Wann lohnt es sich, ein Instagram-Konto zu teilen?

Wenn zwei Menschen darin sichtbar sind, die in verschiedenen Städten leben und über verschiedene Dinge erzählen. Ein gemeinsames Konto zwingt beide zu einem Kompromiss, den am Ende niemand ganz meint. Zwei Konten kosten mehr Arbeit, dafür wird jedes klarer, und die Leserinnen wissen, was sie erwartet.

Aus einem Konto wurden zwei

Hallo Ihr Lieben,

an dieser Stelle wollen wir uns erstmal ganz herzlich bedanken: Vielen Dank, dafür, dass Ihr uns jeden Tag so treu in den Instagram Stories und in Eurem Feed begleitet, wir freuen uns sehr darüber! Wie schön ist es, so viele liebe & inspirierende Menschen durch diese App kennenzulernen. <3

Heute wollen wir Euch eine tolle Neuigkeit mitteilen: Wir haben unseren Instagram-Account style.pray.love in zwei Accounts aufgeteilt!
Aus style. pray. love. wird mrs.zuckerhut (Sophia in Rio de Janeiro) und munich.miracles (Jacqueline in München).

Sophia wird ihren bisherigen Instagram-Account ab jetzt verstärkt nutzen und euch in ihre sommerliche, bunte Welt nach Rio de Janeiro entführen. Folgt ihr doch gleich mal:
https://www.instagram.com/mrs.zuckerhut/

Ich habe den aktuellen Instagram-Account in munich.miracles umbenannt, ihr erreicht ihn über den aktuellen Link:
https://www.instagram.com/munich.miracles/

              

Hier haben wir euch kurz die Hauptgründe für unsere Entscheidung zusammengefasst:

  1. Die doppelten Lottchen
    Es ist schwer uns auseinander zu halten, aber wir führen ganz unterschiedliche Leben!

Uns ist schon oft aufgefallen, dass viele von Euch, die uns noch nicht persönlich getroffen haben, uns verwechseln und sich immer wundern, wer jetzt gerade aus welchem Land was berichtet und welche Kinder hat. Wir überlegen schon lange, was dafür die beste Lösung sein könnte.
  2. Ein eigener Stil
    Was unseren Geschmack betrifft, ist der eigentlich ziemlich ähnlich. Aber eben nicht immer und vor allem sind wir räumlich zu weit getrennt, um es zu schaffen gemeinsam auf einem Profil einen runden Gesamteindruck widerzuspiegeln.

Was auf unserem Blog dafür wunderbar funktioniert, da haben wir einfach mehr Möglichkeiten kreativ zu sein. 😉
  3. Instagram-Einstufung: rein brasilianisch
    Wir bekommen auf unserem aktuellen Instagram-Profil immer nur brasilianische Werbung auf Portugiesisch einspielt. Dabei schreiben wir nur auf Deutsch und Englisch und nur ein klitzekleiner Teil unserer hauptsächlich weiblichen Follower ist aus Brasilien, alle anderen aus deutschsprachigen oder zumindest englischsprachigen Ländern.

 Wenn wir überlegen, was das für den Algorithmus bedeutet, den Instagram vermutlich für unser Profil anwendet, bekommen wir Gänsehaut.

Wir hoffen, dass ihr unsere Beweggründe gut nachvollziehen könnt und wir uns weiterhin in dieser wunderschön-inspirierenden Instagram-Welt sehen werden! 🙂 Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns gerne eine Mail oder eine PM bei Instagram.

Was verliert man bei einer Aufteilung?

Zunächst Reichweite, und zwar bei beiden. Die vorhandenen Abonnentinnen folgen nicht automatisch dem zweiten Konto, sondern müssen sich aktiv entscheiden, und ein Teil tut das nie. Rechne damit, dass das neue Konto bei null anfängt und Monate braucht. Was man gewinnt, ist Klarheit: Beide Konten können danach das zeigen, wofür sie stehen, statt jeweils die Hälfte auszulassen. Ob sich das lohnt, hängt daran, wie unterschiedlich die beiden Themen wirklich sind.

Wie kündigt man eine Aufteilung an?

Früh, mehrfach und mit einem Grund. Ein einzelner Beitrag reicht nicht, weil ihn nur ein Bruchteil sieht. Sinnvoll sind mehrere Wochen Vorlauf, ein fester Termin, eine Erklärung in den Stories und der Hinweis im Profiltext beider Konten. Am wichtigsten ist der Grund: Menschen folgen einem Wechsel, wenn sie verstehen, warum er kommt, und ignorieren ihn, wenn er nach Umbau ohne Anlass aussieht.

Sollte man das alte Konto löschen?

Nein. Ein gewachsenes Konto ist ein Archiv und ein Verweisort, und ein gelöschter Name kann von jemand anderem übernommen werden. Sinnvoller ist, das alte Konto stehen zu lassen, den Profiltext auf die beiden neuen zu ändern und dort einen letzten Beitrag anzuheften, der erklärt, wo es weitergeht. Wer später merkt, dass die Aufteilung nicht funktioniert, hat so auch einen Weg zurück.

Was folgt daraus für einen Blog?

Dass die Verweise nachgezogen werden müssen, und zwar überall. Profiltexte, Fußbereich, Über-uns-Seite, Newsletter-Vorlage, Visitenkarten. Der häufigste Fehler nach einer Aufteilung sind alte Links, die ins Leere führen oder auf ein Konto zeigen, das nichts mehr veröffentlicht. Leg dir eine Liste aller Stellen an, an denen der alte Name steht, bevor du umstellst. Danach findet man sie nur noch zufällig.