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Kinder lieben es immer kreativ zu sein, nicht nur, wenn es draußen kalt ist. Deshalb haben wir für eure und unsere kleinen Schätze, die schönsten DIY-Ideen für den Sommer zum Nachbasteln rausgesucht!

Basteln mit Kindern im Sommer: zehn Ideen für draußen

Basteln im Sommer braucht wenig Material und gelingt am besten draußen. Beliebt sind bemalte Steine, Windlichter mit Wimpeln, eine Wassermelonen-Girlande aus Papptellern, Glas-Cover gegen Wespen und Kreidefotos auf dem Gehweg. Die meisten Ideen sind in einer halben Stunde fertig und brauchen nicht mehr als Papier, Farbe und Kleber.

1. Windlichter mit Wimpeln

 

2. Wassermelonen-Girlande

 

3. Bienstock

 

4. Strahlende Sonne

 

5. Bemalte Steine

 

6. Niedliche Glas-Cover

 

7. Coole Kreide-Fotos

 

8. Lustige Auffang-Becher

 

9. Zuckersüßes Waffeleis

 

10. Originelle Waldkrone

 

Wir hoffen, dass ihr tolle Inspirationen gefunden habt und wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln!

So gehen die Ideen im Einzelnen

Für die Windlichter mit Wimpeln klebst du kleine Dreiecke aus Transparentpapier an eine Schnur und wickelst sie um ein leeres Marmeladenglas, hinein kommt ein LED-Teelicht. Die Wassermelonen-Girlande entsteht aus Papptellern, die halbiert, grün am Rand und rot in der Mitte bemalt und mit schwarzen Kernen betupft werden. Der Bienenstock wird aus einer Papiertüte geformt, mit gelbem Krepp umwickelt und mit ausgeschnittenen Bienen beklebt. Für die strahlende Sonne bekommt ein gelber Pappteller Strahlen aus Wäscheklammern, die Kinder selbst anmalen dürfen. Bemalte Steine sind der Klassiker: glatte Kiesel sammeln, mit Acrylstiften Gesichter, Marienkäfer oder Muster aufmalen und trocknen lassen. Die Glas-Cover sind ein Stück Stoff mit einem Gummiband, das über das Trinkglas gespannt wird, ein Strohhalm passt durch ein kleines Loch. Für die Kreide-Fotos malt ihr auf den Gehweg eine Szene, in die sich ein Kind hineinlegt, und fotografiert von oben. Die Auffang-Becher sind halbierte Plastikflaschen an einem Stab, mit denen sich ein Ball fangen lässt. Das Waffeleis aus Papier entsteht aus einem Kegel aus braunem Papier und Pompons obendrauf. Und für die Waldkrone wird ein Streifen Pappe zum Ring geklebt und mit doppelseitigem Klebeband beklebt, an dem alles hängen bleibt, was im Wald gesammelt wird.

Welche Materialien braucht man dafür?

Erstaunlich wenig, und das meiste liegt ohnehin herum: Pappteller, leere Gläser, Papiertüten, Wäscheklammern, Kiesel, Krepppapier, Pompons und Kleber. Dazu Acrylstifte für Steine, weil normale Filzstifte auf Stein nicht decken, und Straßenkreide für draußen. Ein Bastelset mit Wackelaugen, Pompons und Pfeifenreinigern deckt mehrere dieser Ideen auf einmal ab und ist im Sommer schnell aufgebraucht.

Was tun, wenn Kinder nach fünf Minuten keine Lust mehr haben?

Das ist der Normalfall und kein Problem. Kinder basteln in Wellen, oft mit langen Pausen dazwischen. Hilfreich ist, eine Idee anzufangen und liegen zu lassen, statt sie zu erzwingen. Ein Tisch draußen, auf dem das Material einfach stehen bleibt, wird über einen ganzen Nachmittag mehrfach besucht. Und die Ideen, bei denen etwas gesammelt werden muss, funktionieren fast immer am besten, weil das Suchen selbst die Beschäftigung ist.

Was macht man mit den fertigen Basteleien?

Am besten benutzen statt aufheben. Die Windlichter kommen abends auf den Gartentisch, die Girlande hängt über der Terrassentür, die bemalten Steine markieren die Beete oder werden im Ort versteckt, damit andere Kinder sie finden. Was nur in einer Kiste landet, wird beim nächsten Aufräumen weggeworfen und das ist schade um die Arbeit. Von den schönsten Stücken lohnt sich ein Foto, dann kann das Original später ohne schlechtes Gewissen gehen.

Basteln bei Regen im Sommer

Auch der Sommer hat verregnete Nachmittage, und dann funktionieren dieselben Ideen drinnen weiter. Die Windlichter, die Girlande, das Waffeleis aus Papier und die Glas-Cover brauchen keinen Garten. Für den Rest hilft eine große Plastikfolie auf dem Küchenboden, darauf darf gekleckert werden. Praktisch ist eine Kiste mit Restmaterial, in die über den Sommer alles wandert, was übrig bleibt: einzelne Pompons, Papierreste, Bänder. An einem Regentag ist genau diese Kiste die beste Beschäftigung, weil nichts mehr besorgt werden muss.