Während meiner Schwangerschaften habe ich es geliebt, mich darüber zu informieren, welche Entwicklungsphase mein Baby gerade durchmacht. Besonders hilfreich waren mir dabei Baby-Apps für das Smartphone oder Tablet.

Es war unglaublich faszinierend für mich zu sehen, wie weit ein Baby schon nach kurzer Zeit entwickelt ist. Sein Herz beginnt zum Beispiel schon in der 5. Woche zu schlagen. Dank der Baby-Apps habe ich jedes Entwicklungsdetail durch Beispielsfotos und Texte verfolgt. Ich hatte schon den Eindruck, dass es mir dabei hilft, schon früh eine gute Bindung zu meinem Sonnenschein aufzubauen.

Welche Apps helfen in Schwangerschaft und erstem Jahr?

Drei Sorten sind wirklich nützlich. Erstens Schwangerschafts-Apps, die Woche für Woche zeigen, was gerade passiert. Zweitens Protokoll-Apps für Stillen, Schlafen und Wickeln, vor allem in den ersten Wochen. Und drittens Nachschlagewerke für die Frage, ob etwas erlaubt ist. Alles andere ist Beiwerk.

Meine Baby-App Empfehlungen

Heute stelle ich dir die Baby-Apps vor, die mich in der wichtigen Zeit der Schwangerschaft begleitet haben.

Wichtiger Tipp für alle werdenden Mamis:

Lies dir in der Baby-App bitte immer nur den Part durch, in dem es um die Entwicklung deines Babys geht. Der zweite Teil mit den Mutmaßungen, wie schlecht es dir gerade in der Schwangerschaft gehen könnte, ist selten hilfreich. Wende dich bei Beschwerden vertrauensvoll an deine Hebamme, deinen Frauenarzt oder deine Mami.

Andere Tipps zu Ernährung oder Sport sind natürlich in den Baby-Apps eine super Bereicherung.

Mir hilft es in jeder Schwangerschaft mich auf das Positive, also meinen kleinen Schatz, zu konzentrieren. Mich darauf zu fokussieren, dass du vielleicht nicht mehr ganz so sportlich wie vor der Schwangerschaft bist, zieht dich nur unnötig runter. Ich lasse gar nicht zu, dass die ganzen kleinen Wehwehchen einen Großteil meiner Aufmerksamkeit bekommen, die benötige ich schließlich jedes Mal, um mich auf mein neues süßes Baby vorzubereiten.

Freu dich auf eine wunderbare Schwangerschaft und die Gelegenheit, dein Baby jetzt schon richtig gut kennenzulernen!

Kostenlose Baby-Apps:

 

Schwangerschaft + (Pregnancy +)
von Health and Parenting
iOS: Download bei iTunes
Android: Download bei Google Play

baby-app-health-parenting

 

Baby in Sicht
von central
iOS: Download bei iTunes
Android: leider nicht für Android erhältlich

baby-app-central

 

Meine Schwangerschaft
von Urbia
iOS: Download bei iTunes
Android: Download bei Google Play

baby-app-urbia

 

Die Baby-App von Pampers gibt es leider nicht mehr, aber ich habe sie noch auf meinem Smartphone und Tablet:

baby-app-pampers

 

Worauf sollte man bei Baby-Apps achten?

Auf den Datenschutz, und zwar mehr als bei anderen Apps. Diese Anwendungen sammeln Gesundheitsdaten zu Mutter und Kind, teils sehr detailliert. Sieh vor der Installation nach, wo die Daten liegen, ob es eine Anmeldung mit Konto braucht und was in der Datenschutzerklärung zur Weitergabe steht. Zweiter Punkt sind Käufe in der App: Viele kostenlose Angebote sperren nach zwei Wochen die eigentlichen Funktionen. Und drittens die Frage, wer dahintersteht, also eine Fachredaktion oder ein Werbeunternehmen.

Braucht man ein Still- und Schlafprotokoll?

In den ersten Wochen kann es helfen, danach selten. Solange die Gewichtszunahme beobachtet wird und man selbst den Überblick verliert, ist eine Notiz nützlich, gerade nachts. Sobald sich ein Rhythmus einstellt, kippt der Nutzen: Wer jede Mahlzeit protokolliert, schaut mehr aufs Telefon als aufs Kind, und die Zahlen erzeugen Sorge, wo keine nötig wäre. Ein Zettel am Kühlschrank erfüllt denselben Zweck und lässt sich leichter weglassen.

Ersetzen Apps die Vorsorge?

Nein, und keine seriöse App behauptet das. Die Wochenangaben in Schwangerschafts-Apps sind Durchschnittswerte, keine Aussage über das eigene Kind. Wehen-Zähler und Symptomprüfer geben eine Orientierung, keine Diagnose. Alles, was Sorge macht, gehört zur Hebamme, zur Frauenärztin oder zur Kinderärztin, unabhängig davon, was auf dem Bildschirm steht. Der beste Gebrauch dieser Apps ist, dass man die richtigen Fragen mit in den Termin nimmt.

Welche kostenlosen Möglichkeiten gibt es noch?

Einige der besten sind gar keine Apps. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt umfangreiche Seiten zu Schwangerschaft und den ersten Jahren bereit, ebenso die Berufsverbände der Kinderärzte. Für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es das Portal Embryotox der Charité, das auch Fachleute nutzen. Diese Quellen sind kostenlos, werbefrei und aktueller als die meisten Apps, sie sehen nur weniger hübsch aus.