Meine Back-Leidenschaft hat am Wochenende wieder zugeschlagen:
Ihr wisst ja schon, dass ich eine besondere Vorliebe für veganes Backen habe und vielleicht wisst ihr auch noch, dass ich aktuell auf Industriezucker verzichte, unter anderem, weil ich mich seitdem einfach viel fitter fühle.
Trotzdem liebe ich Schokolade immer noch total und freue mich immer, wenn ich auf gesunde Rezepte stoße. Hier kommt eines meines aktuellen Lieblingsrezepte: Schoko-Avocado-Torte!
Avocado ist supergesund und auch Backkakao steckt voller wertvoller Anitoxidantien, zusammen ergeben sie eine geniale Mischung.
Für diese leckere Torte benötigst du nur etwa 30 Minuten und KEINEN Backofen.

Schoko-Avocado-Torte: cremig, vegan und ohne Backofen
Diese Torte kommt ganz ohne Ofen aus. Der Boden besteht aus Nüssen und Datteln, die Füllung aus reifer Avocado, Backkakao und einem flüssigen Süßungsmittel. Nach etwa 30 Minuten Arbeit wandert sie in den Kühlschrank und wird dort fest. Das Ergebnis schmeckt schokoladig und cremig, nach Avocado schmeckt am Ende niemand mehr etwas.
Rezept: vegane Schoko-Avocado-Torte
Zutaten für den Tortenboden:
- 400 g gemahlene Haselnüsse
- 200 g getrocknete Datteln
- 6 EL Kokosöl
- etwas Wasser
Zutaten für die Tortenfüllung:
- 4 reife Avocados
- 100 g Backkakao
- 6 EL Ahornsirup oder Kokosblütenzucker
- 1 Vanille-Schote
- 1 Prise Salz
- 1 Schuss Mandeldrink, bis die Konsistenz schön cremig ist
- eine Handvoll Erdbeeren oder ein Obst deiner Wahl zur Torten-Dekoration
Zubereitung der Schoko-Avocado-Torte:
Tortenboden:
Hecksel die Datteln mit einer Prise gemahlene Haselnüsse im Hecksler ein. Dann gib die kleingeheckselten Datteln zusammen mit dem restlichen Haselnüssen in eine Schüssel. Schmelze das Kokosöl in warmen Wasser und gib 6 Esslöffel davon in die Schüssel. Vermenge die Masse und gib vorsichtig etwas Wasser hinzu, bis die Masse teigartig ist.
Nimm nur den Rand einer Kuchenform und lege ihn ohne Boden auf den Teller. Gib den Tortenboden-Teig hinein, verteile ihn gleichmäßig und drücke ihn fest.
Tortenfüllung:
Schäle die weichen Avocados und gib das Fruchtfleisch in eine Schüssel. Wiege die 100 Gramm Kakao ab und gib sie zusammen mit dem Kokosöl, dem Ahornsirup und der Prise Salz ebenfalls in die Schüssel. Vermenge alles zu einer homogenen Masse, fertig ist die Füllung!
Streiche die Füllung jetzt gleichmäßig über den Tortenboden. Lasse die Torte jetzt etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Dann fährst den Rand der Torte vorsichtig mit einem Messer ab und löse dann den Rand der Kuchenform.
Anschließen verzierst du noch die vegane Schoko-Avocado-Torte wahlweise mit frischen Erdbeeren oder mit Obst deiner Wahl. Lass es dir schmecken!

Schmeckt man die Avocado in der Torte heraus?
Nein, wenn die Avocado reif genug ist. Sie liefert vor allem die cremige Textur, den Geschmack übernimmt der Kakao. Wichtig ist wirklich reifes Fruchtfleisch ohne braune Stellen und ohne harte Fasern, sonst bleiben kleine Stückchen in der Creme. Am besten pürierst du die Avocado zuerst allein, bis nichts mehr stockt, und gibst danach Kakao und Süßungsmittel dazu.
Wie lange hält sich die Schoko-Avocado-Torte?
Im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage, gut abgedeckt. Länger sollte sie nicht stehen, weil Avocado mit der Zeit dunkler wird und der frische Geschmack nachlässt. Einfrieren geht gut: In Stücken eingefroren wird die Torte fast wie eine Eistorte und schmeckt direkt aus dem Gefrierfach sogar besonders gut. Vor dem Servieren zehn Minuten stehen lassen, dann ist sie wieder schnittfest und cremig.
Womit lässt sich der Boden abwandeln?
Der Nuss-Dattel-Boden verzeiht viel. Mandeln, Cashews, Walnüsse oder Haselnüsse funktionieren alle, ebenso eine Mischung. Wer Nüsse meiden muss, nimmt Sonnenblumenkerne oder Haferflocken. Entscheidend ist nur, dass die Datteln weich genug sind, damit die Masse zusammenhält. Sind sie trocken, weichst du sie zehn Minuten in warmem Wasser ein und drückst sie danach gut aus.