe, wie auf den Fotos zu sehen, ein herkömmliches Wandregal benutzt. Es gibt aber auch deutlich schmalere Regale für Bilder. Diese haben vorn noch eine kleine Kante, sodass man die Bilder an die Wand lehnen kann und sie nicht gleich vom Regal rutschen. Sobald mir solch ein Modell hier in Brasilien begegnet, werde ich zuschlagen. Für dich in Deutschland habe ich am Ende meines Artikels die Links zu den Onlineshops aufgelistet.

Jetzt noch schnell die Bilder rahmen, das Regal an der Wand anbringen und dekorieren. Schon bist du fertig! Nach einem Monat kannst du ganz einfach die Bilder und Motive in den Rahmen austauschen und neu anordnen. Damit erstrahlt dein Wohnraum im neuen Look.
Falls du ein großes und helles Wohnzimmer hast, kannst du gerne zu größeren Formaten greifen. Auch Gemälde von echten Künstlern kannst du so in Szene setzen. Stelle sie einfach auf den Boden und lehne sie an die Wand. Auch ist es möglich, die Gemälde auf ein Sideboard zu stellen.
Hier sind meine Lieblingsshops in Sachen Dekoration:

Bilderleisten in verschiedenen Größen und Farben von Car Möbel

Bilderrahmen aus Mischholz in Schwarz von Depot

Bilderleiste „Ribba“ von Ikea

Kreidetafel inkl. Buchleiste von Car Möbel

Bilderrahmen aus Holz in Weiß von Depot

Regale aus Holz in verschiedenen Größen von Car Möbel
Viel Spaß beim Dekorieren!
Wie hängt man Bilder in der richtigen Höhe auf?
Die Bildmitte gehört auf Augenhöhe, also etwa 145 bis 150 Zentimeter über dem Boden. Bei einer Gruppe aus mehreren Bildern gilt das für die Mitte der gesamten Anordnung, nicht für jedes einzelne Bild. Über einem Sofa oder einer Kommode orientiert man sich dagegen am Möbelstück: etwa 25 bis 30 Zentimeter Abstand über der Lehne, und die Bildergruppe sollte schmaler sein als das Möbel darunter. Lege die Anordnung vorher auf dem Boden aus und fotografiere sie, bevor gebohrt wird.
Wohin mit den Kunstwerken der Kinder?
An eine eigene Wand, in einen Wechselrahmen oder auf eine gespannte Schnur mit Klammern. Der Vorteil der Schnur ist, dass sie ohne schlechtes Gewissen aktualisiert werden kann, denn Kinder produzieren mehr Bilder, als jede Wand fasst. Was aufgehoben werden soll, wandert in eine flache Mappe pro Kind und Jahr. Von besonders großen Werken lohnt sich ein Foto, dann darf das Original später gehen, ohne dass etwas verloren geht.
Rahmen, Leiste oder Klammer?
Rahmen wirken am ruhigsten und schützen das Bild, brauchen aber Bohrlöcher und sind unflexibel. Bilderleisten lassen sich einmal montieren und danach beliebig neu bestücken, das ist im Kinderzimmer die praktischste Variante. Klammern an einer Schnur sind die günstigste Lösung und passen gut zu Kinderzeichnungen, wirken bei Fotos aber schnell provisorisch. Eine gute Mischung: gerahmte Familienfotos im Wohnbereich, Leisten und Klammern für alles, was sich häufig ändert.