Ich muss euch heute unbedingt zeigen, was wir hier seit Kurzem am liebsten morgens zum Frühstück essen: superleckeren Chia-Pudding, der ratzfatz mit wenigen Zutaten gemacht ist, lange satt macht und megagesund ist.
Außerdem lässt sich der Superfood-Pudding toll mit den verschiedensten Obstsorten kombinieren.

Chia-Samen sind sogenanntes Superfood, das heißt ganz einfach, dass sie einen besonders hohen Nährstoffgehalt haben. Sie haben einen hohen Omega-3-Anteil und einen besonders sättigenden Effekt. Das ist ein Start in den Tag, wie ich in liebe! Probiere es mal aus, bestimmt machst du diesen genialen Pudding mehr als einmal.

Chia-Pudding: das Grundrezept
Chia-Pudding besteht aus Chiasamen und Flüssigkeit im Verhältnis von etwa eins zu sechs. Die Samen quellen im Kühlschrank auf und binden dabei ein Vielfaches ihres Gewichts an Flüssigkeit. Nach mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, ist der Pudding fertig, ganz ohne Kochen und ohne Rühren am Herd.
Superfood-Rezept: Chia-Pudding
Einkaufsliste für Chia-Pudding für 2 Portionen
- 50 g Chia-Samen
- 1 Bananen
- 300 ml Mandelmilch (oder klassische Milch, Hafermilch, Dinkelmilch, Sojamilch, …)
- 2 EL Ahornsirup (oder Honig)
- evtl. 1 Vanilleschote
- + eine Handvoll Obst als Topping
Zubereitungszeit: 5 Minuten
Ruhezeit: 40 Minuten oder einfach über Nacht

Zubereitung des Chia-Puddings:
- Wiege die 50 Gramm Chia-Pudding in einer Schüssel ab.
- Brich die Banane in etwa 3 bis 4 Stücke und gib sie hinzu.
- Fülle 300 Milliliter der Milch deiner Wahl in die Schüssel und verkleinere alles zusammen mit einem Pürierstab.
- Lasse die Chia-Masse etwa 40 Minuten ziehen, da die Chia-Samen quellen müssen, damit die Pudding-Konsistenz entsteht.
- Gib eine Handvoll Beeren oder kleingeschnittenes anderes Obst als Topping auf den Chia-Pudding. Auch ein paar Kakao-Nips als Highlight schmecken in der Kombination super.

Ich mache den Pudding immer schon am Abend vorher und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Wenn du immer genug Schlaf bekommst und eh zu früh aufstehst, dann kannst du den Chia-Pudding auch morgens zubereiten.
Aber vielleicht geht es dir ein bisschen so wie mir und du hast immer zu wenig geschlafen und morgens alle Hände voll zu tun, um die Kinder rechtzeitig fertig zu machen. Dann gibt es einfach nichts Besseres, als früh am Morgen einfach den schön gekühlten Chia-Pudding aus dem Kühlschrank zu holen und zu genießen.
Lass es dir schmecken, und vielleicht nimmst du den Chia-Pudding ja auch in deine Morgen-Routine auf.
Wie viele Chiasamen darf man am Tag essen?
Die Europäische Kommission hat für Chiasamen eine Höchstmenge von 15 Gramm pro Tag festgelegt, das entspricht etwa zwei Esslöffeln. Diese Angabe steht auf jeder Packung. Wichtig ist außerdem, Chiasamen immer gequollen zu essen und nicht trocken zu löffeln, weil sie im Rachen aufquellen können. Für ein Frühstück reichen zwei Esslöffel pro Portion völlig, das ergibt eine sättigende Schüssel. Kinder essen entsprechend weniger, für sie ist Chia-Pudding ohnehin eher ein gelegentliches Frühstück als tägliche Kost.
Warum wird mein Chia-Pudding klumpig?
Weil er nur einmal gerührt wurde. Chiasamen setzen sich in den ersten Minuten am Boden ab und verkleben dort zu einem festen Klumpen. Rühre die Mischung deshalb zweimal um: einmal direkt nach dem Ansetzen und ein zweites Mal nach etwa zehn Minuten. Danach kann sie ungestört im Kühlschrank stehen. Ist der Pudding am Morgen zu fest, hilft ein Schuss Flüssigkeit und kräftiges Umrühren, ist er zu flüssig, gib einen weiteren Teelöffel Samen dazu und warte eine halbe Stunde.
Womit lässt sich Chia-Pudding abwandeln?
Mit fast allem. Die Flüssigkeit bestimmt den Grundgeschmack: Kokosmilch macht ihn cremig, Mandeldrink mild, Kakaodrink schokoladig. Dazu passen frische Beeren, Mango, Banane, geröstete Nüsse, Nussmus oder ein Löffel Marmelade. Für herzhafte Varianten funktioniert er weniger gut. Und wer ihn abends ansetzt, füllt ihn gleich in kleine Gläser mit Deckel, dann steht das Frühstück am Morgen fertig im Kühlschrank.