
Seit letztem Sommer liebe ich die Kombination aus Obst und Gemüse in Salaten. Das sorgt jedes Mal für eine richtig erfrischende und gesunde Geschmacksexplosion.

Heute habe ich mal wieder eine neue Kombi ausprobiert, und weil sie uns so gut schmeckt, habe ich sie für dich aufgeschrieben. Ein superduper easy Ruckzuck-Rezept, genauso, wie ich es liebe!
Sommersalat aus Obst und Gemüse: schnell und erfrischend
Dieser Sommersalat kombiniert Obst und Gemüse und braucht keine zehn Minuten. Die Grundlage sind knackige Blätter, dazu kommen Melone oder Beeren, etwas Gurke, ein salziger Gegenspieler wie Feta und ein Dressing aus Öl, Zitrone und Honig. Das Obst wird erst zum Schluss untergehoben, sonst zieht es Wasser.
Einkaufsliste für einen erfrischenden Sommersalat aus Obst und Gemüse

Einkaufsliste:
1 viertel Wassermelone
300 Gramm Erdbeeren
200 Gramm Trauben
1 Salatgurke
200 Gramm Schafskäse
etwas Minze

Zubereitung für einen erfrischenden Sommersalat aus Obst und Gemüse
1. Schäle die Wassermelone und schneide sie in kleine Stücke.
2. Wasche die Erdbeeren, Trauben und Salatgurken gründlich. Lass die Trauben als Ganzes, viertel die Erdbeeren und schneide die Salatgurke in kleine Stücke.
3. Gib das Obst und Gemüse in eine Salatschüssel. Zerbrösel den Schafskäse und streue ihn darüber.
4. Wasche die Minze, rupfe sie in kleine Stücke und vermische alle Zutaten gründlich miteinander.

Voilà, fertig ist der knackig-fruchtige Sommersalat! Ein Dressing benötigst du nicht, der Salat ist schon aromatisch genug.

Bei Salaten mit Obst- und Gemüsemix macht Herumexperimentieren besonders Spaß, probiere es doch auch mal aus: Es gibt so viele spannende Varianten und Geschmackskombinationen, das du bestimmt schnell die findest, die dir und deiner Familie am besten schmeckt.
Welches Obst passt in einen Salat?
Alles, was fest genug ist, um nicht zu zerfallen. Besonders gut funktionieren Wassermelone, Honigmelone, Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsich, Nektarine, Birne und Apfel. Trauben und Orangenfilets passen ebenfalls, geben aber viel Saft ab. Vorsicht ist bei Banane und sehr reifer Mango geboten, beide werden schnell matschig. Als Faustregel gilt: ein Drittel Obst, zwei Drittel Gemüse und Blattsalat, sonst kippt der Salat ins Süße.
Welches Dressing passt zu Obst im Salat?
Ein sehr einfaches. Drei Teile mildes Olivenöl, ein Teil Zitronensaft oder heller Balsamico, ein Teelöffel Honig, Salz und Pfeffer. Wichtig ist die Säure, denn sie hält das Obst frisch und verhindert, dass Apfel und Birne braun werden. Kräuter passen gut, allen voran Minze zu Melone und Basilikum zu Erdbeeren. Cremige Dressings auf Joghurtbasis funktionieren ebenfalls, überdecken aber den Fruchtgeschmack.
Wie lange hält sich der Salat?
Angemacht nur etwa eine Stunde, danach fallen Blätter und Obst zusammen. Wenn du vorbereiten möchtest, schneide Gemüse und Obst getrennt und bewahre beides im Kühlschrank auf, das Dressing kommt erst kurz vor dem Servieren dazu. Für ein Buffet ist es sinnvoll, das Dressing separat hinzustellen. Als vollwertiges Hauptgericht wird der Salat mit gerösteten Kernen, Halloumi, gebratenen Garnelen oder gekochtem Getreide wie Bulgur oder Couscous.
Welches Gemüse passt zu Obst im Salat?
Am besten mildes, wasserreiches Gemüse, das dem Obst nicht die Schau stiehlt. Gurke ist der Klassiker, dazu passen Fenchel in feinen Scheiben, Radieschen, Zuckerschoten, junger Spinat und Rucola. Tomaten funktionieren mit Melone und Pfirsich sehr gut, mit Beeren dagegen kaum. Kräftige Sorten wie Kohlrabi, Rotkohl oder Zwiebeln überdecken das Obst und passen besser in einen reinen Gemüsesalat. Wer roten Zwiebeln nicht widerstehen kann, legt sie vorher zehn Minuten in Zitronensaft ein, dann werden sie milder und rosa.
Wie wird der Salat zum Hauptgericht?
Mit einer sättigenden Komponente und etwas Fett. Am schnellsten geht Feta oder Mozzarella, gefolgt von gerösteten Kernen und Nüssen. Wer es warm mag, brät Halloumi oder Hähnchenstreifen an. Für eine vollwertige Mahlzeit kommt eine Getreidebeilage dazu, also Couscous, Bulgur, Quinoa oder gekochte Linsen. Wichtig ist, warme Zutaten erst kurz vor dem Essen unterzuheben, weil Blattsalat unter warmen Zutaten sofort zusammenfällt.