Endlich ist es so weit: Wir lüften das Geheimnis um das Geschlecht unseres Babys! Aber ganz egal, ob es ein Junge oder Mädchen ist, es wird schon jetzt so unglaublich doll von uns geliebt. Das kann bestimmt jede Mama von sich und ihrem Baby sagen aber ich kann es nicht oft genug wiederholen. #sorrynotsorry

Ab wann sieht man, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?

Im Ultraschall ist das Geschlecht meist ab der 16. Schwangerschaftswoche zuverlässig zu erkennen, manchmal etwas früher. Mitgeteilt werden darf es in Deutschland allerdings erst nach der vollendeten zwölften Woche nach der Befruchtung, das entspricht etwa der 14. Woche ab der letzten Regel. So steht es im Gendiagnostikgesetz.

Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

In diesem Video siehst du ganz genau, ob Baby Moreira zukünftig Schleifchen oder Streifenshirts tragen wird: 😉

Einen Namen gibt es noch nicht, naja eigentlich schon, aber es ist noch nicht ganz entschieden. Daher geben wir dir in einem der kommenden Vlogs Bescheid, welchen süßen Namen wir uns für unser Baby überlegt haben.

Was sagt das Gesetz zur Geschlechtsbestimmung?

Nach § 15 des Gendiagnostikgesetzes darf eine vorgeburtliche genetische Untersuchung nicht allein dazu dienen, das Geschlecht festzustellen. Wird es bei einer medizinisch begründeten Untersuchung nebenbei sichtbar, darf es der Schwangeren mitgeteilt werden, aber erst nach Ablauf der zwölften Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung. Der Grund für diese Frist ist, dass eine Entscheidung über die Schwangerschaft nicht vom Geschlecht abhängen soll. Praktisch heißt das: Auch wenn ein Bluttest früher etwas weiß, sagt es die Praxis erst später.

Wie zuverlässig ist der Ultraschall?

Ab der 16. Woche in geübten Händen sehr zuverlässig, aber nie hundertprozentig. Es kommt darauf an, wie das Kind liegt, wie viel Fruchtwasser da ist und wie die Bauchdecke beschaffen ist. Vor der 14. Woche sind Aussagen im Ultraschall häufig falsch, weil sich die äußeren Geschlechtsmerkmale erst unterscheiden. Wer ganz sicher gehen möchte, wartet die Feindiagnostik um die 20. Woche ab. Und ein Irrtum kommt vor, häufiger als die Bilder im Internet vermuten lassen.

Was sind die alten Vorhersagemethoden wert?

Zum Spaß taugen sie, als Vorhersage nichts. Bauchform, Herzfrequenz, Schwangerschaftsübelkeit, der chinesische Empfängniskalender, der Ring an der Kette: Keine dieser Methoden hält einer Prüfung stand, und die Trefferquote liegt jeweils bei etwa fünfzig Prozent, also beim Zufall. Das spricht nicht dagegen, damit Spaß zu haben, solange niemand danach das Kinderzimmer streicht.

Muss man das Geschlecht überhaupt wissen wollen?

Nein, und ein wachsender Teil der Eltern entscheidet sich bewusst dagegen. Für die Vorbereitung braucht man es nicht: Erstausstattung, Möbel und Namen funktionieren auch ohne. Wer es wissen möchte, sollte das der Praxis vorher sagen, wer nicht, ebenfalls, sonst rutscht es beim Ultraschall heraus. Wenn die Eltern sich uneinig sind, hilft die Zwischenlösung, das Ergebnis in einen Umschlag legen zu lassen, den man später gemeinsam öffnet oder eben nicht.

Wie sagt man es der Familie?

So, wie es zu euch passt, und ohne Druck zur großen Inszenierung. Die verbreiteten Reveal-Feiern mit Torte oder Ballon machen vielen Familien Freude, andere finden sie anstrengend, und beides ist in Ordnung. Wenn ihr etwas plant: Lasst die Praxis das Ergebnis in einen verschlossenen Umschlag schreiben und gebt ihn jemandem, der die Torte backt oder den Ballon füllt. Von den Aktionen mit farbigem Rauch oder Feuerwerk raten Feuerwehren ab, dabei sind schon Flächenbrände entstanden.

Ändert das Geschlecht etwas an der Vorbereitung?

Weniger, als der Handel nahelegt. Erstausstattung, Möbel, Wagen und Sitz sind für alle Kinder dieselben, und Kleidung in den ersten Monaten ebenso. Was sich lohnt, ist eine neutrale Grundausstattung, weil sie für ein zweites Kind weiterverwendet werden kann und weil sich Vorlieben ohnehin erst später zeigen. Ein rosa oder blau gestrichenes Zimmer ist die Entscheidung, die man am häufigsten bereut.