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Suchst du auch gerade nach süßen Inspirationen für ein Kinderzimmer? Ich erwische mich mittlerweile fast täglich auf der Suche nach Einrichtungsideen auf Pinterest. Dabei geht es nicht nur um Farbinspirationen, sondern auch um coole Dekoideen und andere DIY Hacks.
Daher habe ich dir hier ein paar süße Inspirationen für Mädchen herausgesucht. Mit diesen Kinderzimmer Inspirationen wird das eigene Reich für deinen kleinen Schatz zur echten Wohlfühloase.
Kinderzimmer für Mädchen: Ideen, die mitwachsen
Ein Kinderzimmer lebt von wenigen, gut gewählten Elementen: einer ruhigen Wandfarbe, einer gemütlichen Ecke zum Lesen, sichtbarem Platz für eigene Kunstwerke und Stauraum auf Kinderhöhe. Alles andere darf über die Jahre dazukommen. Wichtiger als jedes Thema ist, dass das Kind mitentscheidet, was an die Wand kommt.
So richtest du ein Kinderzimmer für Mädchen ein
Auch hier gilt, was für jedes Kinderzimmer gilt: Zuerst kommen die Zonen, dann die Farben. Ein Platz zum Schlafen, eine freie Fläche zum Spielen, Stauraum in Kinderhöhe und eine Ecke zum Zurückziehen. Was davon wie aussieht, ist eine Frage des Geschmacks, wie viel Platz wofür bleibt, dagegen eine der Planung.
Farben, die länger als eine Phase halten
Ein Zimmer, das komplett in Rosa gestrichen ist, muss mit sechs oder sieben Jahren neu gestrichen werden, wenn das Kind seine Lieblingsfarbe wechselt. Und das tut es. Wer die Wände hell und ruhig hält und Farbe über Textilien, Bilder und Kisten hineinbringt, kann in einer Stunde umdekorieren statt an einem Wochenende zu streichen.
Ein Platz für Kunstwerke
Kinder malen mehr, als eine Pinnwand fasst. Eine Bilderleiste fürs Kinderzimmer löst das eleganter: Bilder werden aufgestellt statt aufgehängt und in zwei Sekunden getauscht. Auf Augenhöhe des Kindes montiert, wird sie zur eigenen Ausstellungsfläche, an die niemand sonst muss.
Der Schreibtisch, früher als gedacht
Lange bevor Hausaufgaben anstehen, wird gemalt, geklebt und ausgeschnitten. Ein höhenverstellbarer Kinderschreibtisch begleitet das vom Vorschulalter bis in die Grundschule, weil er mitwächst. Wichtig ist das Licht: Es sollte von der Seite kommen, bei Rechtshändern von links, sonst schreibt das Kind im eigenen Schatten.
Kleidung, die das Kind selbst erreicht
Ein Kleiderschrank mit Stange auf Erwachsenenhöhe sorgt zuverlässig dafür, dass niemand außer den Eltern etwas herausnimmt oder wegräumt. Eine niedrige Kleiderstange ändert das an einem Nachmittag. Zwei bis drei Lieblingsteile hängen sichtbar, der Rest bleibt im Schrank, und das morgendliche Aussuchen dauert plötzlich zwei Minuten statt zwanzig.
Eine Ecke zum Zurückziehen
Jedes Kind braucht einen Platz, an dem es nicht mitspielen muss. Das kann ein Betthimmel über einer Matratze sein, ein Zelt in der Ecke oder einfach ein Teppich mit zwei großen Kissen. Wichtig ist weniger die Ausstattung als die Abgrenzung: Es muss erkennbar ein eigener Bereich sein und nicht der Durchgang zum Schrank.
Deko, die mitwächst
Girlanden, Lichterketten und Pompom-Girlanden sind der billigste Weg, ein Zimmer zu verändern. Sie kosten wenig, sind schnell ausgetauscht und hinterlassen keine Löcher in der Wand. Für ein Zimmer, das in drei Jahren anders aussehen soll, ist das die klügere Investition als ein Möbelstück mit Motiv.
Ein Kinderschminktisch aus Holz steht bei vielen Kindern weit oben auf der Wunschliste. Er hält länger, wenn er nicht als Schminktisch gebaut ist, sondern als kleiner Tisch mit Spiegel: Dann wird daraus später ein Platz zum Basteln oder für die ersten Schulsachen.
Regale bauen statt kaufen
Für einfache Wandregale reichen ein zugeschnittenes Brett, zwei Winkel und eine Bohrmaschine. Der Zuschnitt geht im Baumarkt, das Anbringen dauert eine halbe Stunde. Wer mit dem Kind zusammen streicht, bekommt obendrein ein Möbelstück, auf das es stolz ist, und das wird erfahrungsgemäß eher aufgeräumt als eines aus dem Katalog.
Welche Wandfarbe passt in ein Kinderzimmer?
Eine ruhige als Grundlage, kräftige Farben als Akzent. Wände in einem hellen Ton, dazu eine farbige Fläche hinter dem Bett oder in der Spielecke, halten deutlich länger als ein komplett buntes Zimmer, das nach zwei Jahren nicht mehr passt. Praktisch sind abwaschbare Farben mit einer Nassabriebbeständigkeit der Klasse 1 oder 2, denn im Kinderzimmer landet erfahrungsgemäß alles an der Wand. Wer flexibel bleiben möchte, arbeitet mit Textilien und Bildern statt mit Farbe, das lässt sich in einer Stunde ändern.
Wie schafft man Ordnung, die Kinder halten können?
Indem alles auf Kinderhöhe liegt und offen ist. Geschlossene Schränke oberhalb von 120 Zentimetern sind Erwachsenenstauraum, dort verschwindet Spielzeug für immer. Was funktioniert, sind niedrige Regale mit Körben, in die etwas hineingeworfen statt einsortiert wird, und Bilderleisten für Bücher, weil Kinder Bücher am Cover erkennen und nicht am Buchrücken. Eine Kleiderstange in Kinderhöhe sorgt dafür, dass sich ein Kind selbst anziehen kann. Und weniger Spielzeug im Zimmer bedeutet mehr Ordnung, deshalb lohnt sich eine Kiste im Keller, aus der alle paar Monate getauscht wird.
Funktionieren diese Ideen auch im Jungenzimmer?
Alle davon. Die Aufteilung nach Mädchen- und Jungenzimmer betrifft im Wesentlichen die Farbe und die Motive, nicht die Einrichtung. Leseecke, Bilderleiste, niedrige Kleiderstange, Platz für eigene Kunstwerke und ein Hausbett funktionieren unabhängig davon, wer darin wohnt. Tausche Rosa gegen Petrol, Salbei oder Senf, und der Rest bleibt gleich.