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Ich weiß nicht, ob es dir in der Schwangerschaft genau so ging, aber ich freue mich schon jetzt riesig darauf, das Babyzimmer für meinen kleinen Schatz einzurichten. Aus diesem Grund habe ich in den letzten Wochen allerlei Ideen gesammelt und nach Inspirationen gesucht. Und an diesen möchte ich dich im heutigen Blogpost teilhaben lassen.

Was gehört in ein Babyzimmer?

Vier Dinge, mehr nicht: ein Schlafplatz, eine Wickelfläche, Stauraum und ein Sessel für die Nacht. Alles Weitere ist Dekoration und darf später dazukommen. Wer mit diesen vier anfängt, hat ein Zimmer, das im ersten Jahr funktioniert und im dritten noch passt.

Die 7 schönsten Deko- und Einrichtungsideen fürs Babyzimmer

1. Die Wiege: ein besonders süßes Babybett

Der Blickfang im Zimmer, und zugleich das Möbelstück mit der kürzesten Lebensdauer: Nach vier bis sechs Monaten ist eine Wiege ausgewachsen. Wer sie trotzdem möchte, wählt am besten eine, die sichtbar aus Holz ist und zum Rest passt, statt einer, die nur zum ersten Foto passt. Schöner Wohnen zeigt eine Auswahl für verschiedene Einrichtungsstile, und wie sich die Bauarten unterscheiden, steht in unserem Beitrag über moderne Babywiegen. Babywiegen aus Holz bei Amazon ansehen

2. Die Wandgestaltung: Dots, Dreiecke oder andere Motive

Die Wand ist die günstigste Stellschraube im ganzen Zimmer. Drei Wege haben sich bewährt: Punkte, unregelmäßig verteilt und nach oben hin dichter, Dreiecke in zwei Tönen einer Farbe, oder ein einzelnes großes Motiv an einer Wand, etwa ein Fuchs oder ein Berg. Wandsticker fürs Babyzimmer bei Amazon ansehen

Als Aufkleber gehen alle drei ohne Streichen und lassen sich beim Auszug rückstandslos abziehen, zum Beispiel die Konfetti-Punkte von Walls Need Love. Gemalt wird es persönlicher: freshideen sammelt Motive dafür, und wie eine grafische Wand im fertigen Zimmer wirkt, zeigt Apartment Therapy.

Ein Hinweis zur Farbe: Über dem Bett gehört nichts, was abblättern oder sich lösen kann. Wandtattoos also nicht in Griffhöhe, sondern darüber.

3. Die Wickelkommode im praktischen Versteck

Die schönste Lösung ist die, die man später nicht wegwerfen muss: eine normale Kommode mit einem abnehmbaren Wickelaufsatz. Nach der Wickelzeit bleibt ein Möbelstück übrig, das ins Kinderzimmer oder in den Flur passt. Noch unauffälliger wird es, wenn die Wickelfläche in einem Schrank verschwindet, dessen Türen sich schließen lassen. Beispiele für solche Einbauten sammelt Pinterest Bradley.

Wichtig ist allein die Höhe: Die Wickelfläche sollte etwa auf Höhe der Hüfte der wickelnden Person liegen. Zu niedrig heißt Rückenschmerzen nach sechs Wochen.

4. Der Stuhl: nicht nur etwas für Mamis

Das am meisten unterschätzte Möbelstück im Babyzimmer. Wer nachts stillt oder ein Fläschchen gibt, verbringt dort im ersten Jahr hunderte Stunden. Entscheidend ist nicht die Optik, sondern die Armlehne: Sie muss so hoch sein, dass der Arm mit dem Kind darauf ruhen kann. Ein Schaukelstuhl beruhigt zusätzlich, braucht aber Platz nach hinten. Ein schönes Beispiel für einen Mondstuhl aus Holz steht bei Martina Cusano.

5. Die Kleiderstange: ein Must-have für kleine Fashionistas

Eine schmale Stange an der Wand statt eines Schranks: Sie kostet fast nichts, sieht gut aus und macht die schönsten Stücke sichtbar. Praktisch ist sie vor allem für das, was gerade passt, während der Rest im Schrank bleibt. Zwei Haken und ein Rundholz genügen, und in Kinderhöhe montiert wird daraus mit drei Jahren die erste eigene Garderobe.

6. Die Kuschelecke: ein perfekter Rückzugsort

Ein Tipi, ein Betthimmel über einer Matratze oder ein Häuschen aus Holzleisten. Für ein Baby ist die Ecke noch nichts, für ein Kleinkind wird sie zum wichtigsten Platz im Zimmer, und deshalb lohnt es sich, den Raum dafür von Anfang an einzuplanen. Wie so eine Ecke aussehen kann, zeigt Britta bloggt. Bauen lässt sich das Zelt auch selbst, die Anleitungen dafür stehen in unserem Beitrag Kinderzelt selber bauen.

7. Die Dekoration: Mobiles, Bilder und mehr

Zum Schluss das, was das Zimmer persönlich macht: ein Mobile über der Wickelkommode, zwei, drei Bilder in einer Reihe, ein Heißluftballon aus Papier von der Decke. archzine und freshideen haben davon reichlich.

Die einzige Regel dabei: Über dem Bett hängt nichts. Ein Mobile gehört über die Wickelkommode, wo jemand danebensteht, und nicht dorthin, wo ein Kind allein liegt.

Häufige Fragen zum Babyzimmer

Wann richtet man das Babyzimmer ein?

Die meisten beginnen im zweiten Drittel der Schwangerschaft und sind zur 36. Woche fertig. Streichen und Möbelaufbau gehören früh erledigt, damit alles ausgelüftet ist. Fertig sein muss am Ende nur der Schlafplatz, alles andere kann warten.

Welche Farbe passt ins Babyzimmer?

Helle, ruhige Töne an drei Wänden und höchstens eine Wand mit Farbe oder Muster. Kräftige Farben rundherum wirken auf Fotos gut und im Alltag unruhig. Wer sich nicht entscheiden kann, streicht weiß und arbeitet mit Textilien, die sich austauschen lassen.

Braucht ein Baby ein eigenes Zimmer?

Im ersten Jahr nicht. Kinderärzte empfehlen, dass das Baby im Elternschlafzimmer schläft, im eigenen Bett. Das Babyzimmer ist in dieser Zeit vor allem Wickelplatz und Stauraum, und genau danach sollte man es einrichten.

Wie viel Stauraum braucht man?

Mehr als gedacht, und zwar nicht für Kleidung, sondern für alles andere: Windeln, Bettwäsche, Handtücher, herausgewachsene und noch zu große Sachen. Geschlossene Fächer sind hier besser als offene Regale, weil sonst jedes Zimmer nach Lager aussieht.

Was kann man selbst machen?

Wandgestaltung, Kleiderstange, Kuschelecke und Deko. Alles, was ein Kind trägt oder in dem es schläft, sollte dagegen geprüft sein: Bett, Matratze und Wickelaufsatz kauft man besser fertig.

Worauf muss man bei der Sicherheit achten?

Hohe Möbel an der Wand verankern, keine Kabel in Reichweite, nichts Weiches ins Bett und nichts über dem Bett aufhängen. Das klingt nach wenig und deckt die häufigsten Unfälle im Kinderzimmer ab.

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Titelfoto: Collov Home Design auf Unsplash